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Home -- German -- Offenbarung -- 229 (Wer überwindet, wird alles erben
 und Gottes Kind sein)

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.5 - 
Die neue Welt Gottes (Offenbarung 21,1-8)

7. Wer überwindet, wird alles erben
 und Gottes Kind sein (Offenbarung 21,7)


21,7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.

Wer überwindet?

Der Vater im Himmel macht das Festwerden der Zeugen Jesu in seiner unverdienten Gnade davon abhängig, dass sie ihre Todesfurcht überwinden, besonders in Zeiten der Verfolgung. Die Gemeinden in Kleinasien standen in Gefahr, angesichts des erwachenden Kaiserkultes zu schweigen und sich an geheime Versammlungsorte oder in die Katakomben zurückzuziehen. Jesus aber hatte seinen Nachfolgern schon früher eingeschärft: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.“ (Matthäus 10,28.32.33)

Der Herr erwartet von allen seinen Nachfolgern ein geistgeleitetes, mutiges und weises Bezeugen des Lebensfürsten, der jedem, der zu ihm kommt, das Wasser des Lebens umsonst gibt. Alle, die Zugang zur Quelle des Lebens haben, sind aufgefordert, ihre Hemmungen und ihre Angst in Jesu Namen zu überwinden und die Gnade des ewigen Lebens jedermann anzubieten. Immer wieder neu sollten wir uns vor Augen halten: das Zeugnis von Jesus ist nicht irgend eine der Milliarden Mitteilungen, die täglich in den Medien bekannt gemacht werden; vielmehr ist diese Botschaft voller Geist und Kraft und schafft ewiges Leben in jedem, der glaubt (Johannes 6,63.68; Apostelgeschichte 1,8; 1. Petrus 1,23; Jakobus 1,18 u. a.). Unter den 500 Befehlen Jesu Christi in den Evangelien, in der Apostelgeschichte und in der Offenbarung haben die Gebote zur Missionierung aller Völker oberste Priorität. Wer nicht von Christus zeugt, ist ein Befehlsverweigerer, der in seiner Angst verkümmern wird.

Wer aber in der Kraft des Lebensgeistes sich selbst überwindet, erbt alles, was Gott in seiner neuen Welt erschafft. Der Apostel Paulus, selbst ein todesmutiger Zeuge, beschrieb: „Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?“ (Römer 8,31-32) Wer als Belebter das Leben Gottes weitergibt, wird rechtlich als Erbe Gottes eingesetzt. „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.“ (Römer 8,16-17) Mit diesen Worten unterstrich der Thora-Jurist Paulus die Zusage Gottes, durch die er seinen Kindern das allumfassende Erbe zugesprochen hat (Galater 4,6-7).

Ich werde sein Gott sein, und
er wird mein Sohn sein

In der vierten Selbstoffenbarung Gottes als „Ich werde sein“ hebt er seine Verheißung auf eine neue Höhe hinauf. Am Anfang von Kapitel 21 lasen wir bereits, dass der allmächtige Gott bei seinem Volk wohnen werde: Er wird ihr Gott sein, und sie werden sein Volk sein. (V. 3) In der weiterführenden Verheißung aus V. 7 wird dieser Begriff der kollektiven Kindschaft, der aus dem Alten Testament stammt (2. Mose 4,22; 5. Mose 32,6; Jesaja 63,16; Jeremia 3,4; 31,9; Hosea 11,1; Maleachi 1,6 u. a.), vertieft. Hier wird jeder Einzelne, der an Christus glaubt, als Sohn oder Tochter Gottes bezeichnet (Matthäus 6,4.6.18 u. a.).

Jesus wurde zum Tod verurteilt, weil er nicht nur das Volk Israel als Ganzes Gottes Sohn nannte, sondern sich selbst als eine Inkarnation des lebendigen Gottes bezeugte (Matthäus 26,63-64; 27,43; Johannes 10,24-26 u. a.). Paulus spricht uns in juristischen Worten unsere Adoption durch Gott zu und bekennt gleichzeitig unsere geistliche Wiedergeburt. Beides zeigt sich daran, dass der Heilige Geist in uns schreit „Abba, lieber Vater!“ (Galater 4,5-7; siehe auch Johannes 3,3-5; Römer 8,14-17 u. a.). Diesen „geistlichen Quantensprung“ vom unreinen und schuldigen Sünder zum gerechtfertigten und heiligen Kind Gottes haben wir der Liebe Gottes, des Vaters, dem Kreuz Christi und der Kraft des Heiligen Geistes zu verdanken. Kein Mensch ist würdig, Gott von sich aus seinen Vater zu nennen! Um Jesu willen aber sind wir berechtigt, diesen heiligen Namen getrost und kindlich auszusprechen. Der Sohn hat uns den Namen unseres himmlischen Vaters offenbart (Matthäus 11,27; Johannes 17,4.6 u. a.) und uns an seinem eigenen Sohnesrecht beteiligt. Er hat uns aus der Zeit in die Ewigkeit versetzt, aus dem Tod ins Leben und aus der Verdammnis in die Herrlichkeit seines Vaters (1. Johannes 3,1-2). Wir sind berufen, an der Vollendung seines Heilsplanes mit zu dienen (Matthäus 13,43; 25,34; Lukas 22,29; Römer 5,1-2; Kolosser 1,27 u. a.). Dafür sind wir ihm ewigen Dank schuldig. Wie sieht unser Dank praktisch aus? Gott ist unser Vater! Laßt uns alle nach Hause gehen und unseren Vater im Himmel sehen (Lukas 15,11-32).

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