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Home -- German -- Offenbarung -- 096 ( Die sieben Posaunengerichte )

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studi(en zum Buch der Offenbarung

BUCH 3 - DIE HERAUSGERUFENEN AUS ISRAEL UND DEN VÖLKERN ANGESICHTS DER SIEBEN POSAUNENGERICHTE (OFFENBARUNG 7:1 - 9:21)
TEIL 3.3 - DAS LAMM GOTTES ÖFFNET DAS SIEBTE SIEGEL MIT DEN SIEBEN POSAUNENGERICHTEN UND DEN DREI WEHERUFEN (OFFENBARUNG 8:1- 9:21)

2. Die sieben Posaunengerichte (Offenbarung 8:7 - 9:21)


Ein Ruf zur Buße 
gegen jede Form des Diebstahls

Wer in seiner Wohnung irgend etwas vorfindet, das ihm nicht selbst gehört, soll es so schnell wie möglich zurückgeben! Wer fremdes Gut entwendet hat, soll es zurückbringen und sich nach Möglichkeit bei dem Eigentümer entschuldigen. Da zerbricht unser falscher Stolz! Wer aus Faulheit stahl, soll beten und lernen, fleißig zu arbeiten, damit er Notleidenden helfen kann (Eph. 4,28).

Wir alle sollten unruhig werden, wenn wir die reichen und die armen Völker miteinander vergleichen, denn die Industrienationen nützen die Rohstoffe der Entwicklungsländer und ihre billigen Arbeitskräfte aus, um ihren Wohlstand zu erhalten. Die Mehrheit der Weltbevölkerung ist arm, zum Teil bitterarm. Wer gibt uns als reiche Oberschicht das Recht, immer reicher zu werden, in Billigländern Urlaub zu machen und aus Mitleid Almosen zu verteilen?

Müssen wir den Armen nicht vielmehr zuerst das Evangelium bringen und eine praktische Berufsausbildung anbieten, damit sie lernen, sich selbst zu helfen? Reichtum, Begabung und Fortschritt enthalten eine teure Verpflichtung! Jesus sagte uns, auch im Blick auf das Weltelend: Arme habt ihr allezeit, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen helfen (5. Mose 15,11; Mt. 26,11; Mk. 14,7; Joh. 12,8; Apg. 3,6).

Wem gehören letztlich unser Reichtum und Besitz, unsere Zeit und unsere Gesundheit? Ist nicht allein der Schöpfer der Besitzer all dessen, was er geschaffen hat? Sind nicht unsere Besitztümer lediglich Leihgaben des Höchsten an uns, die wir zu seiner Ehre vermehren und einsetzen sollen? Lenin soll gesagt haben: Der Mensch, der den ersten Zaun zog, war der erste Dieb! Er wollte damit sagen: Alles gehört allen! Keiner ist ein Besitzer. Doch Lenin irrte. Gott allein ist der Besitzer und Herr des Alls. Wir gehören ihm, mit allem, was wir sind und haben. Auch unsere Kinder sind sein Eigentum. Er wird uns einst sagen:' Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan – oder, was ihr ihnen nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan!' (Mt. 25,35-45)

Daher sollten wir unseren Reichtum, unsere Kraft, Zeit und Ehre Jesus ganz zur Verfügung stellen und um Weisheit, Geistesleitung und Liebe zum konstruktiven Helfen bitten. Vor allem aber ist für jedes Volk nach wie vor das Evangelium dringend nötig, damit jedermann einen neuen Geist und einen neuen Sinn bekommen kann. Wer einen solchen Sinneswandel erfährt, sagt jeder Korruption und allem Betrug ab und übt sich darin, gern und genau zu arbeiten. Dann lebt er in biblisch orientierter Verantwortung vor Gott und den Menschen.

Und sie taten keine Buße!

Der Offenbarungsengel versicherte dem Seher Johannes zweimal, daß die große Mehrheit der Menschen trotz globaler Katastrophen und selbst nach dem Erleiden der Warngerichte Gottes und seines Lammes keine Buße tun wird. Die Götzen der Menschen fallen nicht so schnell. Das alte, stolze Ich steht weiterhin wie ein kleiner Gott auf seinem Sockel! Alle Schläge der Liebe und des Zornes Gottes helfen wenig! Das alte Ich muß sterben und Jesus in uns leben!

Not lehrt entweder beten oder fluchen! Die Verhärtung der Menschheit nimmt zu. Die Massen sträuben sich gegen den Ruf des Engels. Sie wollen sich nicht der Liebe Gottes ausliefern. Sie wollen weiterhin der Mittelpunkt ihrer eigenen Welt bleiben, um Ehrung und Macht zu empfangen.

Und so nehmen Okkultismus, Haß, Mord, Kriege, Dämonenherrschaft, Lüge, Angst, Unzucht, Diebstahl und Raub weiter zu. Wo die Gebote Christi und sein Geist abgewiesen werden, regiert der Geist Satans mit seiner verlogenen Freiheit! Obwohl alle noch Lebenden nach den Posaunengerichten nur Übriggebliebene sind, denen Gott und sein Lamm eine letzte Chance zur Umkehr einräumen, wollen sie ihren Schöpfer, ihren Herrn und Richter nicht ehren und nicht anerkennen. Sie genießen seine Wohltaten wie die Sonne, das Licht, die Luft, das reine Wasser und ihr Leben ohne ein Wort des Dankes. Sie wollen weitermachen wie bisher und dem Geld, dem Sex und ihrem eigenen Stolz dienen. Deshalb fallen sie bei der fortschreitenden Offenbarung der Heiligkeit des Dreieinigen Gottes Stufe um Stufe tiefer. Dabei reift ihre Bosheit aus. Sie werden die Gemeinde des Lammes immer mehr bedrücken und verfolgen. Ihr Herr aber versichert allen, die ihm nachfolgen:

„Die Pforten der Hölle sollen meine Gemeinde nicht überwältigen.“ (Mt. 16,18-19)

Lobpreis:

Du wirst Dein herrlich Werk vollenden,

der Du der Welten Heil und Richter bist;

Du wirst der Menschheit Jammer wenden,

so dunkel jetzt Dein Weg, o Heilger, ist.

Drum hört der Glaub nicht auf, zu Dir zu flenn;

Du tust doch über Bitten und Verstehn.

(Diese achte Strophe des Liedes „Wach auf, Du Geist der ersten Zeugen!“ stammt von Karl Heinrich von Bogatzky, 1690-1774, und wurde von Albert Knapp, 1798-1864, bearbeitet. Sie ist nach wie vor ein geistgeleitetes und höchst aktuelles Gebet!)

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