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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 5 - DER ANTICHRIST UND DAS LAMM GOTTES (OFFENBARUNG 13:1 - 16:21) - Christus inmitten seiner Märtyrer trotz des Antichristen und der Zornschalengerichte
TEIL 5.1 Einleitung: Biblische Weissagungen zum Kommen des Antichristen

2. Die Rede Jesu über die Endzeit (Mt. 24, 3-28)


Matthäus hat von den Zukunftsreden unseres Herrn Jesus Christus besonders seine mahnenden Hinweise und seine eindringlichen Warnungen vor dem Antichristen wiedergegeben:

3 Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?

4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.

5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.

6 Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei: Seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.

7 Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.

8 Das alles aber ist der Anfang der Wehen.

9 Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern.

10 Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.

11 Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.

12 Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.

13 Wer aber beharrt bis an’s Ende der wird selig werden.

14 Und es wird gepredigt werden dieses Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Dan. 9, 27 und 11, 31) - wer das liest, der merke auf!

16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;

17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;

18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.

19 Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!

20 Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.

21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.

22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.

23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! oder da!, so sollt ihr’s nicht glauben.

24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so dass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.

25 Siehe ich habe es euch vorausgesagt.

26 Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht.

27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohnes sein.

28 Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.

Der Herr Jesus geht in seiner Endzeitrede auf dem Ölberg auf keine Details über den Antichristen ein.

– Er warnt jedoch seine Nachfolger vor vielen falschen Christussen und vielen falschen Propheten, die kommen und viele Leichtgläubige verführen werden.

– Kurz vor dem Ende der Zeit wird es zu einer umfassenden Verfolgung der Christusnachfolger kommen. Sie müssen von allen Menschen gehasst und viele von Ihnen getötet werden (9-10 und 21-22).

– Entscheidend für sie bleibt jedoch nicht ihr Wissen über Endzeitentwicklungen, sondern ihre Liebe zu ihren Verrätern, Feinden und allen Ungerechten. (12-13)

– Das Zeugnis der Liebe der Verfolgten wird von einer ununterbrochenen Weltevangelisation bis zum Ende begleitet werden (14).

– Das Zeichen des Menschensohnes ist übernatürlich, herrlich und gleicht dem grellen Blitz der von Ost bis West alle Menschen blenden wird (27, 30-31).

– Jesus schärft uns Wachsamkeit und das sehnliche Warten auf seine Wiederkunft ein (42-44).

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