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KOLOSSER - Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit!
Meditationen, Gebete und Fragen zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Kolossä

Teil 1 - Die Grundlagen des christlichen Glaubens (Kolosser 1:1-29)

5. Christus, das Ebenbild seines Vaters und der Schöpfer des Weltalls (Kolosser 1:15-17)


Christus - der Schöpfer

Paulus erkannte in seiner langweiligen, zermürbenden Untersuchungshaft ein Geheimnis der Schöpfung, dass Gott das All durch seinen lieben Sohn geschaffen hat. Da Christus von seinem himmlischen Vater die Allwissenheit, die Allmacht und alle Weisheit ererbte und sein ewiges Leben besaß, war er in der Lage alle Dinge in ihrer unzählbaren Vielfalt zu erschaffen. Ob dies in Entwicklungsstufen und in Einzelerschaffungen geschah ist nicht entscheidend, denn der Herr kontrolliert auch heute noch das All und das gesamte Dasein. Nicht umsonst sagte er: „Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt“ (Matthäus 10,30). Milliarden Sonnensysteme und Elektronennebel stammen aus seiner Schöpfermacht und Weisheit und funktionieren unter seiner Kontrolle besser als wir ahnen. Sein Geist und der Geist des Vaters durchdringen das Dasein in völliger Harmonie. Die Schönheit einer Rose und ihr Duft oder das lautlose Wachsen einer Tulpe wollen uns auf die Pracht, Weisheit und Herrlichkeit unseres Schöpfers hinweisen. Wann danken wir ihm für unser Dasein und beten unsern Schöpfer an?

Der Apostel Johannes hat das Geheimnis der Schöpfung einige Jahre später gleichermaßen erfahren und bekannte, dass Christus „das Wort Gottes“ in Person ist. Durch ihn hat Gott, der Vater, das All erschaffen. Johannes schrieb: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen“ (Johannes1,1-4).„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“ (Johannes 1,14). Beide Apostel, Paulus und Johannes, bezeugen in der Leitung des Heiligen Geistes, dass Jesus nicht nur Erlöser, Herr und Richter ist, sondern auch Schöpfer und Erhalter. Dies mag uns im Zeitalter des Rationalismus, der Aufklärung und der Naturwissenschaften seltsam vorkommen, aber der Geist des Vaters treibt uns alle Ehre seinem Sohn zu geben, auch wenn dies der menschlichen Logik zuwider ist.

Gebet: Vater, du bist unser Schöpfer und hast uns durch Jesus Christus „dein Wort“ geschaffen, damit wir dein Ebenbild darstellen sollen. Die unzählbare Vielfalt und Geheimnisfülle deiner Schöpfung treibt uns zu deiner Anbetung und zur Anbetung deines Sohnes, der das All zu deiner Ehre geschaffen hat. Amen.

Frage 22: Was bedeutet das Zeugnis der Bibel, dass Christus die Welt in Harmonie mit seinem Vater geschaffen hat?

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