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EPHESER - Werdet voll Geistes!
Meditationen, Gebete und Fragen zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinden in und um Ephesus

Teil 2 - Eine Glaubenslehre des Paulus damit semitische und griechisch-römische Gemeindeglieder im Frieden zusammenleben (Epheser 2:1 – 3:21)

Sind Semiten auch böse von Jugend auf? (Epheser 2:3)


Epheser 2:3
3 „Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern“.

Nachdem Paulus den Stolz und Hochmut der Griechen und Römer in den Gemeinden in und um Ephesus zerbrochen und überwunden hatte, wandte er sich auch den judenchristlichen Gemeindegliedern und sich selber zu. Er bekannte schonungslos, dass sie alle, ohne Ausnahme, unter den Einflüssen des listigen Verführers gebunden waren, in den Lüsten ihres Fleisches fortgesetzt sündigten und nicht in der Kraft des Heiligen Geistes gelebt hätten. Das Gesetz Moses konnte keinen Juden retten, sondern verurteilte letztlich jeden Einzelnen. Paulus hat im Römerbrief mit erschütternder Offenheit auch die Übertretungen der Juden angeprangert (Römer 2,17-3,20). Letztlich aber beweisen nicht nur unsere Taten und Absichten unsere Verdorbenheit, vielmehr besteht die Sünde eines Menschen darin, dass er nicht in der Herrlichkeit Gottes lebt und nicht sein Ebenbild widerspiegelt, für das er geschaffen wurde.

Die Begierde des Menschen und sein verdorbenes Unterbewusstsein bestimmen sein Benehmen mehr, als sein eigener Wille beabsichtigt. Paulus hat mit letzter Offenheit die Unfähigkeit des natürlichen Menschen zu einem tadellosen Leben bekannt: „Ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich.…. Ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich“ (Römer 7,15.17-19). Wohl dem Menschen, der sich demütigt und vor Gott mit Paulus bekennt, was dieser über sich selbst geschrieben hat. Dies ist dann der Anfang seiner Erneuerung, der Beginn einer geistgeleiteten Buße und des neuen Glaubens.

Wer jedoch nicht bereit ist, die Wahrheit über sein Leben und Denken zuzugeben und sie vor Gott als Beichte auszusprechen, fällt unter den Zorn seines Schöpfers und bleibt in der Kategorie der „Kinder des Zorns“ gefangen.

Gott liebt alle Sünder, aber hasst ihre Sünden. Der Heilige wartet darauf, dass jeder Sünder umkehrt, zu seinem Schöpfer flieht und ihn um sein Erbarmen bittet. Er wird keinen Büßenden von sich fortjagen, sondern ihn wie den heimgekehrten verlorenen Sohn umarmen und küssen (Lukas 15, 11-32). Und wer entgegen seinem eigenen Willen wieder sündigt, bleibt in aufrichtiger Buße und im Glauben an den Retter und Heiland Jesus Christus gebunden (Römer 7,18-8,4; 1.Johannes 1,8-2,2). Wer aber nicht umkehrt und gottlos weiterlebt, der vegetiert unter dem Zorn des dreimal Heiligen. Sein Leben geht von einem Unglück zum andern. Er trägt keinen Frieden in seinem Herzen und kennt keine Hoffnung nach seinem Tod.

Dies ist die Situation der meisten Menschen. Ihre verzweifelte Situation sollte uns anspornen, ihnen Hoffnung zu machen und ihnen zu bezeugen, dass Gott auf sie wie ein Vater auf sein verlorenes Kind wartet! Paulus hat zum Beginn seiner Einführung in den christlichen Glauben den Heiligen in Ephesus klar gemacht, dass sie ihren Gemeinden nur helfen können, wenn sie jedem Einzelnen seine Maske vom Gesicht ziehen und ihm sagen, dass er ein verlorener und verdammter Mensch bleibt, wenn er nicht sofort umkehrt und Gottes Erbarmen sucht.

Gebet: Vater im Himmel, wir beten dich an, weil du alle Sünder liebst. Du hast deinen einzigen Sohn, Jesus Christus, für unsere Rechtfertigung und Rettung geopfert. Hilf, dass wir ehrlich werden und bekennen was wir getan haben und welche Gedanken in uns aufsteigen. Vergib uns unsere Schuld und hilf uns, dass wir geistgeleitete Wege finden, um unseren Freunden und Angehörigen den Weg zum ewigen Frieden mit Gott zu zeigen. Amen.

Fragen:

  1. Wie verdorben ist der Mensch?
  2. Was kann uns vom Zorn Gottes retten?

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