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EPHESER - Werdet voll Geistes!
Meditationen, Gebete und Fragen zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinden in und um Ephesus

Teil 3 - Eine Einführung in die Ethik des Apostels Epheser 4:1 – 6:20)

Legt die Lüge ab und redet die Wahrheit (Epheser 4:25-27)


Epheser 4:25-27
25 „Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind. 26 Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen, 27 und gebt nicht Raum dem Teufel“.

Die Bibel sagt: „Alle Menschen sind Lügner!“ (Psalm 116,11; Römer 3,4). Wie schnell reden wir über andere Menschen und wissen nicht, welche Erbanlagen in ihnen regieren. Wir sollten weniger über Andere reden, damit wir nicht lügen. „Satan ist ein Lügner und der Vater der Lüge“ (Johannes 8,44). Wer willentlich lügt, ist dem Bösen auf den Leim gegangen. Tue Buße über jede Lüge, die aus deinem Munde entwich, denn Jesus impft dich mit dem Geist der Wahrheit (Johannes 14,17; 15,26; 16,13). Dieser Geist verbietet dir und bremst dich zu lügen. Und wenn du nicht die volle Wahrheit gesagt hast, drängt dich der Geist der Wahrheit, deine Lüge zu bekennen und durch die Wahrheit zu ersetzen. Auch so genannte „Weiße Lügen“ (Halbwahrheiten, Ausreden etc.) sind Lügen und müssen bekannt werden. Jedes Mal, wenn wir unsere Lügen bekennen, zerbricht in uns der Stolz der Heuchler und wird deutlich, wer wir in Wirklichkeit sind. Die Wahrheit aber muss in tragischen Situationen mit viel Liebe, Taktgefühl und in der Leitung des Geistes Jesu ausgesprochen werden.

Hast du dich schon über andere oder die Regierung geärgert? Paulus deutet an, dass der Zorn an sich keine Sünde ist, denn der Herr zürnt auch über jede Sünde, doch liebt er die Sünder und will sie retten. Deshalb ist ein heiliger Zorn berechtigt, aber der Sünder darf niemals abgelehnt werden. Gott liebt ihn und will ihn vielleicht durch dich und deine Gebete, deinen Fürglauben und deine Liebe retten. Falls du harte Worte gesprochen oder unweise Entscheidungen im Zorn getroffen hast, empfiehlt dir der Apostel vor Sonnenuntergang dich bei dem Betreffenden zu entschuldigen. Der Weg „unten durch“ ist immer offen und eine Beugung schadet auch den Heiligen nicht.

Dann schreibt der erfahrene Seelsorger den Gemeindeleitern: „Gebt nicht Raum dem Teufel!“ Kein Christ will dem Bösen absichtlich Raum geben, aber wie oft hängt der Haussegen in einer Familie krumm, wenn Mann und Frau sich übereinander ärgern. Jesus musste Petrus nach seiner Seligsprechung „Satan“ als Gottes Feind nennen, da dieser ihn beeinflussen wollte, menschlich zu reagieren und nicht ans Kreuz zu gehen! (Matthäus 16,22.23). Die zwei letzten Bitten im Vaterunser sind auch für die Heiligen geschrieben worden: „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen!“ (Matthäus 6,13). Die Frommen in Israel haben Jesus gekreuzigt, nicht die Büßenden. Wir brauchen alle die Demut Christi und unsere Geborgenheit „in IHM“, denn ohne IHN können wir Satan nicht überwinden.

Frage 82: Wie können wir immer die Wahrheit sagen und jede Lüge meiden?

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