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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.5 - 
Die neue Welt Gottes (Offenbarung 21,1-8)

8. Wer kommt in die Hölle?(Offenbarung 21,8)


21,8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Feige, Ungläubige, Mörder und Lügner

Den tapferen Zeugen des Sohnes und des Vaters, die sich trotz Furcht und Todesangst zu einem mutigen Bekenntnis durchgerungen haben (1. Johannes 2,22-25), stehen in Offenbarung 21,8 die Feigen gegenüber, die Jesus nicht bekannt haben (1. Johannes 4,1-5). Sie fürchteten die Menschen mehr als Gott und achteten das diesseitige Leben höher als ihr jenseitiges Erbe. Im Bestreben, ihren natürlichen Tod hinauszuschieben, haben sie den zweiten Tod, die ewige Verdammnis erwählt.

Die Feigen werden in der detaillierten Auflistung der Höllenbewohner auch als „Ungläubige“ oder als „Untreue“ bezeichnet, da sie wider besseres Wissen die Wahrheit verdunkeln und mit ihrem Schweigen oder durch ihre Ausreden ihren Glauben verleugnen. Wer aber in der Wahrheitsfrage Kompromisse eingeht, fällt immer tiefer. Eine Lüge gebiert neue Lügen, wie wir es an Petrus sehen, der zum Schluss sich selbst verfluchte und schwor, Jesus noch nie gesehen zu haben (Matthäus 26,69-75; Markus 14,66-72; Lukas 22,54-62). Wir aber sollten uns nicht selbstsicher überheben, sondern um die Gnade bitten, in der Stunde der Versuchung unserem Retter die Treue zu halten, koste es, was es wolle!

Wer dem Teufel den kleinen Finger gibt, den packt er schnell an der Hand und zieht ihn zu sich! Wer von den Worten Jesu abweicht und ihn verleugnet, in dem versucht der Böse Wohnung zu nehmen (Offenbarung 13,3-4.8; 14,9-11; 17,4-6 u. a.). Des Teufels dämonische Ideen schießen wie Gedankenblitze durch seinen Kopf und sein Herz. Wie ihn zuvor der Geist Gottes trieb, so treibt ihn jetzt der Geist des Antichristen zu Freveln und Greueln, denen er sich zunehmend öffnet und die er schließlich bejaht.

Als erstes wachsen in ihm 'Hass und Neid# (Matthäus 5,21-22; Römer 1,29): verletzende Worte kommen aus seinem Mund, und seine Augen werden finster wie die eines Mörders (Matthäus 6,22-23; Lukas 11,34-36). Wer nicht schnell und von Herzen Buße tut, wird von einer Bosheit zur anderen getrieben. Außerdem verführt er andere dazu, gemeinsam mit ihm zu hassen, zu sündigen und Unrecht zu tun, das ihm vorher niemand zugetraut hätte. Wer aber andere verführt, begeht an ihrer Seele Mord (Matthäus 18,6-7; Markus 9,42; Lukas 17,1-3 u. a.).

Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über! (Matthäus 12,34; Lukas 6,45) Obszöne Worte deuten auf unreine Taten und Abhängigkeiten. „Wer Sünde tut, der ist ein Knecht der Sünde“ (Johannes 8,34). Wer Sünde tut, dessen Phantasie wird verdorben, so dass er beispielsweise überall und in allem nur noch Sexobjekte sieht. Fernsehen, Werbung, Internet, Filme und Magazine zerstören die Moral immer mehr. So werden Ehen gebrochen, Kinder vergewaltigt und Hunderttausende von Embryonen abgetrieben. Wir leben in einem Volk von „Mördern und Hurern“ und tragen diese Neigungen auch in unseren eigenen Herzen. Wer nicht in Christus geborgen bleibt, fällt immer tiefer in Unreinheit, Schmutz und Sünde.

Der Herr nennt Zauberer, Giftmischer und Hexen als nächste Stufe der Gottlosen. Wer mit dämonischen Mächten oder Totengeistern Verbindung aufnimmt, steht in Gefahr, selbst ein Teufelsengel zu werden (Matthäus 25,41). Im Alten Bund forderte der Herr den sofortigen Tod aller Zauberer und Wahrsager in seinem Volk und die erbarmungslose Ausrottung dieser Verirrung (3. Mose 19,26.31; 20,27; 5. Mose 18,9-13 u. a.). Heute aber werden satanische Messen und schwarze Magie allerorten toleriert. Und Bücher über den jungen Zauberer Harry Potter stehen an der Spitze der Bestsellerlisten. Die von einigen Theologen zuvor propagierte „Entmythologisierung“ ist in ihr Gegenteil umgeschlagen!

Auf der nächsten Stufe abwärts zur Hölle stehen Götzenanbeter, Träger von Amuletten und alle, die tote Götter verehren. Wer jedoch im Nahen Osten den Besitzern von Maskottchen, Hufeisen oder Abbildungen blauer Augen empfiehlt, diesen Humbug zu entfernen, erntet heftigen Widerstand oder zumindest ein verlegenes Lächeln, weil der Glaube an blaue Schutzperlen, Holzklopfen und Tischchen-Rücken tief in ihrem Unterbewusstsein verankert ist. Schamanen wie Buddhisten, Hindus wie Animisten in Afrika, Asien oder Amerika - viele Menschen beten noch Götzenstatuen an, bringen ihnen Opfer dar und rechnen in ihrem Alltag mit dem Einfluss der Geister auf ihr Leben. Einen Teil der Schuld an diesem Götzendienst tragen auch wir Christen, weil wir den lebendigen Christus nicht überall mit Wort, Tat und Wandel klar genug bezeugt haben.

Vielleicht denkt nun der eine oder andere: Gott sei Dank, ich bin kein Mörder, kein Hurer, kein Zauberer und kein Götzenanbeter. Ich besitze immer noch die Chance, in den Himmel zu kommen. Diese Selbstgerechten sollten das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner bedenken (Lukas 18,10-14; Römer 2,1-4; 3,9-23).

Außerdem sollten wir die abschließende Warnung hören und begreifen: Speziell Lügner sind für die Hölle prädestiniert. Der Herr bezeichnet mit dieser Beurteilung nicht nur jene Raffinierten, die schneller eine Ausrede finden als die Maus ein Loch, sondern vor allem jene, die Jesus als Gottes Sohn leugnen: „Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.“ (1. Johannes 2,22-23)

Heute kann man selbst in der Kirche seltsame Predigten und eigenartige „christliche“ Lieder hören, in denen von Jesus, vom Sohn Gottes oder von seinem Vater nicht mehr die Rede ist. Oberflächliche Christen sind jedoch wie auch Humanisten Wegbereiter einer synkretistischen Weltreligion. In der Ablehnung der Wirklichkeit des dreieinigen Gottes sind sich Juden, Muslime und andere Weltanschauungen gleichermaßen einig. Sie alle sind damit den Lügen des Vaters der Lüge aufgesessen (Johannes 8,42-45).

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