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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.4 - 
Das Jüngste Gericht (Offenbarung 20,11-15)

2.Die Auferstehung der Toten (Offenbarung 20,12-13)


20,12 Und ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.

13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.

In einer atemberaubenden Vision erkannte der Seher plötzlich unzählbare Massen von Toten vor dem weißen Thron stehen. Ob diese nach ihrer Auferstehung wieder lebten oder tote Seelen noch ohne einen Geistleib waren, berichtet der Seher nicht. Die Toten vor dem Richterstuhl Christi waren nicht „klinisch tot“, sonst hätten sie vor dem weißen Thron nicht stehen können, sondern wären leblos vor ihm gelegen. Sie lebten jedoch auch nicht real, sonst wären sie keine Toten gewesen.

Nicht alle Toten sind tot. Es gibt Tote, die „leben in Christus“, heute schon und in Ewigkeit (Offenbarung 14,13; 2. Korinther 4,11; Hebräer 4,10). Christus sagte im Blick auf Abraham, Mose und Elia: „Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.“ (Matthäus 22,32) So sind Mose und Elia Jesus auf dem Berg der Verklärung erschienen (Matthäus 17,3). Andererseits gibt es aber auch Lebende, die „tot in Sünden“ sind und keine Hoffnung haben (Epheser 2,1-3.5; 4,17-19).

„In Christus“ leben die 144.000 Versiegelten aus Israel, die von Jesus in den Thronsaal seines Vaters geführt wurden (Offenbarung 14,1-3), ebenso die Menge der Gläubigen aus den Völkern, deren Zahl niemand zählen konnte, die Gott und sein Lamm für das vollendete Heil rühmten (Offenbarung 7,9-17). Zu diesen gehören auch die Berufenen, die Auserwählten und die Gläubigen im Heer des Himmels, die dem König aller Könige auf weißen Pferden in weißen Gewändern folgten (Offenbarung 17,14; 19,14). Auch die Seelen, die lebendig, selig und heilig in der ersten Auferstehung erschienen, werden nicht zwischen den Toten vor dem weißen Thron stehen. Sie sind in ihrer Auferstehung bereits unsterblich geworden (Offenbarung 20,4-6).

Wer an Jesus Christus, den Sohn Gottes, und sein Sühneopfer für uns glaubt, empfängt von ihm heute schon das ewige Leben (Johannes 3,14-16; Römer 8,10.32; 1. Johannes 4,9 u. a.). Wir tragen jetzt schon im Glauben das Leben Christi in uns (Johannes 3,36; 6,40.47 u. a.). Er selbst ist unser Leben (Philipper 1,21; 4,3) und unsere Auferstehung (Epheser 2,4-6). Denn er versicherte seinen Nachfolgern: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?“ (Johannes 11,25-26)

Beides ist Realität: „Der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“ (Römer 6,23)

Ähnlich wie Jesus, der, obwohl er das ewige Leben in Person ist (Johannes 5,26; 11,25; 14,6), an unserer Stelle starb, am Sabbat in seinem Grab ruhte und erst an Ostern seinen Auferstehungsleib empfing (Lukas 24,39-43; Johannes 20,17), so werden auch die Gläubigen dem Leibe nach sterben, obwohl sie geistlich „in Christus“ bereits ewig leben. Wie Jesus ruhte, bis er in seiner Auferstehung aus den Toten seinen Geistleib anzog, so ruhen auch die Gläubigen bis zu ihrer Auferstehung geborgen in der Obhut des Guten Hirten, denn niemand, auch nicht der Tod, kann sie aus seiner Hand reißen (Johannes 10,28; Offenbarung 14,13).

Nicht alle Toten sind gleich: Die einen sind bedrückt, hoffnungslos oder verzweifelt, und das aus gutem Grund, während andere Tote fröhlich, hell und getrost in Christus leben. Paulus schreibt: „Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben, um euretwillen.“ (Philipper 1,23-24) Ähnlich hatte er bereits früher an die Gemeinde in Korinth geschrieben: „Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn. (…) Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.“ (2. Korinther 5,8.10)

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