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KOLOSSER - Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit!
Meditationen, Gebete und Fragen zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Kolossä

Teil 1 - Die Grundlagen des christlichen Glaubens (Kolosser 1:1-29)

2. Das Dankgebet des Paulus und seiner Mitarbeiter für die Gemeinde in Kolossä (Kolosser 1:3-8)


Kolosser 1:3-8
3 Wir danken Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, allezeit, wenn wir für euch beten, 4 da wir gehört haben von eurem Glauben an Christus Jesus und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, 5 um der Hoffnung willen, die für euch bereit ist im Himmel. Von ihr habt ihr schon zuvor gehört durch das Wort der Wahrheit, das Evangelium, 6 das zu euch gekommen ist, wie es auch in aller Welt Frucht bringt und auch bei euch wächst von dem Tag an, da ihr's gehört und die Gnade Gottes erkannt habt in der Wahrheit. 7 So habt ihr's gelernt von Epaphras, unserm lieben Mitknecht, der ein treuer Diener Christi für euch ist, 8 der uns auch berichtet hat von eurer Liebe im Geist.

Wir

Nachdem Paulus in der Einleitung dieses Briefes die Eckpunkte des christlichen Glaubens und die Fülle unseres Heils in seinem Segensgruß zusammengefasst hatte, wandte er sich der speziellen Situation der Gemeinde in Kolossä zu. Er bezeugt dabei in der Wir-Form, dass nicht nur er, sondern auch Timotheus, Epaphras und andere Glaubensbrüder miteinander immer wieder für die neuen Gemeinden beten, was den verborgenen Schlüssel zum geistlichen Erfolg darstellt (Matthäus 18,19.20; 28,20). Dabei fing die Gebetsgruppe nicht mit den konkreten Nöten und Problemen der Gemeinde und ihrer Glieder an, sondern konzentrierte sich zuerst auf die realen Gründe des Dankens.

Dank dem Vater

Sie dankten dabei keinem unbekannten Gott, sondern dem Vater Jesu Christi, für die Existenz und das geistliche Wachstum der Gemeinde in Kolossä. Jede echte Gemeinde ist ein Wunder der Gnade des dreieinigen Gottes, da Jesus, in Harmonie mit seinem Vater, geistlich Tote aus ihren Sünden herausgerufen, gereinigt, lebendig gemacht und geheiligt hat. Das bedeutet einen Einbruch des Himmels in den Bereich Satans; das ist ein Sieg Jesu Christi über die Mächte der Finsternis und eine Frucht seines Heiligen Geistes. Die Gebetsgemeinschaft im Untersuchungsgefängnis in Rom betete nicht nur einmal für die neue Gemeinde in Anatolien, und vergaß sie danach, sondern betete anhaltend, immer wenn sie zum Gebet zusammenkamen. Sie bezeugten den Empfängern des Briefes konkret ihre Gebetstreue im Glauben, um diese wissen zu lassen, dass sie in ihrem geistlichen Kampf nicht allein und verlassen waren. Wohl der Gemeinde, in der treue Beter Gebetslisten führen, nach denen sie für die eigenen Gemeindeglieder danken und darüber hinaus die Vorposten der Gnade Jesu umbeten, nicht nur einmal oder gelegentlich, sondern regelmäßig, mit Treue, in der Leitung des heiligen Geistes.

Gebet: Unser Vater im Himmel, wir danken dir für alle Gemeinden in der Welt, die in unseren Tagen durch den Namen Jesus neu entstehen und jubeln über das Wunder des Einbruchs des Himmels in unsere verdrehte, finstere Welt. Hilf uns, dass wir das Danken jeden Tag nicht vergessen, denn du tust viel mehr als wir wissen und erkennen!

Frage 12: Wofür dankten der Apostel und sein Team immer wieder für die Gemeinde in Kolossä?

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