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Home -- German -- The Law of the Spirit -- 004 (Lords covenant with Abraham)

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THEMA 5: DAS GESETZ DES GEISTES - für ein Leben in Christus
Meditationen, Gebete und Fragen zu den apostolischen Ermahnungen in den Briefen des Neuen Testaments

I. Die Entwicklung der Gesetze Gottes in der Bibel

Der Bund Gottes mit Abraham


Abram, wie Abraham zuerst hieß, war fromm und lebte in Ur zwischen dem paradiesischen Euphrat und der syrischen Wüste. Er liebte seinen Schöpfer und war von der Vielgötterei seiner Bewohner und ihren Orgien angewidert.

„Da sprach der HERR zu Abram: „Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“ (1.Mose 12,1-3).

Würden wir einer solchen Aufforderung Folge leisten? Abram, der Sesshafte, wurde danach ein heimatloser Beduine. Er zog ohne den Schutz seiner Sippe mit seinem Neffen Lot samt ihren Sklaven und Herden den Euphrat entlang bis in die Gegend des heutigen Aleppo. Dann folgten sie dem Orontes durch Syrien bis in die Bika’a-Hochebene des Libanons und wanderten von dort aus zum Gebirgspass bei Sichem.

Das Problem Abrams bestand jedoch darin, dass seine Frau Sarai keine Kinder zur Welt bringen konnte. Abram, der schon über 75 Jahre alt war, besaß zwar viel Vieh (1.Mose 13,2), aber hatte keinen Erben. „Da erschien der HERR dem Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dies Land geben. Und er baute dort einen Altar dem HERRN, der ihm erschienen war“ (1.Mose 12,7). Der verheißene Erbe ließ je-doch auf sich warten. Während einer Hungersnot zogen sie nach Ägypten und später wieder zurück. Lot trennte sich von Abram und siedelte im fruchtbaren Jordantal, während Abram mit seinem Gefolge in Zelten im oft rauhen Gebirge lebte. Der HERR aber ließ Abram nicht allein, sondern offenbarte sich ihm erneut:

„Fürchte dich nicht, Abram!
ICH bin dein Schild
und dein sehr großer Lohn.

Abram aber sprach: HERR, mein Gott, was willst du mir geben? Mir hast du keine Nachkommen gegeben; und siehe, einer von meinen Knechten wird mein Erbe sein. Und der HERR sprach zu ihm: Er soll nicht dein Erbe sein, sondern der von deinem Leibe kommen wird, der soll dein Erbe sein. Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkom-men sein! Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Und der HERR sprach zu ihm: Ich habe dich aus Ur in Chaldäa herausgeführt, auf dass ich dir dies Land zu besitzen gebe. Abram aber sprach: HERR, mein Gott, woran soll ich merken, dass ich’s besitzen werde? Und er sprach zu ihm: Bringe mir eine dreijährige Kuh, eine dreijährige Ziege, einen dreijährigen Widder, eine Turtel-taube und eine andere Taube. Und er brachte ihm dies alles und zerteilte es in der Mitte und legte je einen Teil dem andern gegenüber; aber die Vögel zerteilte er nicht. Und die Raubvögel stießen hernieder auf die Stücke, aber Abram scheuchte sie davon... Als nun die Sonne unter-gegangen und es finster geworden war, siehe, da war ein rauchender Ofen, und eine Feuerflamme fuhr zwischen den Stücken hin.

An dem Tage schloss der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dies Land geben, von dem Strom Ägyptens an bis an den großen Strom Euphrat“ (1.Mose 15,1b-18).

GEBET: Heiliger Gott und Vater Jesu Christi, wir beten dich an, weil du Abraham aus der Vielgötterei und aus seiner Sippe herausgerufen hast. Du bist sein Schutz, sein Gegenüber und sein sehr großer Lohn geworden. Du hast einen ewigen Bund mit ihm geschlossen und ihm bedingungslos so viele glaubende Nachkommen verheißen, wie Sterne am Himmel zu zählen sind. Amen.

FRAGEN:

  1. Was waren die sechs Garantien, die der HERR Abram gab, wenn er ihm gehorcht und seine Heimat verläßt?
  2. Was waren die großen Zusagen des HERRN an Abram vor seinem Bundesopfer?

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