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Home -- German -- Offenbarung -- 199 (Aussagen über das Tausendjährige Reich 
im Buch der Offenbarung)

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.3 - 
Das Tausendjährige Reich (Offenbarung 20,1-10)

2. Aussagen über das Tausendjährige Reich 
im Buch der Offenbarung
(Offenbarung 20,1-4)


Die Bindung Satans für tausend Jahre

Wer sich betend in das Leben Jesu vertieft, erkennt verschiedene Abschnitte in dessen Kampf gegen Satan, den Feind Gottes:

← Der Böse wollte Jesus durch den König Herodes bereits töten, als er noch ein Kleinkind war und noch nicht sprechen konnte (Matthäus 2,16-18). ← Nach seiner Taufe im Jordan wurde Gottes Sohn vom Geist in die Wüste getrieben, um vierzig Tage und Nächte zu fasten und danach in körperlicher Schwachheit die List des Versuchers aufzudecken und zu überwinden (Matthäus 4,1-11; Markus 1,12-13; Lukas 4,1-13). Schon am Anfang seines Dienstes durchbohrte er so die alte Schlange mit seinem Befehl: „Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen!“ (Matthäus 4,10).

← Der Sohn Gottes war gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören (1. Johannes 3,8). Er heilte Kranke, trieb Teufel aus und weckte Tote auf. Er stillte den Sturm und überliebte den Hass seiner Feinde.

← Derselbe Petrus, der dank einer Inspiration unseres Vaters im Himmel mutig ein bahnbrechendes Christuszeugnis abgelegt hatte, versuchte später seinen Herrn vom Weg zum Kreuz abzuhalten. Jesus aber erkannte sofort die satanische Inspiration in Petrus und fuhr den Sprecher seiner Jünger an: „Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist!“ (Matthäus 16,22-23)

← Der Erzfeind Gottes und seines Sohnes fuhr in Judas, den Dieb, hinein, so dass er Jesus verriet (Johannes 13,21-30). Der Herr aber nannte den Besessenen trotzdem: „mein Freund“ (Matthäus 26,48-50).

← Die Menge der von Satans Geist kollektiv gebundenen Gesetzesfanatiker schrie vor dem römischen Statthalter Pilatus in Jerusalem: Kreuzige, kreuzige ihn! (Matthäus 27,22-25). Jesus aber bat für seine Feinde: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lukas 23,34) ← Selbst noch am Kreuz versuchte Satan Jesus wiederholt, um ihn zu Sünde und Ungehorsam gegen Gott zu verführen (Matthäus 27,39-44). Der Sohn Gottes aber blieb ohne Sünde. Das war die Voraussetzung für die Rechtmäßigkeit seines Sühnetodes an unserer Stelle. Seine Heiligkeit und Demut richteten die alte Schlange. ← Bei dem Tod Jesu am Kreuz sah es danach aus, als ob Satan Gottes Sohn besiegt und endgültig vernichtet hätte. Aber das Gegenteil war der Fall! In seiner größten Schwachheit und mit dem Erlöschen seines irdischen Lebens vollendete der Hohepriester Jesus die Darbringung seiner selbst, als das vollkommene und gültige Sühneopfer, für alle Sünder. Er rechtfertigte damit jeden, der an ihn glaubt (2. Korinther 5,21 u. a.). Die scheinbare Niederlage Jesu, sein Tod am Schandpfahl des Kreuzes, war in Wirklichkeit sein größter Triumph! Millionen Erlöster rufen seither: „Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!“ (Offenbarung 7,10) Satan konnte das Sühneopfer Jesu nicht verhindern. Er blieb der heiligen Liebe des Gotteslammes gegenüber machtlos.

← Seit dieser verlorenen Schlacht versucht der Urböse den geistlichen Leib Jesu, seine Gemeinde, zu verführen, zu vergiften, zu besetzen und zu vernichten. Der Lügner und Mörder von Anfang an nutzt dazu jeden Weg und jeden Schlich der Verführung. Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, aber macht uns rein von aller Sünde (1. Johannes 1,7). „Denn mit einem (einzigen) Opfer hat er (Jesus) für immer die vollendet, die geheiligt werden.“ (Hebräer 10,14)

← Der Vater der Lüge hat durch christusfeindliche Religionen, Weltanschauungen, Philosophien und Sitten ein Netz von Lügen über die Menschheit geworfen, um sie vom Kreuz Jesu abzuhalten. Alle Lehren und Ordnungen, die den Sohn Gottes und sein vollendetes Heil leugnen, sind durch ihn verbreitete Irrtümer, Lügen und gezielte Angriffe gegen Gott und seinen Gesalbten (Psalm 2,1-4; Apostelgeschichte 4,25-30; Offenbarung 11,18a u. a.).

← Die Wut Satans stieg ins Grenzenlose, nachdem er als Verkläger der Gemeinde aus dem Himmel hinausgeworfen wird (Offenbarung 12,7-12). Die Himmelfahrt des Lammes Gottes, unseres Hohenpriesters, vertreibt ihn von dort. Seit der vollendeten Rechtfertigung aller Sünder am Kreuz Christi gibt es für den Teufel keinen Raum und kein Recht mehr im Himmel. Das Blut Jesu erstickt jede seiner Anklagen im Keim! Durch das Glaubenszeugnis der Jesusnachfolger wird dem Wolf der Wölfe die Beute aus den Fangzähnen gerissen.

← Aus diesem Grund ruft der „Listigste von allen“ den Antichristen, seinen Sohn, aus dem Völkermeer herbei, damit er mit List und Plage, Verführung und Folter den geistlichen Leib Christi schwäche und vernichte. Alle, die das Malzeichen des von Satan besessenen Herrschers nicht annehmen, wählen bewusst den Tod, um mit Christus ewig zu leben. Ihr Sterben stellt einen erneuten Sieg Jesu und eine Niederlage Satans dar.

← Wenn Jesus mit der unzählbar großen Schar seiner lebenden Heiligen zum Gericht über den Antichristen erscheint, wird es keiner Worte bedürfen, um die völlige Niederlage Satans und seiner Helfershelfer zu beweisen. Die Existenz der verherrlichten Gemeinde in den weißen Gewändern der Gottesgerechtigkeit verschließt dem Feind Gottes den Mund.

← Die Verstoßung des Antichristen und seines falschen Propheten in die Feuerhölle treffen Satan im Innersten. Er hatte seinem bösen Sohn alle seine Macht und seinen Thron zur Verfügung gestellt. Doch seine Tricks, Lügen, Verführungen, Mächte und Morde waren am dreimal heiligen Gott, an seinem sündlosen Lamm und an seiner gerechtfertigten Gemeinde abgeprallt. „Christus ist Sieger!“, das ist einer der Entsetzensschreie der Dämonen, bevor sie aus Besessenen durch Christi Namen und Macht ausgetrieben werden. Sie wissen, dass Gottes Sohn gekommen ist, ihre Werke auf dieser Erde zu zerstören. Sie glauben zwar auch, dass Gott nur „einer“ ist, zittern aber vor ihm (Jakobus 2,19).

← Jesus entmachtet nicht nur den Antichristen, sondern stürzt auch Satan, seinen Erzeuger, in den Abgrund. Zuerst ist er aus dem Himmel verbannt worden, jetzt wird er von der Erde in die Unterwelt verbannt.

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