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THEMA 4: DAS GESETZ CHRISTI
Die 1000 Gebote Jesu im Neuen Testament
E - Der GLAUBE im Neuen Bund, oder: was Jünger Jesu glauben sollen

6 - Die Liebe, die aus Gott stammt



Matthäus 22,36-40 -- 36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber antwortete ihm: "Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt." 38 Dies ist das höchste und größte Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Johannes 3,16-17 -- 16 Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde.
Johannes 13,34-35 -- 34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt. 35 Daran wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Johannes 15,9-13.17 -- 9 Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! 10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. 11 Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. 12 Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. 13 Niemand hat größere Liebe als die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde. … 17 Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebt.
Johannes 14,15 -- Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.
Johannes 16,27 -- Er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, daß ich von Gott ausgegangen bin.
Johannes 17,26 -- Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.
Matthäus 5,43-48 -- 43 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen. 45 damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46 Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? 47 Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? 48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.
Lukas 6,27-36 -- 27 Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; 28 segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. 29 Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht. 30 Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, von dem fordere es nicht zurück. 31 Und wie ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch! 32 Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank habt ihr davon? Denn auch die Sünder lieben ihre Freunde. 33 Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, welchen Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun dasselbe auch. 34 Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr etwas zu bekommen hofft, welchen Dank habt ihr davon? Auch die Sünder leihen den Sündern, damit sie das Gleiche bekommen. 35 Vielmehr liebt eure Feinde; tut Gutes und leiht, wo ihr nichts dafür zu bekommen hofft. So wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. 36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Matthäus 7,12 -- Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.
Matthäus 20,25-28 -- 25 Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wißt, daß die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. 26 So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener; 27 und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht, 28 so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.
Lukas 23,34 -- Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!

Zusammenfassung

Der Apostel Johannes hat das Geheimnis der göttlichen Liebe erkannt, als er schrieb: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm (1. Johannes 4,16). Gott verlangt nicht nur Liebe von uns als Gesetz und Gebot, sondern er ist selbst Liebe und hat seine Liebe gegen uns bewiesen, als er seinen einzigen Sohn opferte, um uns Aufrührer und Sünder zu rechtfertigen, zu retten und zu erneuern.

Christus ist die Inkarnation der Liebe Gottes. Die ganze Fülle der göttlichen Liebe wohnt in ihm leibhaftig. Er gebot uns: "Liebet einander, so wie ich euch geliebt habe!" Er machte damit seine Liebe zum Maßstab für unsere Liebe. Deshalb ist die Person Jesu unser Gesetz. Er ist unser Vorbild, unsere Rechtsbasis und die Quelle der Liebe, die durch seinen Geist in uns fließt. Nur mit und in Christus können wir lieben wie Gott liebt. Jesus gibt kein unerfüllbares Gebot, sondern schenkt uns auch das Recht und die Kraft dazu. Deshalb ist es für seine Nachfolger nicht mehr unmöglich heilig in der Liebe zu leben, vielmehr treibt uns sein Geist und hilft uns sein neues Gebot zu erfüllen.

Es schwebt eine gelöste Himmelsluft über einer Gemeinschaft, wo die Liebe Christi und seine Freude gelebt werden. An einem solchen Ort ist es leicht zu predigen, da durch den heiligen Geist Herzen und Sinne bereits geöffnet worden sind. Schwieriger ist das Gebot zu erfüllen, unsere Feinde zu lieben, sie zu segnen und ihnen zu dienen. Das braucht Überwindungskraft aus der Heiligen Dreieinigkeit, die nicht nur einmal, sondern immer wieder oft für lange Zeit notwendig wird. Wir sollen und können schwierige Menschen in unserer Umgebung so lieben, wie Gott uns liebt. Das ist die Prüfung unserer Liebe, ob sie von Gott ist oder nur aus unseren Emotionen stammt.

Die Liebe zum Feind ist das Geheimnis und das Zeichen der Christenheit, denn Gott selbst hat mit der Sendung seines Sohnes und dessen Sühnetod an unserer Stelle bewiesen, daß er seine Feinde über alles liebt und sein Bestes gibt, um sie vor dem kommenden Gericht zu retten. Kann uns seine Liebe anstecken, bewegen und zur Ausdauer erziehen? Weil Gott Liebe ist, können seine Kinder nicht anders, als auch lieben. Das ist die geistliche Revolution Christi, daß er den Sinn in unseren Herzen ändert. Wer liebt baut auf, hilft, denkt positiv und besitzt einen Direktanschluß an die Kraftzentrale des dreieinigen Gottes.

Satan aber versucht uns einzureden, daß die Taten der Liebe, die der Geist Jesu in uns vollbringt, uns im Jüngsten Gericht helfen und rechtfertigen werden (Matthäus 25,31-46). Das ist ein Irrtum! Der Heilige Geist sagt durch Paulus: Wir alle sind Sünder und ermangeln der Herrlichkeit Gottes und werden ohne Verdienst gerecht, aus seiner Gnade, durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist (Römer 3,23-24). Wir werden nicht gerecht durch unsere eigenen Werke, vielmehr sind gute Werke die Frucht des rechten Glaubens. Ein Glaube ohne Werke ist tot (Jakobus 2,14). Die guten Taten sind ein Hinweis auf die Wirkung des Heiligen Geistes in uns, wie Jesus sagt: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen" (Matthäus 7,20)! Wer jedoch konsequent und ständig das Sühneopfer Jesu ablehnt, wie es die Mehrheit der Juden und Muslime tun, der wird nach seinen eigenen Werken gerichtet und deshalb verdammt werden (Matthäus 16,26; 25,41-46; Römer 2,3-10; 2. Korinther 4,10 u.a).

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