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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 6 - DIE HURE BABYLON UND DIE ANBETUNG GOTTES (OFFENBARUNG 17: 1 - 19: 10) - Das Ende der großen Verführerin und Vorbereitungen zur Hochzeit des Lammes
TEIL 6.2 
Das große Halleluja
 im Himmel 
(Offenbarung 19,1-10)

3. Die Hochzeit des Lammes in der Vorbereitung
(Offb. 19, 7-10)


Die große Einladung 
(Offenbarung 19, 9)

Verbannt auf Patmos lauschte der Patriarch Johannes atemlos der Botschaft des Engels. Vieles von dem, was er sah, hörte und schrieb, überstieg seinen menschlichen Verstand. Deshalb diktierte der Engel dem Seher die Zusammenfassung seiner Sondermeldung in einem einzigen prägnanten Satz: "Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind." (Offenbarung 19, 9)

Damit Johannes die Tiefe dieser Verheißung verstehe, versicherte ihm der Engel, dass diese unerhörte Zusage eines der Worte Gottes sei, die direkt aus seinem Mund hervorgegangen sind (Matthäus 4, 4). Seine Worte sind voller Kraft, Wahrheit und Trost.

Das große, geheimnisvolle Wort "selig" findet sich achtmal im Buch der Offenbarung (Offenbarung 1, 3; 14, 3; 16, 15; 19, 9; 20, 6; 21, 24; 22, 7.14). Wir tun gut daran, diese Seligpreisungen der Endzeit zu studieren, zu glauben und auszuleben, denn so erfahren wir den Reichtum dieser hervorragenden Verheißungen. Das Wort “selig” enthält verschiedene Gnadengaben Gottes: Ein Seliger ist gesegnet und begabt mit der Fülle Gottes (Epheser 3, 16-19). Trotz aller Leiden lebt er in der getrosten Freude und Wonne des Heiligen Geistes (Philipper 4, 4). Er kann auf seinen Herrn stolz sein (1. Korinther 1, 30-31) und ist gewürdigt, mit ihm zu leben (1. Korinther 2, 9-10). Dem Seligen wird’s wohl schmecken am Tisch des Herrn in seiner Gemeinschaft (Johannes 10, 27-30). Der Friede und der Wohlgefallen Gottes ruhen auf ihm (Lukas 2, 14).

Der Engel versicherte Johannes mit seinen Worten, dass all die genannten Aspekte der Seligkeit, und noch viel mehr, sich in jenen realisieren werden, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind.

Mit nicht zu überbietender Klarheit hat Jesus die besondere Berufung zur Hochzeit des Königssohnes geschildert (Matthäus 22, 2-14). Er offenbarte dabei die erschütternde Tatsache, dass die ursprünglich Berufenen fragwürdige Entschuldigungen vorbrachten und nicht zur Hochzeit kamen. Die Elenden und Unwürdigen, die Sünder und die Ausländer, die Ausgeflippten und die Hungrigen aber nahmen die Berufung des Königs mit Freuden an. Deshalb sagte der HERR: "Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt".

Was ist das Besondere beim Hochzeitsmahl des Lammes?
(Offenbarung 19, 9)

Für jeden eingeladenen Gast bleibt es eine unverdiente Ehre, dass der Sohn Gottes ihn um seines Leidens und Sterbens willen einlädt, mit ihm und seinem Vater an einem Tisch zu sitzen. Die trennende Sünde ist verschwunden, ausgelöscht, vom Lamm Gottes getilgt. Nichts scheidet uns mehr vom Vater, vom Sohn und vom Heiligen Geist. Wir haben das Vorrecht, mit allen Heiligen an einem Tisch zu sitzen, mit Abraham, Mose und Jesaja, wie mit Petrus, Johannes und Paulus (Matthäus 8, 11; 26, 29; 2, 19-21).

Wenn einer fragen sollte, was es denn bei dem Hochzeitsmahl des Lammes zu essen gebe, so werden wir an das Passahlamm erinnert, das jeweils von einer Familie geröstet und ganz aufgegessen wurde. Bei der Einsetzung seines Abendmahls im Rahmen dieser Passahordnung sagt Jesus: "Nehmet, esset, ;das - mein Leib! Nehmet und trinket alle daraus, das - mein Blut!" (Matthäus 26, 26-28). Was uns bereits auf der Erde als Sakrament gewährt wird, wird im Himmel real vollkommnet. Das Lamm, das sich für uns geopfert hat, wird in uns wohnen und seine Gemeinde als eine Einheit erfüllen (Johannes 6, 53-58). Beim Abendmahl des Lammes geht es nicht um irdische Genüsse, wie die Muslime sich ihr Paradies vorstellen, sondern um die Verwirklichung der Glaubensaussage Jesu in seinem hohepriesterlichen Gebet: "Ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien." (Johannes 17, 22-23)

An dieser Stelle in der Vision des Johannes hat sich das Bild von der Braut des Lammes in das einer Berufung von Hochzeitsgästen verwandelt. Rein logisch sind fraglos die Braut und der Bräutigam etwas völlig anderes als die geladenen Hochzeitsgäste. Geistlich gesehen aber zielen beide Visionen auf dasselbe, auf die völlige Vereinigung des Lammes Gottes mit seinen Geliebten. Die Gäste erfahren dieselbe Gnade wie die Braut, auf ewig mit Gott und seinem Sohn vereint zu sein (1. Johannes 4, 16). Die Einheit mit Jesus und seinem Vater ist der eigentliche Grund für die Seligkeit der Seligen.

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