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EPHESER - Werdet voll Geistes!
Meditationen, Gebete und Fragen zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinden in und um Ephesus

Teil 3 - Eine Einführung in die Ethik des Apostels Epheser 4:1 – 6:20)

Vermeidet schmutzige Worte (Epheser 5:3-7)


Epheser 5:3-4
3 „Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich für die Heiligen gehört. 4 Auch schandbare und närrische oder lose Reden stehen euch nicht an, sondern vielmehr Danksagung“.

Im alttestamentlichen Volk war es eine Schande offen über sexuelle Verfehlungen zu reden oder zu schreiben. Alles, was als „unrein“ angesehen wurde, war tabu. Aus diesem Grund war die liberale Lebensweise der Griechen und Römer von den meisten Juden und Judenchristen als Degeneration angesehen worden. Paulus stimmte diesem ungeschriebenen Gesetz zu, weil der Heilige Geist alle Lebensgebiete heiligt und jeder Form von Unreinheit und Unzucht widersteht.

Heute leben wir in einer liberalen, so genannten freien Gesellschaft, in der seit den Lehren des Psychoanalytikers Sigmund Freud (1856-1939) offen über sexuelle Praktiken geredet, geschrieben und gefilmt wird. Handel und Werbung haben sich verführerische Bilder auf Plakaten, in Magazinen und Filmen zu Eigen gemacht, um ihren Umsatz zu steigern oder um die Massen zu beeinflussen. In manchen Kindergärten und Schulen werden Kinder und Jugendliche mehr oder weniger offen über ihre sexuellen Veranlagungen unterrichtet und ermutigt ihre Kapazitäten vorsichtig zu erproben. Da die Bevölkerung unserer Erde die sieben Milliardengrenze in diesen Tagen überschreitet, wird in manchen Staaten öffentlich für eine Geburtenbeschränkung geworben oder ihre Nichteinhaltung wie in China bestraft. Dazu werden Kondome, Verhütungsmittel und Abtreibungspillen in der Öffentlichkeit skrupellos angeboten. Homosexuelle Partnerschaften werden in einigen Staaten und Kirchen als Familienform legalisiert oder bei „Liebesparaden“ dafür geworben. Internationale Fernsehkanäle schämen sich nicht Aufnahmen entblößter Personen bei Tag und Nacht zu zeigen, die einem normalen Menschen das Blut in den Kopf steigen lassen.

Wir sollten in den Gemeinden und Gemeinschaften den Mut haben, die gnadenvolle Begabung der Sexualität mit Weisheit zu besprechen, damit die Kinder ihren Eltern gegenüber nicht schizophren leben müssen. In den Schulen und in der Öffentlichkeit werden sie oft mit einer gottlosen Sexualität vertraut gemacht, aber in der Familie und in der Gemeinde wird selten darüber geredet. Wir können die gesegnete Begabung zur Zeugung von Kindern als einen wesentlichen Grund für unsere Danksagung Gott gegenüber erkennen, denn es bleibt ein Wunder des Schöpfers, dass in vielen Familien noch Kinder geboren werden.

Paulus schreibt außerdem, dass die Heiligen nicht nur sittliche Verfehlungen oder jedes unreine Geschwätz meiden sollten, sondern auch darauf achten, dass sie nicht in die Habsucht verfallen. In unseren Tagen schafft moderne Werbung zahlreiche Begierden in Vielen, die normalerweise einfach weiter gelebt hätten. Jeder meint ein tragbares Telefon haben zu müssen und nach Möglichkeit eine Waschmaschine, einen Fernsehapparat oder ein Auto zu besitzen. Das alles kostet Geld! Deshalb müssen viele Frauen und Mütter arbeiten gehen, da sonst die Einnahmen des Vaters nicht ausreichen, im Sommer oder im Winter in Urlaub zu fahren oder sich nach der neuesten Mode zu bekleiden. Wohl dem, der den Mut hat, einfach zu leben. Sein Gewissen ist weniger belastet als das eines Wohlstandssklaven.

Der Apostel vertiefte sein Zeugnis und schrieb an die Gläubigen in Christus:

Epheser 5:5
„das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger - das sind Götzendiener - ein Erbteil hat im Reich Christi und Gottes“.

Der Völkermissionar erklärte, dass die Ethik des Heiligen Geistes einen unersetzbaren Bestandteil des Reiches Gottes darstellt, das gleichzeitig das Reich Jesu Christi ist. Der geistliche Rechts und Machtbereich unseres Vaters im Himmel wird von einem „Gesetz des Geistes, des Lebens in Christus regiert, das uns von dem Gesetz der Sünde und des Todes befreit hat“ (Römer 8,2). Wer „in Christus“ leben will, kann auf die Dauer nicht in sexuellen Gebundenheiten und in rücksichtsloser Habgier leben. Jesus befreit uns vom Sündigenmüssen (Johannes 8,34). Wer aber trotzdem, gegen seinen eigenen Willen, in Versuchung fällt, findet in Jesus einen barmherzigen Hohepriester, der für ihn den Vater im Himmel um Vergebung bittet (1.Johannes 1,8-2,6).

Das Erbe, das der Herr Jesus seiner Gemeinde zugeeignet hat, ist der gesamte Segen des Himmels, den uns der himmlische Vater mit dem Kommen seines Sohnes geschenkt hat (Epheser 1,3). Dieses Gnadengeschenk umfasst sowohl alle Früchte und Gaben des Heiligen Geistes, als auch die gesamte Fülle der Gottheit, die in Jesus Christus leibhaftig wohnt (Galater 5,22-25; Kolosser 2,9.10). Jedem bewussten Nachfolger Christi steht ein Erbteil an der Fülle der Heiligen Dreieinigkeit allein aus Gnaden zu.

Wer jedoch dem leeren Geschwätz der Kaffee- oder Teestunden oder beim Abendschoppen im Wirtshaus sein Ohr und seine Zunge leiht, verliert schnell die Gnadengaben, die ihm anvertraut wurden. Niemand kann zwei Herren dienen. Wer Jesus nachfolgt scheidet sich von den gottlosen Bereichen dieser Welt.

Paulus zieht den Trennstrich zwischen Weltreich und Gottesreich mit letzter Konsequenz:

Epheser 5:6-7
„Lasst euch von niemandem verführen mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. 7 Darum seid nicht ihre Mitgenossen“.

Wie viele junge Menschen und Erwachsene wurden durch freundliche Verführungen ihrer Kollegen in Gebundenheiten und Verstrickungen geführt. Versuchungen beginnen meistens mit schön klingenden Worten oder zugkräftigen Versprechungen. Jesus hat die raffinierten Versuchungen Satans in der Wüste sofort durchschaut und sie bibeltreu abgelehnt (Matthäus 4,1-11). Wohl dem, der die Unterscheidung der Geister besitzt oder den der Heilige Geist warnt und er (oder sie) dann mutig „Nein“ zu jeder unchristlichen Versuchung sagt.

Paulus schreibt deutlich, dass der Zorn Gottes auf die Ungehorsamen fällt, die mit sexuellen Praktiken oder finanziellen Versprechungen Andere verführen. Philipp Friedrich Hiller hat zu diesem Thema einen prophetischen Vers gedichtet:

Wenn der Frevel Sodoms schreit,
ist der Schwefel nicht mehr weit!

Mit diesen Worten warnte der stumme Liederdichter unsere Gemeinden und alle, die das gewissenlose Verhältnis Gleichgeschlechtlicher propagieren oder praktizieren, dass Feuer, Bomben, Raketen und Schwefel vom Himmel auf sie fallen werden. Lot, im Alten Testament, wurde von dem Engel des Herrn gedrängt, den Ort der Versuchungen schnell zu verlassen, seine Frau aber drehte sich auf der Flucht sehnsüchtig um - und erstarrte zur Salzsäule! Wer gleicht heute Lot und wer seiner Frau? (1.Mose 19,1-26).

Gebet: Vater im Himmel, wir danken dir, dass du deinen lieben Sohn in unsere unreine Gesellschaft auf die Erde gesandt hast, dass er heiligt wer sich heiligen lassen will. Hilf uns, dass wir uns deinem Geist ganz öffnen, durch das Blut deines Sohnes gereinigt werden und uns vom Geist dieser Welt scheiden. Hilf, dass auch unsere Verwandten und Bekannten ein reines Gewissen und saubere Zungen empfangen wollen. Amen.

Fragen:

  1. Warum sollten wir mit unseren Kindern offen und mit Weisheit über die gnadenvolle Begabung mit unserem Geschlechtstrieb reden?
  2. Warum erträgt das Reich Gottes kein leeres Geschwätz und keine schmutzigen Witze?

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