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Home -- German -- Offenbarung -- 093 ( Die sieben Posaunengerichte )

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studi(en zum Buch der Offenbarung

BUCH 3 - DIE HERAUSGERUFENEN AUS ISRAEL UND DEN VÖLKERN ANGESICHTS DER SIEBEN POSAUNENGERICHTE (OFFENBARUNG 7:1 - 9:21)
TEIL 3.3 - DAS LAMM GOTTES ÖFFNET DAS SIEBTE SIEGEL MIT DEN SIEBEN POSAUNENGERICHTEN UND DEN DREI WEHERUFEN (OFFENBARUNG 8:1- 9:21)

2. Die sieben Posaunengerichte (Offenbarung 8:7 - 9:21)


OFFENBARUNG 9:17 - 19
17 Und so sah ich in dieser Erscheinung die Rosse und die darauf saßen: Sie hatten feuerrote und blaue und schwefelgelbe Panzer, und die Häupter der Rosse waren wie die Häupter der Löwen, und aus ihren Mäulern kam Feuer und Rauch und Schwefel. 18 Von diesen drei Plagen wurde getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihren Mäulern kam. 19 Denn die Kraft der Rosse war in ihrem Maul und in ihren Schwänzen; denn ihre Schwänze waren den Schlangen gleich und hatten Häupter, und mit denen taten sie Schaden.

Das Zweihundertmillionenheer

Die Millionen Schlachtrosse, die Johannes in seiner Vision vorpreschen sah, sind keine normalen Pferde. Sie haben Köpfe wie Löwen, was ihre Macht demonstriert. Sie besitzen an ihren Enden Schlangenschwänze mit Köpfen, die auf ihre satanische Abstammung hinweisen. Aus ihren Mäulern geht Feuer hervor, wie in alten Drachensagen zu lesen ist. Dem Feuer folgen beißender Rauch und ein atemberaubender Gestank wie von Schwefel. Diese Zeichen ähneln dem Gericht über Sodom und Gomorra, als Gottes Zorn die an Leib, Seele und Geist Verdorbenen vernichtete (1. Mose 19,24.28; Offb. 9,2; 18,9).

Die Schlachtrosse dieser Vision erinnern an moderne Kampfpanzer, aus deren Rohren und Öffnungen Feuer und Rauch hervorgehen. Ihre langen Kanonenrohre besitzen am Ende oft Verstärkungen zum Schutz der Mündungen oder zur Dämpfung des Abschußknalles, die den in der Vision beschriebenen Schlangenköpfen ähneln.

Die Reiter auf den Rossen tragen blutrote, knallgelbe oder stahlblaue Brustpanzer, damit sich die Heere der verschiedenen Länder voneinander unterscheiden. Die rote Gefahr aus den kommunistischen Ländern und die gelbe Gefahr aus China wurden im vergangenen Jahrhundert vielfach diskutiert. Die blaue Gefahr besteht vielleicht aus synkretistisch gesinnten Hindus, fanatischen Muslimen und oberflächlichen Humanisten, die naiv meinen, Jesus, den Sohn der Maria, in ihre Glaubens- und Denksysteme einordnen zu können.

Falls Indien, Rußland und China zusammen mit den Muslimen der Erde einen Pakt gegen Israel und den hochmütigen Westen schlössen, was während der Kosovokrise in Indien heftig diskutiert wurde, wäre ein Zweihundertmillionenheer ohne weiteres vorstellbar. China besitzt heute 1,3 Milliarden Einwohner, Indien eine Milliarde, Rußland 200 Millionen, und die Muslime umfassen 1,3 Milliarden. Der Haß, der diese Völker gegen die U.S.A., Israel und seine Freunde treibt, ist logisch und emotional nicht mehr zu ergründen.

Dennoch sollten wir nicht auf die Völker und ihre Heere starren, sondern uns staunend bewußt machen, daß die Zahl der Engelsheere im Himmel größer ist. Wir stehen inmitten eines Kampfes zwischen Licht und Finsternis, zwischen Satansanhängern und Christusnachfolgern (Dan. 9,21; 10,10-21; Offb. 5,11 u.a.). Paulus versichert uns, daß manche unserer Probleme und Anfechtungen von den Angriffen der bösen Geister unter dem Himmel stammen und befiehlt uns, die ganze Waffenrüstung Gottes anzulegen (Eph. 6,10-20). Dieses Gebot gilt allen an Christus Gebundenen besonders in den letzten Tagen.

In der Vision der sechsten Gerichtsposaune mit dem zweiten Weheruf wird offenbart, daß ein Drittel der Menschheit in einem zukünftigen Krieg umkommen wird. Die Bosheit und das sittliche Verderben der Weltbevölkerung müssen in Gottes Augen untragbar groß geworden sein, daß er seine schützende Hand von seinen geliebten Geschöpfen abziehen muß, damit sie den haßerfüllten Dämonen zum Opfer fallen! Unsere Mitleidsfähigkeit stumpft angesichts eines Massentodes schnell ab, so daß wir nur noch Zahlen hören und die unzähligen Einzelschicksale dahinter nicht mehr sehen. Wie viele Mütter werden vor Entsetzen nicht mehr weinen können? Wie viele Kinder werden vor Grauen die Augen weit aufreißen, wie viele Männer hoffnungslos und verzweifelt schluchzen?

Gottes Mühlen mahlen langsam,

mahlen aber trefflich fein.

Was mit Langmut er versäumet,

holt mit Schärf’ er wieder ein!

Gebet: Unser Vater im Himmel! Wir schämen uns, daß die Sünden der Menschheit auch in unserem Blut pulsieren. Wir beten Dich an, weil Dein lieber Sohn die Sünde der ganzen Welt getragen und durch seinen Fürtod gesühnt hat. Rette von unseren Nachbarn, Freunden und Verwandten, von den Juden und Muslimen alle, die den Hunger nach Deiner Gerechtigkeit in sich tragen. Vater, wir warten auf Dein Heil! Amen.

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