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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.1 - 
Einleitung: Tut Buße, denn das Himmelreich
ist nahe herbeigekommen!

3. Was sagt Jesus Christus selbst über seine Wiederkunft?


Jesus Christus begann seine Predigt in Galiläa mit dem Wort: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ (Matthäus 3,2)

Am Anfang strömten die Massen ihm zu. Sie waren begeistert von seinen Heilungen. Als aber deutlich wurde, dass die Ältesten und Schriftgelehrten in Jerusalem Jesus ablehnten, fielen viele wieder von ihm ab. In dieser Situation fragte der Herr seine Jünger: „Was sagt denn ihr, wer ich sei?“ Petrus antwortete: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Mit diesem Zeugnis bekannte Petrus, dass der junge Mann in ihrer Mitte, Jesus aus Nazareth, der heißersehnte Messias und gleichzeitig Gottes Sohn sei. Der Herr aber verbot ihnen, sein Geheimnis weiterzusagen (Matthäus 16,13-20). Nach diesem einschneidenden Gespräch begann Jesus seine Nachfolger auf sein Leiden, sein Sterben und seine Auferstehung vorzubereiten. Er erklärte ihnen, dass auch sie in seiner Nachfolge Verfolgung und Leiden ertragen würden und sich in ständiger Selbstverleugnung üben müssen (Matthäus 16,24-26; Markus 8,34-38).

Als Ermutigung, Hoffnung und Trost auf ihrem Leidensweg stellte Jesus seinen Jüngern jedoch seine glorreiche Wiederkunft vor Augen:

Es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt
 in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln,
und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. (Matthäus 16,27; Lukas 9,26)

Einige Grundprinzipien des Jüngsten Gerichtes bei seiner Wiederkunft hatte Jesus bereits früher in seinen Gleichnisreden angedeutet:

Der Menschensohn ist’s, der den guten Samen sät.
 Der Acker ist die Welt.
 Der gute Same sind die Kinder des Reichs.
 Das Unkraut sind die Kinder des Bösen. 
Der Feind, der es sät, ist der Teufel. 
Die Ernte ist das Ende der Welt. 
Die Schnitter sind die Engel.
Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt,
so wird’s auch am Ende der Welt gehen.
Der Menschensohn wird seine Engel senden,
und sie werden sammeln aus seinem Reich
 alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun,
und werden sie in den Feuerofen werfen; 
da wird Heulen und Zähneklappern sein.
Dann werden die Gerechten leuchten 
wie die Sonne in ihres Vaters Reich. (Matthäus 13,37-43; siehe auch 13,49-50)

Den Sadduzäern, welche die Auferstehung der Toten leugneten, antwortete der Sohn der Maria auf eine listige Fangfrage und erklärte ihnen, dass die Toten nicht tot bleiben:

Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen:
 Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes.
Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten 
noch sich heiraten lassen, 
sondern sie sind wie Engel im Himmel.
Habt ihr denn nicht gelesen von der Auferstehung der Toten, 
was euch gesagt ist von Gott, der da spricht (2. Mose 3,6):
„Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“?
Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. (Matthäus 22,29-32)

Wenige Tage vor seinem Kreuzestod, als Jesus mit seinen Jüngern auf dem Ölberg saß und die geliebte Stadt vor ihnen ausgebreitet lag, prophezeite er ihnen die stufenweise Verschärfung der Gerichte Gottes auch über ihre unbußfertige Hauptstadt (Matthäus 23,37-39; 24,1-36; Markus 13,1-32; Lukas 21,25-28). Gleichzeitig offenbarte er ihnen das eindeutige Zeichen seiner Wiederkunft, damit sie niemand verführe:

Wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein. Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier. Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern. (Matthäus 24,26-31; Markus 13,24-27; Lukas 17,23-24.37; 21,25-28)

Die Konsequenz aus der Erkenntnis dieses weltverändernden Ereignisses heißt für alle Jesus-Nachfolger: „Wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt!“ (Matthäus 24,32-44; hier V. 42; Markus 13,28-37; Lukas 21,29-36). Jesus fordert seine Jünger auf, allezeit bereit zu sein, ihn zu empfangen (Matthäus 24,42-44; 25,1-13). Wer an die Wiederkunft des Sohnes Gottes glaubt, soll in Erwartung seiner nahen Erscheinung nicht träge, träumerisch oder faul werden, sondern sich mit seiner ganzen Kraft für Jesus und das Kommen seines Reiches einsetzen (Matthäus 24,14; 25,14-30; Lukas 19,11-27).

In der entscheidenden Gerichtssitzung vor dem Hohen Rat in Jerusalem stellte der amtierende Hohepriester Kaiphas Jesus nach einem ergebnislosen Verhör die illegale Fangfrage: Ich beschwöre dich, dass du uns sagst: Bist du Christus (der Messias), der Sohn des lebendigen Gottes? Jesus wich dieser listigen Herausforderung vor den 72 Abgeordneten seines Volkes nicht aus und bezeugte:

Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels. (Matthäus 26,63-64; Markus 14,61-62; Lukas 22,70)

In dieser geistgeleiteten Antwort fasste Jesus zwei messianische Verheißungen aus Psalm 110,1 und Daniel 7,13-14 in einem einzigen Satz zusammen. Er bestätigte damit seine Gottheit und seine Vollmacht als Menschensohn. Indirekt forderte er mit diesem Selbstzeugnis seine Richter auf, ihn, den gefesselten Angeklagten, als ihren kommenden Richter und König anzuerkennen und anzubeten. Kaiphas aber schrie auf: „Er hat Gott gelästert! (...) Was ist euer Urteil?“ Sie antworteten und sprachen: „Er ist des Todes schuldig!“ (Matthäus 26,57-68; hier V. 65-66; Markus 14,53-65; Lukas 22,66-71).

Jesus bezeugte damit in einem einzigen Satz, vor der offiziellen Vertretung seines Volkes, legal seine Wiederkunft, in den Wolken des Himmels und deutete damit den Ablauf und das Ziel der Heilsgeschichte an. Über sein Kommen als Weltenrichter hatte er schon früher offenbart:

Wenn der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit,
und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, 
und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, 
wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 
und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. Dann wird der König sagen zu denen zu seiner Rechten:
Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, 
ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! (…) Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: 
Geht weg von mir, ihr Verfluchten, 
in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! (…) (Matthäus 25,31-46)

In aller Demut bezeugte Jesus, dass sein Vater ihm nicht nur das Gericht über die Völker, sondern auch die Vollmacht gegeben habe, die Toten bei seiner Wiederkunft aufzuwecken:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben. Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber; und er hat ihm Vollmacht gegeben, das Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. Wundert euch darüber nicht. Denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts. (Johannes 5,25-29)

Jesus bezeugte seinen Jüngern, dem Hohen Rat und allen seinen Zuhörern eindeutig, dass er wiederkommen werde, um seine Gemeinde zu erlösen und als Herr und Richter das Jüngste Gericht durchzuführen. In seinen Reden benützte er meistens seinen Ehrennamen „der Menschensohn“ und bekannte damit, dass sein Vater ihm alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben hat, das Reich seiner Liebe und Wahrheit aufzubauen.

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