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THEMA 5: DAS GESETZ DES GEISTES - für ein Leben in Christus
Meditationen, Gebete und Fragen zu den apostolischen Ermahnungen in den Briefen des Neuen Testaments

III. Unsere Befreiung vom Gesetz der Sünde und des Todes
Wie hat der Herr Jesus in uns das Gesetz des Todes überwunden?

Die Ablehnung der Gnade Christi erweckt die Anklage der alten Gesetze


Wer die vielfache Gnade Christi verwirft oder gleichgültig versäumt, richtet sich selbst nach den Geboten der alten Gesetze. Wer das Kreuz Christi verlacht, verleugnet oder verdreht, wie Muhammad es tat (Sure al-Nisa’ 4,157), und versucht, durch eingebildete „Gute Taten“ sich selbst zu retten, der fällt „gnadenlos“ ins Gericht. Wer die Barmherzigkeit des dreieinigen Gottes in der Ausgießung des Heiligen Geistes als Betrunkenheit oder Geistesgestörtheit der Begabten bezeichnet, verurteilt sich selbst als „Toter in Sünden“ ohne das ewige Leben aus Gott. Wer willentlich oder durch kollektive Bindungen sich vom praktischen Dienst der Liebe Christi trennt, zählt zu den Verdammten im Jüngsten Gericht, denen der Herr Jesus das schreckliche Urteil sagen muss:

„Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer,
das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln“
(Matthäus 25,41).

Neuerdings wird von humanistisch Gesinnten unter den Frommen in verschiedenen Kirchen die Idee vertreten, dass, wer nie etwas von Jesus und seinem Heil gehört habe, nicht unter ein vernichtendes Gericht falle, sondern mit besonderen Gnaden rechnen könne. Diese Logiker haben nicht begriffen, dass alle Menschen verdorbene und verlorene Sünder sind, und der Herrlichkeit Gottes ermangeln (Psalm 14,1-3; Römer 3,23).

Gottesleugner erahnen manchmal kurz vor ihrem Tod das Entsetzen, das auf sie wartet, weil plötzlich alle ihre Vergehen aus der Vergangenheit vor ihre Augen treten und sie anklagen. Ohne die Vergebung der Sünden durch das Blut Christi bleibt jedermann verdammt, wie Jesus sagte:

„Wer da glaubt und getauft wird,
der wird selig werden;
wer aber nicht glaubt,
der wird verdammt werden“

(Markus 16,16).

Das Lamm Gottes hat seine Vollmacht und seine Weisheit als Heiligen Geist in alle Lande der Erde gesandt (Offenbarung 5,6), damit die Gebundenheiten der Völker durch dämonische Weltanschauungen aufgebrochen und überwunden werden.

Der Kommunismus in China und früher in Russland geht auf eine antichristliche Inspiration zurück, die ursprünglich Karl Marx (1818-1883 n.Chr) und Friedrich Engels (1820-1895 n.Chr) eingegeben wurde, die einen gottlosen Materialismus vertritt. Ein Fünftel der Menschheit leidet heute unter diesem lähmenden Geist.

Der Islam verkündigt in hundert Koranversen ein verzerrtes Bild von Christus. Er degradiert den Sohn Gottes zu einem Propheten, der heute bei Allah lebe, aber niemals gekreuzigt wurde. Jeder, der an Christus, den Sohn Gottes glaubt, ist nach der Lehre Muhammads verflucht (Sure al-Taube 9,29).

Wer versucht die Hindu-Religionen zu verstehen, liest nicht nur von Hunderttausenden Göttern und Geistern, sondern erkennt auch die Uneinigkeit ihrer drei Hauptgötter Vishnu, Brahma und Shiva. Nicht wenige Inder fürchten, dass sie bei ihrer vermuteten Wiedergeburt eine Ratte, Schlange oder Fliege werden, falls sie den Ehrenkodex ihrer Religion nicht erfüllen. Fünfzehn Prozent der Weltbevölkerung leben heute in diesem geistigen Gefängnis. Jeder siebte Mensch ist ein Hindu.

Die Katholische Kirche umfasst heute mehr Glieder als alle hinduistischen Religionen zusammen. Viele Katholiken verehren die Jungfrau Maria als Gottesmutter mehr als Jesus, den gekreuzigten Erlöser. Nicht wenige von ihnen hoffen, dass ihre „Guten Taten“ sie mit dem „Leib Christi“ zusammen retten werden, den sie bei ihrer Hl. Messe einnehmen. Der rettende Glaube an das vollendete Heil Jesu, und seine geistliche Einwohnung in seine Nachfolger bleibt den meisten von ihnen verborgen.

Wer sich in die Gräuel der Naturreligionen Afrikas oder in die Praxis der Schamanen in Asien hineindenkt, schaudert wegen der geistigen Gebundenheit der zu ihnen gehörenden Millionen.

In vielen Ländern der Erde macht sich ein ausbeutender rücksichtsloser Kapitalismus breit. Daneben greift ein träumerischer Humanismus nach den Seelen der Massen. Sie meinen gut zu sein und hoffen, dass ihre Guten Werke sie vor dem Gericht Gottes retten würden. Sie wissen jedoch nicht, dass jeder Mensch von Jugend auf böse ist und einen heiligen Retter braucht (1.Mose 8,21).

Jesus spricht eindeutig von dem bereits gerichteten Fürsten dieser Welt (Johannes 16,11), der die Völker durch kollektive Gebundenheiten an sich gefesselt hat. Mission heißt Angriff auf den Machtbereich Satans und seiner Dämonen. Der Herr Jesus hat den Kindern Gottes wohlweislich eine entscheidende Gebetsbitte in den Mund gelegt:

„Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen“
(Matthäus 6,13).

Wenn heute begabte Männer und Frauen der so genannten Ökumene anfangen, für eine Annäherung der Weltreligionen zu werben, und auf deren spätere Vereinigung hoffen, so bereiten sie letztlich das Kommen des letzten Antichristen vor. Dieser wird sich in den neu zu bauenden dritten Tempel in Jerusalem setzen und die Anbetung der Menschheit verlangen (1.Thessalonicher 2,3.4; Offenbarung 13,1-4). Wer ihm vertraut und sich ihm hingibt wird die Gnade, die Kraft zum Nicht-sündigen und das Leben Jesu Christi verlieren, die der Herr entsprechend dem Gesetz des Geistes des Lebens seinen treuen Nachfolgern geschenkt hat (Offenbarung 14,9-13).

Die Weltmission ist ein entscheidendes Motiv der Endzeit, das dem Inhalt des Gesetzes des Geistes entspricht.* Jesus Christus sagte dazu:

* Zum Thema Mission finden sich entscheidende Bibelverse auf den Seiten 133-158 dieses Buches.

„Es werden sich viele falsche Propheten erheben
und werden viele verführen.
Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird,
wird die Liebe in vielen erkalten.

Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.
Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich
in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker,
und dann wird das Ende kommen“

(Matthäus 24,11-14).

Der Herr aber versicherte seinen Nachfolgern:

„Kauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen?
Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde
ohne euren Vater.
Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle \\ gezählt.
Darum fürchtet euch nicht;

ihr seid besser als viele Sperlinge.

Wer nun mich bekennt vor den Menschen,
den will ich auch bekennen
vor meinem himmlischen Vater.
Wer mich aber verleugnet vor den Menschen,
den will ich auch verleugnen
vor meinem himmlischen Vater“

(Matthäus 10,29-33).

GEBET: Vater im Himmel, du hast in deiner Liebe und Weisheit deinen einzigen Sohn geopfert, damit er alle Menschen von der Last ihrer Sünden erlöse. Wir beten dich an, und bitten um Kraft und Weisheit, den Namen und das Heil Jesu Christi zu bezeugen, damit viele gerettet werden und das Leben deines Sohnes erben. Amen.'

FRAGEN:

  1. Wie wirkt sich das Gesetz des Geistes auf diejenigen aus, die die Gnade Christi in der Weltmission aus?'

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