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EPHESER - Werdet voll Geistes!
Meditationen, Gebete und Fragen zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinden in und um Ephesus

Teil 3 - Eine Einführung in die Ethik des Apostels Epheser 4:1 – 6:20)

Vergebt wie Gott vergibt! (Epheser 4:30-32)


Epheser 4:30-32
30 „Und betrübt nicht den heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung. 31 Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit. 32 Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus“.

Der Heilige Geist ist der Geist des Vaters und des Sohnes. Er harmoniert mit beiden in einer heiligen Einheit. Er verherrlicht das Lamm Gottes, den Herrn der Welten. Er freut sich über jeden Gläubigen, der Jesus, den neuen Menschen, anzieht und nach seinen Lehren lebt. Die Früchte des Geistes (Galater 5,22) sind die Lebensform seiner neuen Kultur. Wer diesen Prinzipien entgegen lebt, betrübt den Heiligen Geist. Er warnt die Nachfolger Jesu vor jeder Verirrung. Wer auf seine sanfte Stimme hört und sich leiten lässt, ruht im Frieden Gottes.

Wer jedoch bei jedem Missverständnis eingeschnappt und pikiert drein schaut und bei einer ungerechten Behandlung sich erbittert abwendet, der hat den Geist der Liebe Gottes noch nicht verstanden. Er bremst unseren Zorn, kämpft in uns gegen jeden Fluch, der aus dem Unterbewussten aufsteigen will. Er hat uns versiegelt, indem er uns mit dem unsichtbaren Brandzeichen der Familie des Vaters im Himmel kennzeichnete. Jede Lästerung der Heiligen Dreieinigkeit oder die Verbindung mit einer Bosheit ist ihm fremd und feindlich. Er schärft unsere Gewissen und warnt uns vor unreinen Geistern. Er hilft uns beim Beten, Loben und Danken. Er festigt uns im Glauben, Lieben und im Hoffen.

Das „Hohe Lied der Liebe“ ist ein Symbol des Heiligen Geistes (1.Korinther 13,1-13). Er lehrt und leitet uns diese Eigenschaften auszuüben und in der Gemeinde zu praktizieren. Vor allem hilft er uns einander zu vergeben und zu vergessen. Wie der Herr Jesus uns im Vaterunser befahl, sollen wir vergeben, wie Gott uns vergeben hat (Matthäus 6,12.14.15). Das heißt, dass wir Freunden und Feinden alle ihre Ungerechtigkeiten uns gegenüber gern, ganz und gleich vergeben. Manche vergeben zwar ihren Widersachern, aber können nicht vergessen was sie ihnen angetan haben und lassen die entsprechende Bitterkeit in ihren Herzen rumoren. Wollen sie damit sagen, dass Gott ihre Sünden auch vergeben hat, aber nie vergessen soll? Vielleicht müssen die meisten Gläubigen mit einem Mitmenschen zusammen leben oder arbeiten, der ihnen wie ein Plagegeist Tag und Nacht auf die Nerven geht. Das ist dann der wichtigste Mensch, den der Vater im Himmel ihnen sendet, damit sie Geduld, Vergebung und Liebe auch ihrem Feind gegenüber lernen, ausüben und sich dabei vom Geist des Vaters und des Sohnes selbst überwinden und füllen lassen.

Gebet: Vater im Himmel, wir beugen uns beschämt, weil wir das ABC deiner Liebe und Wahrheit mangelhaft erfüllen. Vergib uns unsere Schuld in Jesu Namen und fülle uns mit deinem Heiligen Geist, dass wir dich und deinen Sohn mit brennender Liebe lieben und deine Liebe in unserem Alltag verwirklichen lernen. Hilf, dass alle Lügen, Zorn und Hochmut aus unseren Gemeinden durch deinen Geist verschwinden und jeder jedem vergibt, so wie du dies täglich uns schenkst. Wir danken dir für deine Geduld mit uns. Amen.

Fragen:

  1. Was betrübt den Heiligen Geist und was tut er in dir?
  2. Warum sollen wir jedermann jederzeit alles vergeben und vergessen?

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