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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 5 - DER ANTICHRIST UND DAS LAMM GOTTES (OFFENBARUNG 13:1 - 16:21) - Christus inmitten seiner Märtyrer trotz des Antichristen und der Zornschalengerichte
TEIL 5.5 Letzte Warnungen vor dem Zorn Gottes (Offenbarung 14, 6 - 20)

4. Die ewige Qual der Anbeter des Tieres (Offb. 14, 9-11)


9 Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild, und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand,

10 der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist, in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild und wer das Zeichen seines Namens annimmt.

Der Patriarch in der Verbannung hat den Geist und die Methoden des antichristlichen Tieres und seiner Helfershelfer, des falschen Propheten und der Hure Babylon erkannt und durchschaut. Jetzt ruft er seinen Gemeinden in Kleinasien die letzte Warnung und die bitterernste Drohung des Engels zu, um sie als ein guter Hirte vor der Höllenqual zu retten.

Der Engel rief mit durchdringender, unüberhörbarer Stimme, dass jede Form der Anbetung des Drachensohnes und seiner redenden Statue unweigerlich in das ewige Feuer führe. Nicht nur alle, die sich bewusst, mit Willen dem bösen Geist der Bestie aus dem Meer öffnen, sondern auch die, die heuchlerisch oder nur äußerlich um ihrer Pflicht zu genügen, freiwillig oder gezwungen den Feind Christi anbeten, müssen gerichtet und bestraft werden. Die Hingabe an den Sohn des Bösen oder auch nur eine Proforma-Verbindung oder Kontaktaufnahme mit ihm, macht den Menschen so böse, dass er nicht mehr in den Himmel hineinpasst. Er kann nur noch verbrannt werden. Er muss mit dem Sohn des Bösen um des Rechtes und der Zukunft willen vernichtet und ausgerottet werden. Schon das Anlegen des Tierzeichens an der Stirn oder am Arm bedeutet eine Zugehörigkeitserklärung zum Feind des Lammes und eine willentliche Abkehr vom Sohn Gottes, dem einzigen Retter vom Zorn Gottes. Johannes will seine Gemeinde zu einem offenen Zeugnis für Christus leiten, auch wenn dieses Bekenntnis den Tod bedeuten könnte. Die Zugehörigkeitserklärung zum Lamm Gottes ist wichtiger als die irdische Strafe. Wer aber denkt, er könne Gott und den Mammon, Christus und dem Tier sowie dem Heiligen Geist und der Hure Babylon dienen, ist naiv und hat weder Gott noch Satan, noch seine eigene Sündhaftigkeit erkannt. Es gibt kein anderes Heil außer in Jesus Christus allein! Wer sich mit anderen Göttern, Geistern, Führern, Mächten, Parteien oder kirchlichen Organisationen einlässt, und auf sie seine Hoffnung und sein Vertrauen setzt, verliert jeden Halt und fällt tief. Jesus allein ist unser Retter, Heiland und der gute Hirte. Er ist der Herr und unser Richter. Hier kann kein heuchlerisches Doppelspiel getrieben werden. Die antichristlichen Mächte zwingen uns zu ganzen und ewiggültigen Entscheidungen für den Heiland Jesus Christus.

Der Grimm des Heiligen Gottes

Wer sich dem Feind Gottes ausliefert oder mit ihm spielt, um Gewinne zu machen, muss Gottes Grimm voll und ganz erleiden. Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für verdorbene Sünder opferte, um sie zu rechtfertigen und ihnen sein ewiges Leben zu schenken. Wer diese heilige Liebe des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes mit Füßen tritt und sie bewusst oder leichtfertig verwirft oder missachtet, auf den fällt die ganze Wucht des Zornes Gottes. Der Ewige gibt ihn hin, in seine ihm zustehende Strafe. Indem er das für ihn bereite Heil verachtet und missachtet, verurteilt er sich selbst und erwählt für sich das Unheil, um seiner Sünden und seines Unglaubens willen. Hier wird nicht von einem kürzeren oder längeren Fegefeuer, wie im Islam oder in der Katholischen Kirche geredet, sondern von der ewigen Qual, die sowohl eine verspätete Reue und ständige Gewissenspein, als auch äußere Schmerzen, Angst und Verzweiflung umfasst. Wir sollten öfters von den Realitäten der Hölle reden, um unsere Gemeinden zu retten, andernfalls werden die Gequälten ihre Hirten und ihre Lehrer einst anklagen, weil sie nur von Gottes Gnade und Liebe redeten, die Wahrheit über sein Gericht und seine Strafe aber verschwiegen.

Wer sich einmal die Hand verbrühte oder andere Brandwunden erlitt, kann ahnen was das ewige Verweilen im Feuer des Zornes Gottes bedeutet. Wer einmal Schwefelgestank einatmen musste oder einer Rauchvergiftung nahe war, weiß wie sehr der Mensch in einer solchen Not nach guter Luft und Sauerstoff ringt. Bei Christus allein ist unsere Rettung vom Feuer und Qualm der Hölle, bei Jesus ist gute Luft und frisches Wasser, Ruhe und Frieden, Liebe und Freude.

Die doppelte Warnung des Engels

Der Engel beauftragte Johannes, die ewige Wirklichkeit drastisch zu beschreiben, damit er seine Gemeinden warne und erschüttere, damit sie vorziehen den Tod durchs Schwert, als den ewigen Tod im Feuer des göttlichen Gerichtes zu erleiden. Die Gefahr des Abfalls aus Angst vor dem Tod und die Versuchung zur Anbetung des Tieres und seines Bildes kann für viele nur durch das Erschrecken und Entsetzen vor Gottes Zorn überwunden werden. Die Entscheidung dabei heißt: Gott oder Satan, Christus oder Antichristus, Heiliger Geist oder Hölle der Qual.

Jesus hat sich ganz für uns dahin gegeben! Er kennt auch dich und hat dich aus Liebe gerettet. Wenn du dieses Gnadengeschenk verwirfst, wird Jesus dich bei deinen Qualen voll Trauer mit seinen heiligen Engeln ansehen, damit du begreifst: “Gott ist gerecht. Sein Lamm wollte mich retten, aber ich habe die Gemeinschaft mit der Bestie erwählt. Ich fürchtete die Menschen mehr als Gott und sein Lamm”. Christus muss als Richter deine Qualen mit ansehen und Zeuge deiner Strafe werden. Der dreieinige Gott ist voll heiliger Liebe. Er offenbart keine Allversöhnung, sondern Rettung und Gericht. Um seiner Heiligkeit willen muss der ewig Liebende die Qual derer ansehen, die sich an Götzen, Geister und den Antichristen hingegeben haben.

Der Engel vertiefte seine Warnung und versicherte , dass die Qual der Liebhaber der Hure, der Gefolgsleute des falschen Propheten und der Anbeter der Bestie unausgesetzt, unbegrenzt, ohne Ruhe und ohne Einspruchsrecht von Äon zu Äon anhalten werde. Es gibt kein größeres Verbrechen, als die Liebe Gottes in Christus zu verschmähen und menschliche Sicherheiten vorzuziehen. Ein Doppelspiel ist auf die Dauer unmöglich! Wer das Tier oder sein Bild anbetet und sich durch das Tragen seines Zeichens öffentlich zu ihm bekennt, hat sich vom Heil in Christus und von Gott selbst geschieden und den Teufel und seinen Sohn als Gefährten für die Ewigkeit erwählt. In der Hölle ist ein Tag solang wie tausend Jahre! Der Humanismus ist eine Lüge. Kein Mensch ist gut und kann sich selbst retten. Auch eine teure Erziehung bringt keine Besserung unseres Ichs. Allein Christi Blut und sein Heiliger Geist retten und heiligen uns. Wer dieses Heil aus Gnaden verwirft, ist selber schuld und hat damit die Verdammnis erwählt.

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