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THEMA 5: DAS GESETZ DES GEISTES - für ein Leben in Christus
Meditationen, Gebete und Fragen zu den apostolischen Ermahnungen in den Briefen des Neuen Testaments

III. Unsere Befreiung vom Gesetz der Sünde und des Todes

Wie hat der Herr Jesus in uns das Gesetz des Todes überwunden?


Paulus schrieb in seiner Siegesproklamation: „Das Gesetz des Geistes des Lebens hat dich befreit von dem Gesetz der Sünde und des Todes“ (Römer 8,2).

Die Einwohnung des Geistes Gottes, des Vaters und des Sohnes in glaubende Gerechtfertigte, schenkt ihnen die Kraft, nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde leben zu müssen. Der Herr Jesus hat sie dadurch von der Sklaverei unter der Sünde befreit, und sie in den geistlichen Kampf der Heiligung ihres Denkens und Tuns hineingeführt. Unser Glaube bleibt der Sieg, der die Welt in uns überwunden hat (1.Johannes 5,4).

Paulus schrieb zu der spannungsgeladenen Verfassung aller Christusnachfolger:

So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin, als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade''' (Römer 6,12-14).

Später schrieb er zu demselben Thema:

(Alle, die nur) fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt.

Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen,
der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen.

Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.
So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben. Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben.

Denn welche der Geist Gottes treibt,
die sind Gottes Kinder“

(Römer 8,5-14).

Wer diese etwas fremd anmutenden Texte des Paulus über die zwei Naturen in den Jesusnachfolgern bedenkt, kann die Kämpfe und Siege spüren, die sich im Leben des Apostels und in den jungen Gemeinden mitten in der vielschichtigen römisch-griechischen Kultur ereignet haben. Die Tatsache jedoch, dass in allen Gerechtfertigten durch Christi Blut, der Geist Gottes als Kraft aus der Höhe wohnt und wirkt, ist die eine Realität ihrer neuen Kreatur. Die andere Seite ist die Tatsache, dass in sie das ewige Leben einströmte. Das Neue Testament ist erfüllt von dem Wunder, dass Gott der Vater und Gott der Sohn jeden, der ihren Worten vertraut, an ihrem eigenen ewigen Leben beteiligen. Dies ist nicht mehr logisch, sondern geistlich.

* Von den zahlreichen Versen, die das ewige Leben in den Glaubenden an Jesus bezeugen, ist eine Auswahl bereits auf den Seiten 126-132 zu finden

Um die früher bereits bezeugte Realität des ewigen Lebens in allen in den geistlichen Leib Christi Eingepfropften zu vertiefen, wollen wir einige dieser wertvollen Verse des Neuen Testaments wiederholen und durch weitere ergänzen. Wohl dem, der sie auswendig lernt!

„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen ... Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber“ (Johannes 5,24.26).

„Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden ... Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen“ (Johannes 10,9.10).

„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen“ (Johannes 10,27-30).

„Ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. Und ich weiß: sein Gebot ist das ewige Leben“ (Johannes 12,49.50).

Petrus sprach: „Als ich anfing zu reden, fiel der heilige Geist auf sie, ebenso wie am Anfang auf uns ... Wenn nun Gott ihnen die gleiche Gabe gegeben hat wie auch uns, die wir zum Glauben gekommen sind an den Herrn Jesus Christus: wer war ich, dass ich Gott wehren konnte? Als sie das hörten, schwiegen sie still und lobten Gott und sprachen: So hat Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben, die zum Leben führt!“ (Apostelgeschichte 11,15-18)

Paulus und Barnabas sprachen frei und offen (zu den Juden): '„Euch musste das Wort Gottes zuerst gesagt werden; da ihr es aber von euch stoßt und haltet euch selbst nicht für würdig des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden ... Als die Heiden dies hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und alle wurden gläubig, die zum ewigen Leben'' bestimmt waren“ (Apostelgeschichte 13,46.48).

„Nun, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr eure Frucht darin, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn“ (Römer 6,22-23).

„Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten“ (Galater 6,7.8).

„Christus ist mein Leben,
und Sterben ist mein Gewinn
(Philipper 1,21).

„Christus Jesus, hat dem Tod die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium“ (2.Thimotheus 1,10).

„Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben gekommen sind; denn wir lieben die Brüder. Wer nicht liebt, der bleibt im Tod“ (1.Johannes 3,14).

„Das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht“ (1.Johannes 5,11.12).

„Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Denn ihr seid (der Sünde) gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit“ (Kolosser 3,2-4).

„Sei getreu bis an den Tod,
so will ich dir die Krone des Lebens geben“

(Offenbarung 2,10).

Wer diese und die früher bereits erwähnten Verse bedenkt, versteht, warum Paulus schreibt:

„Das Gesetz des Geistes
des Lebens in Christus Jesus,
hat dich frei gemacht
vom Gesetz der Sünde und des Todes“.

Das Wort „Gesetz“ ist in der Übersetzung aus dem griechischen Urtext zwar richtig gewählt worden. Es besitzt im semitischen Denken aber eine ausgedehntere Bedeutung. Dort könnte man sagen: Die macht- und kraftvolle Lebensordnung des Heiligen Geistes in Christus Jesus, hat dich vom Zwang der Sünde, und dem Verhängnis des Todes befreit. Wer über diesem apostolischen Bekenntnis meditiert, kann zu der Anbetung des Vaters und des Sohnes kommen: Die Vollmacht der Heiligen Dreieinigkeit hat uns vom Zwang zu sündigen befreit und uns die Kraft des ewigen Lebens geschenkt.

GEBET: Wir danken dir, unser barmherziger Vater im Himmel, dass dein lieber Sohn Jesus uns mit seinem Blut vom Sklavenmarkt der Sünde freigekauft hat. Durch den Heiligen Geist hat er uns neu erschaffen, und uns die Gnade des ewigen Lebens geschenkt. Wir danken dir, dass unser leiblicher Tod eine offene Türe zu deiner Herrlichkeit geworden ist. Amen.

FRAGEN:

  1. Wie hat der Herr Jesus in uns das Gesetz des Todes überwunden?
  2. Was kann das Wort „Gesetz“ in Römer 8 Vers 2 alles bedeuten?
  3. Bist du von der Macht der Sünde und des Todes frei geworden? und warum?

„Also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen einzig geborenen Sohn opferte,
damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben“

(Johannes 3,16)

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