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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.5 - 
Die neue Welt Gottes (Offenbarung 21,1-8)

5. Gott garantiert das Werden der neuen Welt(Offenbarung 21,5)


Ich mache

In seiner Thronrede sagt der Herr: „Siehe! Pass auf! Jetzt ereignet sich etwas Gewaltiges! Ich tue etwas!“ Gott ist nicht nur mächtig, herrlich, weise und heilig, vielmehr handelt er auch, er wirkt, schafft, heilt, rettet, tröstet, erneuert und richtet. Gott schläft nicht. Er greift in die Weltgeschichte ein. Wir alle leben von seinem Tun.

Der Schöpfer hat die alte Erde mit großer Weisheit, Liebe und Herrlichkeit geschaffen. Leben, Licht, Luft, Wasser, Feuer sowie alle Pflanzen, Tiere und Menschen stammen aus seinem Wohlgefallen. Sie entstanden nach seinem Willen und existieren wegen seines Tuns. Er realisiert alles, was er sich vorgenommen hat. Nach der Vollendung seiner Schöpfung ruhte er. Sein Friede, seine Freude und sein Urteil über seine Geschöpfe gipfelten in den Worten: „Siehe, es war sehr gut!“ (1. Mose 1,31)

Nachdem jedoch die Lüge und der Aufruhr in seine geliebte Schöpfung eingebrochen waren, fand der Herr keine Ruhe mehr! Christus sagte: „Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.“ (Johannes 5,17) Und so berief Gott immer wieder Männer des Glaubens, offenbarte ihnen seine Treue und sein Gesetz, strafte die Ungehorsamen und schenkte ihnen trotzdem atemberaubende Verheißungen.

Auch Jesus handelt. Der Sohn Gottes kam auf die Erde, er heilte, lehrte, segnete, berief seine Jünger, starb für alle Sünder, erstand vom Tod und goss den Heiligen Geist auf die wartenden Beter aus. Durch sein Tun erfüllten sich Schritt um Schritt die großen Verheißungen an die Väter des Glaubens.

Ich mache alles neu

Der alte Himmel und die alte Erde werden am Ende der Zeit vor der Heiligkeit Gottes fliehen und in der Raumlosigkeit der Ewigkeit verschwinden, denn sie müssen einem neuen, sündlosen Dasein Platz machen (Offenbarung 20,11).

Die Geburt Christi und seine Auferstehung von den Toten offenbarten in verhüllter Weise das Geheimnis der neuen Schöpfung im Voraus. Jesus erschien nach seiner Auferstehung in einem Geistleib, der durch Mauern und Felsen lautlos hindurchging. In seinem Leben, seinem Sterben und seiner Auferstehung ist der Heilige Geist sichtbar geworden. Nun sollen auch wir verändert werden in sein Bild; wir sollen wie unser Herr sanftmütig und demütig, heilig und voller Liebe leben, damit er der Erstgeborene unter vielen Brüdern sei (Römer 8,29). Johannes bezeugte: Wir wissen aber: wenn offenbar wird, was wir sein werden, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist (1. Johannes 3,2b).

Wer an Jesus gläubig wird, wird versiegelt mit dem Heiligen Geist, dem Angeld unseres ewigen Erbes, das bei unsrer Erlösung in der Wiederkunft Christi sichtbar werden wird (Epheser 1,13-14).

Paulus erklärt dazu: „Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft. Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib.“ (1. Korinther 15,42-44)

Schon früher hatte Jesus offenbart, dass die neue Geistleiblichkeit grundverschieden von der jetzigen Seinsweise des Menschen ist. In der Auferstehung werden Männer und Frauen weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern werden sein wie die Engel (Matthäus 22,30). Hier zeigt sich einer der großen Irrtümer des Islams: Aufgrund der grotesken Lügen des Korans glauben viele Muslime, im Paradies ein gesteigertes Sexpotential zur Verfügung zu haben und ausüben zu können. In Wirklichkeit aber wird in der neuen Welt nicht mehr an jeder Ecke eine Versuchung zur Sünde lauern. Aller Egoismus ist und bleibt dann überwunden, alle Bosheit ist dort unbekannt.

Nicht nur die Menschen werden in das demütige, liebende und heilige Bild Jesu Christi verwandelt werden, sondern auch die Natur wird eine Erneuerung und Umgestaltung erfahren: „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet.“ (Römer 8,18-22; siehe auch Jesaja 11,6-9; 65,25) Die neue Erde wird nicht verflucht sein wie die alte (1. Mose 3,17-19).

Genau genommen ist die neue Schöpfung keine Schöpfung, sondern eine Neugeburt aus Gottes Liebeswillen. Sein ewiges Leben wird reine Wahrheit und zarte Liebe im Heiligen Geist sein. Menschliche Worte können dieses neue Dasein kaum beschreiben. Wer aber Jesus ansieht, kann erkennen, wie die neue Schöpfung sich aus ihm heraus entfaltet (Johannes 12,24).

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