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Home -- German -- Offenbarung -- 095 ( Die sieben Posaunengerichte )

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studi(en zum Buch der Offenbarung

BUCH 3 - DIE HERAUSGERUFENEN AUS ISRAEL UND DEN VÖLKERN ANGESICHTS DER SIEBEN POSAUNENGERICHTE (OFFENBARUNG 7:1 - 9:21)
TEIL 3.3 - DAS LAMM GOTTES ÖFFNET DAS SIEBTE SIEGEL MIT DEN SIEBEN POSAUNENGERICHTEN UND DEN DREI WEHERUFEN (OFFENBARUNG 8:1- 9:21)

2. Die sieben Posaunengerichte (Offenbarung 8:7 - 9:21)


Ein Ruf zur Buße 
vom modernen Götzendienst

Die Menschheit sündigt und begeht uralte Sünden: Sie betet tote Nichtgötter an und vegetiert ohne Wahrheit und Liebe dahin. Viele lieben das Geld mehr als ihren Heiland! Bankkonten, Aktien, Spekulationen und die Jagd nach Silber und Gold halten mehr Menschen gefangen, als wir wissen. Jesus schärfte uns ein, daß niemand Gott und Geld gleichzeitig dienen kann (Mt. 6,24; Lk. 16,13 u.a.). Der Herr will daher auch Herr unseres Besitzes sein. Die Befreiung von unserer Liebe zum Geld und von unserem Vertrauen auf vergängliche Werte ist ein unabdingbarer Bestandteil der Buße. Wir sollten lernen, in der Leitung des Geistes Gottes Gaben weise weiterzugeben, so daß sie Jesus verherrlichen (Mt. 25,35-40).

Eine weitere moderne Sünde ist die Liebe zu unseren Fahrzeugen. Wir wollen immer mehr verdienen, immer mehr genießen und immer schneller werden. Das Auto ist für viele zum goldenen Kalb geworden, um das sie Tag und Nacht herumtanzen. Sie putzen, ölen, füttern, reparieren und versichern ihren blechernen Götzen und setzen sich sogar in ihn hinein! Sie vertrauen Gaspedal und Bremse und rasen, nur 60 cm über dem Asphalt sitzend, oft schneller über die Straßen, als ein Vogel fliegen kann. Ein einziger Nagel genügte, um die Luft aus einem Reifen entweichen zu lassen und den Wagen ins Schleudern zu bringen. Wir sollten nicht ohne Gebet und ohne Schutzengel in eine Karosserie klettern! In Marokko steht sinnigerweise immer wieder ein Schild an der Straße: Die Eile ist vom Teufel!

Immer mehr Menschen nehmen Zuflucht zu Talismanen oder Hufeisen, klopfen an Holz oder lassen sich Horoskope ausstellen. Sie behaupten zwar, das alles sei Humbug und sie glaubten nicht daran. Sobald man aber sagt, sie sollten ihren Humbug verbrennen, winden sie sich und wollen sich nicht von ihrem Beschützer trennen. Bekannte Sportler tragen bisweilen ein kleines goldenes Kreuz auf ihrer Brust. Sie tun das meistens nicht, weil sie sich dem Gekreuzigten zuwenden, sondern, weil sie magischen Schutz vor Unfällen suchen und das Kreuz Christi dazu mißbrauchen. Wahrsager sind nicht nur in Krisenzeiten voll beschäftigt. Angesehene Politiker, Militärs und Geschäftsleute stehen bei ihnen Schlange, um ihre Zukunftsaussichten zu erfragen. Die Kontaktaufnahme mit Totengeistern und Dämonen ist eine belastende Sünde, welche die betreffenden Menschen in ihrem Innersten fesselt. Alle Formen des Okkultismus bis hin zur Satansmesse ziehen solche Menschen in ihren Bann, die keinen inneren Halt in Christus haben.

Wer sich an solchen Praktiken beteiligt, vom Kaffeesatz-Lesen bis zur Anrufung Satans, begeht – geistlich gesehen – einen tiefgreifenden Ehebruch. Er vertraut nicht mehr allein Jesus, seinem Retter und guten Hirten, sondern verbündet sich mit antigöttlichen Mächten. Jesus aber krönt kein geteiltes Herz! Entweder gehören wir ihm ganz, allein und für immer, oder wir verfallen zunehmend Satan. Einen Mittelweg gibt es nicht. So werden bis in die letzten Tage der Welt hinein alle Menschen gerufen, Jesus und seinem Vater allein die Ehre zu geben und keine anderen Götter daneben zu haben.

Es steht außer Frage, daß in gehauenen, geschnitzten und gemalten Talismanen und Götzen, in Autos und im Kaffeesatz keine Geister und Dämonen wohnen. Wo aber Menschen etwas Geschaffenes über alles lieben und ihm vertrauen, binden sie sich an diesen Gegenstand oder an diese Person. Der Personenkult hat auf allen Kontinenten unglaubliche Blüten getrieben und sonst normal denkende Menschen in einem Massenwahn verhext. Sie kommen durch das Vertrauen und die übermäßige Liebe einzelnen Geschöpfen gegenüber in die Gewalt antichristlicher Mächte. So sind viele Menschen Sklaven anderer Menschen, Hobbys und Begierden geworden.

Die Warnung vor einer ungöttlichen Bindung an Menschen bezieht sich jedoch nicht auf die Ehe und die Familie, die eine gottgewollte Grundordnung der Schöpfung darstellen. Aber auch in der Ehe sollte Jesus die versöhnende und heiligende Mitte bleiben. Nur in der Gemeinschaft mit Jesus gibt es Heil und Heilung.

Ein Ruf zur Buße gegen Haß und Mord

Johannes erhellt uns, auf welchen Gebieten die von Gott abgelöste Menschheit in ihrer kollektiven Besessenheit ununterbrochen sündigt. Wenn das innere Verhältnis eines Menschen zu Gott und seinem Lamm nicht mehr stimmt, zeigt sich das schnell im praktischen Leben.

Haß und das Nichtvergebenwollen schwierigen oder auch schuldigen Menschen gegenüber verhärtet das Herz eines jeden, der nicht selbst täglich von der Vergebung des Lammes Gottes lebt. Jesus Christus lehrt uns, daß Zorn und Haß für Gott Totschlag und Mord gleichkommen (Mt. 5,21-26; 6,14-15). Wir leben unter Mördern und tragen selbst diese Erbanlage in uns. Der Geist Jesu Christi aber treibt uns zum Vergeben, so wie Gott vergibt, und zu lieben, so wie Gott uns liebt (Mt. 5,43-48). Das ist möglich, wenn wir „in Christus“ bleiben und er „in uns“ wohnt (Joh. 15,4-6). Seine Liebe drängt uns, besonders die schwierigen Menschen in unserer Umgebung zu lieben und zu segnen.

Wer nicht von der Versöhnung Christi her lebt, kann seine Feinde kaum lieben. Vielmehr versucht er sein eigenes Recht durchzusetzen, koste es, was es wolle. Kriege im Kleinen und Massenmord zwischen Völkern beherrschen eine von Gott gelöste Welt. Der Geist Kains geht um und infiziert alle, die sich vom Lamm Gottes abwenden.

Wer behauptet, er „kämpfe für den Frieden“, muß sich prüfen, ob er nicht dem Mörder von Anfang an und seinen Nachfolgern einen religiösen Mantel umhängt. Denn Jesus hat jeden Religionskrieg verboten, als er Petrus gebot: „Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.“ (Mt. 26,52; Offb. 13,10)

Es ist eine Tragik und unterstreicht den dämonischen Ursprung des Islams, daß im Qur'an über 100 Verse stehen, die zum heiligen Krieg aufstacheln. Nicht Extremisten rufen immer wieder zu terroristischen Aktionen und zum Krieg gegen Israel und alle Christen auf, sondern Allah selbst befiehlt den Kampf mit der Waffe gegen Animisten, Juden und Christen, bis keine Versuchung zum Abfall vom Islam mehr bestehe und die Religion Allahs allein die ganze Erde bedecke (Sure 2,191-193; 8,39; 9,28-30; 61,9 u.a.). Muhammad selbst beteiligte sich an 29 Kampfeinsätzen und wurde so zum verpflichtenden Vorbild für seine Nachfolger. Im Islam regiert ein religiös sanktionierter Mordhaß gegen alle, die sich weigern, den Islam anzunehmen. Christus dagegen betete für seine Feinde „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk. 23,34) und starb um ihrer Versöhnung willen.

Ein Ruf zur Buße 
gegen jede Form der Unzucht

Jesus will uns nicht nur vom Haß zur opferbereiten Liebe bekehren, sondern uns auch von der Unzucht zu einem Leben in der Zucht des Heiligen Geistes befreien. Unsere sexuelle Kapazität ist eine Gottesgabe aus dem Paradies und ist in sich selbst weder böse noch unrein. Da wir aber in einer von Gott abgefallenen Welt leben, ist auch das Verhältnis zwischen Mann und Frau gestört. Die von S. Freud aufgestellten Prinzipien und Enthüllungen beherrschen heute unsere Gesellschaft und haben in vielen Menschen jedes Schamgefühl zerstört. Filme, Fernsehen, Werbung und Kleider heizen die Begierden in uns an und treiben manche zu tun, was sie nicht wollen (Röm. 7,14-24). Das ganze Leben, bis in den Schulunterricht hinein, ist sexualisiert worden. Was für die Ehe allein geheiligt wurde, wird gewissenlos in Handel und Sport, in Politik und Gesellschaft, in spiritistischen Zirkeln und in extremen Fällen selbst in Kirchen als Mittel zum Zweck eingesetzt. Schwärmerei führt häufig zu unreinen Exzessen. Nicht umsonst gebietet uns Johannes, in Jesu Namen und in seiner Kraft nicht nur jede Art von Unzucht abzulegen, sondern vor allem auch jeder Art von Zauberei eine Absage zu erteilen. Wo einzelne oder eine ganze Kultur sich vom wahren Gott lösen, kommt es auf allen Gebieten der Sexualität zu unreinen Praktiken.

Auch Kirchenleitungen können irren, wenn sie in falsch verstandener Liebe homosexuelle und lesbische Ehen tolerieren oder gar segnen! Heute wird sogar die Adoption von Waisen durch schwule Ehegemeinschaften diskutiert. Dabei wäre es für den, der ein Kind mißbraucht, besser, wenn ihm ein Mühlstein um den Hals gehängt und er im Meer versenkt würde, wo es am tiefsten ist (Lk. 17,2) – von Kinderpornos ganz zu schweigen!

Ein schiitischer Gelehrter soll in den letzten Jahren den sexuellen Mißbrauch von Kleinkindern als vereinbar mit dem Gesetz der Schari’a bezeichnet haben. Im Qur'an wird ohnehin schon die gleichzeitige Ehe mit vier Frauen religiös legalisiert, was nach biblischem Gebot einen permanenten Ehebruch darstellt. Wo das Gottesbild eines Menschen oder einer Religion nicht mehr stimmt, erhebt sich schnell jede Form von Unzucht

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