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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.4 - 
Das Jüngste Gericht (Offenbarung 20,11-15)

3. Der Tod wird gerichtet 
(Offenbarung 20,14-15)


20,14 Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl.

15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.

Am Kreuz hat Jesus Satan und den Tod „rechtlich und geistlich“ besiegt. Der Tod konnte Gottes Sohn in seinem Reich nicht festhalten, weil dieser sündlos war und das ewige Leben als Lebensquelle in sich trug. „Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.“ (2. Timotheus 1,10; 1. Johannes 3,8) Seit Satan entmachtet und in den Feuersee geworfen worden war, hatte der Tod keinen Herrscher und Organisator mehr über sich (Hebräer 2,14). Dazu befahl der Richter dem Tod, alle seine Gefangenen herauszurücken.

Die Entmachtung des Todes erfolgte stufenweise. Zuerst musste das Meer alle Toten herausrücken. Falls damit die Ozeane der Erde gemeint sind, die beinahe drei Viertel der Erdoberfläche bedecken, so sind diese mit ihren unerforschten Tiefen und Untiefen die größte Grabkammer der Menschheit. Vielleicht sind damit aber auch die Wasser gemeint, auf denen die Erde nach dem Denken der Früheren ruhte. In diesem Fall müsste auch der von den Dämonen beherrschte Untergrund alle seine Gefangenen freilassen.

Danach wird der Tod gezwungen, seine speziell Gebundenen freilassen, die er an sich gekettet hatte. Ihm blieb danach niemand mehr als Geisel übrig.

Zum Schluss musste der Tod auch die Türen zum Hades öffnen, denn Jesus hatte bei seiner Auferstehung den Schlüssel der Hölle und des Todes an sich genommen (Offenbarung 1,18). Die Schlüssel- und Befehlsgewalt hatte jetzt der Auferstandene, der bereits während seiner Todeszeit den Toten im Hades das Evangelium des Lebens gepredigt hatte (1. Petrus 3,19; 4,6).

Nachdem dem Tod alle seine Toten genommen waren, ging es ihm selbst an den Kragen. Wie zuvor Satan wurde auch er in hohem Bogen in die wogende Feuerflüssigkeit geworfen, und mit ihm zusammen alle seine Helfershelfer, seine Einrichtungen, seine Folterkammern, seine Registratur, seine Gaskammern und Spezialverliese. Alles, was mit dem Tod zusammenhängt, wurde vernichtet, verbrannt, verglüht. Dazu gehören auch tödliche Bazillen, die atomare Verstrahlung und Massentötungswaffen. Das ganze Teufelszeug wird im Gericht vernichtet. Fortan gibt es keinen Tod mehr. Der Tod ist der letzte Feind, der Christus unterworfen wurde, da er das Leben in seinem Friedensreich störte. Halleluja!

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