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Home -- German -- Offenbarung -- 094 ( Die sieben Posaunengerichte )

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studi(en zum Buch der Offenbarung

BUCH 3 - DIE HERAUSGERUFENEN AUS ISRAEL UND DEN VÖLKERN ANGESICHTS DER SIEBEN POSAUNENGERICHTE (OFFENBARUNG 7:1 - 9:21)
TEIL 3.3 - DAS LAMM GOTTES ÖFFNET DAS SIEBTE SIEGEL MIT DEN SIEBEN POSAUNENGERICHTEN UND DEN DREI WEHERUFEN (OFFENBARUNG 8:1- 9:21)

2. Die sieben Posaunengerichte (Offenbarung 8:7 - 9:21)


OFFENBARUNG 9:20 - 21
20 Und die übrigen Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen, bekehrten sich doch nicht von den Werken ihrer Hände, daß sie nicht mehr anbeteten die bösen Geister und die goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen, die weder sehen noch hören noch gehen können, 21 und sie bekehrten sich auch nicht von ihren Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei.

3. Wer tut heute noch Buße?

Das Gericht der sechsten Posaune ist noch nicht das Endgericht. Der heilige Barmherzige zögert, seine verdorbenen Geschöpfe völlig auszuradieren. Er hat noch Geduld mit ihnen und liebt sie, wie ein Vater seinen verlorenen Sohn liebt. Er hilft ihnen trotz ihrer Verdorbenheit und wartet auf ihre Rückkehr. Gott liebt diese abgefallene, aufrührerische Welt so sehr, daß er seinen einzigen Sohn für die Verbündeten der Dämonen opferte, damit sie ihre Verdorbenheit erkennen, umkehren und durch den Glauben an Gottes Lamm das ewige Leben empfangen sollten und zum Dienst der Liebe geheiligt würden (Joh. 3,16).

Gott wartet gespannt auf die Buße einzelner Sünder. Er hält sein berechtigtes Gericht zurück in der Hoffnung, daß sich noch einzelne Juden, Christen und Muslime sowie Angehörige anderer Religionen oder Atheisten herausretten lassen. Paulus erklärt uns: „Weißt du nicht, daß es Gottes Güte ist, die dich zur Buße leitet?“ (Röm. 2,4)

Buße fängt mit dem Erkennen der Sünde an. Wo stockfinstere Nacht herrscht, kann kein Mensch irgend etwas erkennen. Wenn jedoch ein Streichholz angezündet wird, werden in der Dämmerung Umrisse sichtbar. Wo eine Kerze brennt, werden naheliegende Gegenstände erkennbar. Sobald eine elektrische Lampe eingeschaltet wird, erhellt sich der ganze Raum. Wo ein Scheinwerfer aufleuchtet, müssen wir die Augen vor der Lichtfülle schließen.

Und wenn wir durch ein Mikroskop hindurchsehen, erkennen wir selbst auf einer „weißen Weste“ noch Berge von Staub, Milben und Unrat.

Je mehr ein Mensch in das Licht Gottes tritt, desto mehr werden ihm seine Sünden und seine Verdorbenheit bewußt. Als der Priester Jesaja den Saum des Mantels der Heiligkeit Gottes sah, erschrak er zutiefst und rief: „Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den Herrn Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.“(Jes. 6,5)

Der Offenbarungsengel erwartet nach der sechsten Gerichtswelle eine Bußreaktion von den Menschen aller Völker. Damit bezeugt er, daß für die Übriggebliebenen Buße noch möglich ist. Sie können ihre Sünden durch das Gesetz Moses und die Gnade durch das Evangelium erkennen; das Alte und Neue Testament sind nicht aufgehoben! Nur ganz selten geschieht Buße ohne eine Verkündigung von Gesetz und Evangelium. Die Bibel wird bis in die letzten Tage der Welt hinein verkündigt werden. Falls die Menschen schweigen, werden die Steine reden! Die Inschriften auf vielen Grabsteinen sind stumme, und doch beredte Zeugen der Liebe des heiligen Gottes.

Das Licht scheint in der zunehmenden Finsternis – die Finsternis aber will es nicht begreifen (Joh. 1,5).

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