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Home -- German -- Offenbarung -- 080 ( Die Durchsetzung des Heils
 in der Gemeinde Jesu Christi )

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 3 - DIE HERAUSGERUFENEN AUS ISRAEL UND DEN VÖLKERN ANGESICHTS DER SIEBEN POSAUNENGERICHTE (OFFENBARUNG 7:1 - 9:21)
TEIL 3.2 - EXKURS: DAS ZEUGNIS DER UNÜBERSEHBAR GROSSEN SCHAR VON CHRISTUSNACHFOLGERN VOR GOTTES THRON (OFFENBARUNG 7:10)

Das Heil 
ist bei unserem Gott,
der auf dem Thron sitzt,
und dem Lamm (Kapitel 7,10)

3. Die Durchsetzung des Heils
 in der Gemeinde Jesu Christ.


Jesus befahl seinen Aposteln vor seiner Himmelfahrt, auf die Verheißung des Vaters zu warten. Er erklärte ihnen: „Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen“ (Apg. 1,4-5). Rechtlich hatte Jesus durch seinen Sühnetod am Kreuz das Heil der Welt vollendet. Nun wollte er dieses feststehende Heil in seinen Nachfolgern geistlich realisieren, so wie der Priester nach der Darbringung des Opfers im Tempel den Segen auf die wartende Gemeinde legte. Der von den Toten Auferstandene versicherte seinen Nachfolgern: „Ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein“ (Apg. 1,8).

Die Ausgießung des Heiligen Geistes. Nachdem Jesus am Kreuz die Sünde der Welt getragen hatte, die wie ein hoher Damm den Segen Gottes gehindert hatte, brach der Heilige Geist am Pfingstfest wie ein breiter Strom der Gnade über die wartenden Beter herein (Apg. 2,1-4). Das Kreuz bleibt die entscheidende Voraussetzung für den Geistesempfang. Ohne das Blut Jesu Christi können wir den Heiligen Geist nicht empfangen und nicht behalten. Wir haben den Geist Gottes nicht direkt bekommen, sondern allein durch Jesus Christus. Er ist der Weinstock, wir sind seine Reben (Joh. 15,4-8). Petrus und die Apostel bezeugten nach der Ausgießung des Heiligen Geistes zuerst die ewige Existenz des auferstandenen Gekreuzigten. Dann riefen sie alle Anwesenden zur Buße und zum Bekenntnis ihrer Sünden, ermutigten die SchokSchockiertenkierten zum Glauben an den lebendigen Herrn Jesus und empfahlen ihnen, sich der Taufe zu unterziehen als dem entscheidenden Schritt zu ihrem Retter, damit sie die Gabe des Heiligen Geistes empfingen (Apg. 2,38).

Wer ist der Heilige Geist? Der Geist, der in Christusgläubigen Wohnung macht, stammt nicht aus ihnen selbst. Er wird nicht durch autogenes Training in ihnen aktiviert, noch handelt es sich bei seinem Wirken um einen Adrenalinstoß. Nein, dieser Geist kommt von außerhalb in den Menschen hinein, vom Vater und vom Sohn. Hier handelt Gott persönlich an jedem Suchenden und gibt ihm Anteil an seinem eigenen guten Geist (Joh. 14,16.23.26). Der Heilige Geist ist kein geschaffener Geist, wie Muhammad behauptet, sondern Gottes ureigenste Substanz. Er ist wahrer Gott von wahrem Gott (Joh. 4,24). Dieser Geist bringt die Kraft und Eigenschaften Gottes mit sich, wo er in einem Menschen Wohnung macht. Damit zieht das Sterbliche Unsterblichkeit an, und das Sündige wird geheiligt. Durch den Empfang des Heiligen Geistes realisiert sich in den Gläubigen das Heil Gottes.

Die Heilsverwirklichung 
im einzelnen Gläubigen. Dieses Rettungsereignis wird im Neuen Testament mit verschiedenen Begriffen umschrieben, da kein menschliches Wort ausreicht, um die Größe und Bedeutung dieses Wunders zu umfassen. Jesus sagte zu Nikodemus, daß niemand das Reich Gottes erkennen und in dasselbe eintreten könne, ohne von neuem aus Wasser und Geist geboren zu werden (Joh. 3,3-6). Der Evangelist Johannes bemerkt dazu: „Alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“ (1. Joh. 5,4). Jesus bezeugt: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen“ (Lk. 4,18; Jes. 42,7). Ein Christ ist dann ein lebendiger Christ, wenn er diesen Satz im Glauben nachsprechen kann. Die Salbung der Christusnachfolger durch den Heiligen Geist wird in der Bibel mehrmals bestätigt (Joh. 16,13; 2. Kor. 1,21-22; Jer. 31,34; 1. Joh. 2,27). Paulus bestätigte die Versiegelung der gläubigen Christen durch den Heiligen Geist als ihren Schutz vor Gottes Gericht (2. Kor. 1,21-22; 5,5; Eph. 1,13-14; Offb. 7,2-8). Der Empfang des ewigen Lebens ist eine andere Bezeichnung für die Einwohnung des Heiligen Geistes; denn der Geist selbst ist das Leben aus Gott (Joh. 3,16.36; 5,24; 10,28; 17,2; 20,31; Apg. 13,48; Röm. 6,23; 7,6; 8,18; Phil. 1,21; 1. Joh. 3,14; 5,11-13).

Die Heilsverwirklichung in der Gemeinde. Die Gabe des Gottesgeistes ist nicht nur einzelnen Gläubigen anvertraut worden, sondern erreichte von Anfang an die Gemeinde als ganzes. Das Neue Testament erlaubt keinen geistlichen Egoismus oder einsames Genießertum. Alle Christusnachfolger zusammen werden als der Tempel Gottes bezeichnet, da sein Geist in ihnen wohnt (1. Kor. 3,16-17; 2. Kor. 6,16; Eph. 2,21). Gleichzeitig ist auch der Leib jedes einzelnen Christen ein Tempel des Heiligen Geistes (1. Kor. 6,19). Paulus bezeichnet die Gemeinde als den geistlichen Leib Jesu Christi (Röm. 12,5-8; 1. Kor. 12,27; Eph. 4,4), bei dem Jesus das Haupt ist und wir seine sich gegenseitig ergänzenden Glieder sind. Die Heilige Dreieinigkeit will uns wie ein sanfter Magnet in sich hineinziehen, wenn wir im Heiligen Geist leben (Joh. 17,21-23).

„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Röm. 5,5) Deshalb bekennt Johannes den atemberaubenden Satz: „Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ (1. Joh. 4,16; Eph. 3,18-19) Die Tatsache, daß der Geist des Vaters und des Sohnes in uns hineinkommt und in uns bleibt, wird mit vielen anderen Formulierungen im Neuen Testament bestätigt. Wir sollten Buße tun und neu bekennen lernen: Ich glaube an den Heiligen Geist! – und den dritten Glaubensartikel samt seiner Auslegung nicht Sekten und Schwärmern überlassen, sondern im Geist und in der Kraft Christi leben. Die Einwohnung des Heiligen Geistes in Sterbliche bedeutet die Gnade engster Gemeinschaft mit Gott, die schon im Abendmahl vorbereitet war. Heil bedeutet Einheit mit Gott, dem Vater, und Jesus, seinem Sohn, durch die Einwohnung des Heiligen Geistes in bußfertige Beter.

Wie können wir 
Gottes Geist empfangen? Zunächst müssen wir erkennen, daß Gott seinen Geist an Pfingsten auf alles Fleisch ausgegossen hat (Joel 3,1.5; Apg. 2,16-21). Der Geist muß nicht noch einmal extra für uns ausgegossen werden. Durch Christi Blut und Gerechtigkeit haben wir das Recht bekommen, Gottes Geist zu empfangen. Wer das Wort Jesu hört, „Nehmt hin den heiligen Geist!“ (Joh. 20,22), und ihm glaubt, der hat den Heiligen Geist durch sein Vertrauen in Jesus bereits empfangen. Der Geist senkt sich durch den Glauben in uns hinein, wie auch der Glaube eine Frucht des Geistes ist (Joh. 1,12-13; Apg. 16,31; Eph. 2,8-10; Phil. 2,12-13 u. a.). Es ist dabei nicht wichtig, ob wir den Geist Gottes fühlen. Entscheidend ist, daß wir glauben, daß er von uns Besitz ergriffen hat. Wer für die Gabe des Heiligen Geistes im Glauben dankt, preist Gott damit, und das ist der Weg, daß er ihm zeige das Heil (Ps. 50,23). Jesus hat uns mehrere Male erklärt, wie wir Gottes Geist real empfangen können (Lk. 11,9-12; Joh. 6,47.63; 10,27-30; 11,40; 14,26-27; 15,4-8; Apg. 2,39; 9,17-19 u. a.). Wage zu glauben! Bete mit Dank, und sei getrost, denn Jesus selbst will dich in sein Heil hineinziehen und darin befestigen. Seine Liebe zu dir hört nicht auf.

Der Heilige Geist heiligt und treibt uns
 zu gottgewollten Diensten. Der Geist Gottes wird uns nicht zu einem seelischen Genuß gegeben. Vielmehr will er unser Leben erneuern und heiligen. Dazu schenkt er uns die Erkenntnis des Vaters und des Sohnes (Röm. 8,15-16). Niemand kann Christus einen Herrn heißen, außer durch den Heiligen Geist (1. Kor. 12,3).

Der Geist ist Liebe. Er will unser ichhaftes Benehmen überwinden.

Der Geist ist Freude. Er will unsere Depression vertreiben.

Der Geist ist Friede. Er will unsere innere Unruhe stillen.

Der Geist ist Wahrheit. Er will unsere Lüge vertreiben.

Der Geist ist Geduld. Er will unsere Empfindlichkeit überwinden.

Der Geist ist demütig. Er will unseren Stolz brechen.

Der Geist ist heilig. Er heiligt alle Bereiche unseres Lebens. Er hat allen Unreinheiten in unserem Leib, in unseren Gedanken und in unserem Unterbewußtsein den Kampf angesagt. Er erzieht uns zur Selbstverleugnung und zum Opfer. Ohne Heiligung wird niemand den Herrn sehen (2. Kor. 7,1; 1. Thess. 4,3-8; Hebr. 12,14) Der Geist Jesu lehrt uns das Beten, die Anbetung, das Loben und Danken (Mt. 6,9). Er hilft uns, den Vaternamen Gottes auszusprechen, und gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind (Röm. 8,14-16). Er treibt uns zur treuen und anhaltenden Fürbitte und auch zum Fürdank (Eph. 6,18-20). Der Geist schenkt uns Mitgefühl, Mitleiden und Erbarmen mit allen, die in Sünden tot sind. Er ermutigt uns, ihnen das Evangelium in verständlicher Weise anzubieten. „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.“ (1. Joh. 4,17-18) Petrus beispielsweise bezeugte seinen Richtern im Hohen Rat offen: „In keinem andern ist das Heil; auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden“ – als allein der Name Jesus (Apg. 4,12; 10,43). Der Heilige Geist ist barmherzig, geduldig und überwindet unsere Scheu. Er treibt uns zum Zeugnis vom Heil in Christus, wie er die berechtigte Angst des Paulus überwunden hat. Dieser schrieb: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben.“ (Röm. 1,16) In der Mission unter Muslimen und Juden erweist sich das Heil Jesu Christi nicht nur als eine subjektive Seligkeit, sondern auch in der Befreiung von kollektiven Bindungen, in der Erlösung von besetzenden Mächten und in einem freudigen Mut, den einzigen Retter mit Weisheit zu bezeugen. Jesus will, daß unsere Freude vollkommen werde (Joh. 15,11; 16,24; 17,13). Dies erfahren wir, indem wir das durch Jesus vollendete Heil bezeugen. Laßt uns gemeinsam den Sieg Jesu Christi proklamieren, denn heute ist der Tag des Heils (2. Kor. 6,2). Der Qur'an leugnet 
die Gottheit des Heiligen Geistes Im Buch der Muslime finden sich 29 Verse, die über einen „Geist von Allah“ oder „Geist des Heiligen“ reden. Meistens ist damit der Engel Gabriel gemeint, der die Thora, das Evangelium und den Qur'an offenbart haben soll. Der Geist von Allah erscheint im Qur'an bei der Erschaffung Adams, bei der Empfängnis ‘Isas in der Jungfrau Maria, bei den Wundern Christi und beim Offenbarungsempfang Muhammads. In jedem Fall ist der Geist von Allah ein geschaffener Geist, der keine göttliche und ewige Natur besitzt (Sure 17,85; 42,52; 97,4 u.a.). Damit entfallen im Islam alle Inhalte unseres dritten Glaubensartikels. Die Tragweite dieser Aussage ist beklemmend: In dieser Wüstenreligion kann es kein geistliches Leben geben. Der Heilige Geist fand in Muhammad keine Wohnung, auch nicht in dessen Nachfolgern. Allah allein ist der Herr. Neben ihm kann es keinen göttlichen Geist und keinen Sohn geben. Die Erkenntnis Gottes, des Vaters und des Sohnes, wird als Blasphemie abgelehnt, die nicht vergeben werden kann. Ein Heil aus Gnade ist im Islam undenkbar (Sure 35,29-30; 9,11). Die Früchte des Geistes oder ein freies Beten als Gespräch mit dem Vater existieren im Islam nicht. Im Islam ist also, geistlich gesehen, „der Tod im Topf“ (2. Kön. 4,40).

Die mangelnde Erneuerung des Lebens 
im Islam. Die Frömmigkeit der Muslime, ihr Fanatismus, ihre rituellen Gebete haben nichts mit dem Geist Jesu zu tun. Sie sind Reste einer gefallenen Schöpfung. Eine Heiligung der Gläubigen in Gottes Bild hinein wird im Islam als eine Verirrung abgelehnt. Im Gegenteil dazu sind das Jagen nach Geld und Beute (Sure 8,41.67.70; 48,20) oder das polygame Leben der Männer im Islam ein religiös sanktioniertes Recht. Ziel der Bemühungen eines Muslims ist es, in einem Religionsstaat Wohlstand, Macht und Ehre zu erlangen. Er kennt keine gewisse Hoffnung des ewigen Lebens in Christus. Er hofft darauf, daß Allah seine guten Taten positiv bewerten möge, so daß seine bösen Taten dadurch getilgt würden (Sure 11,114).

Im Islam gibt es keinen Tröstergeist, der dem Moslem wegen des Sühneopfers Christi die Rechtfertigung zuspricht. Der Geist des Gesetzes vertreibt den Geist der Vergebung und der Liebe. Der Geist, der aus Muhammad redet, ist kein heiliger, sondern ein antichristlicher, unreiner Geist.

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