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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 4 - DEIN REICH KOMME (OFFENBARUNG 10:1 - 12:17) - Die zwei Zeugen der Endzeit und das Blasen der letzten Posaune
TEIL 4.3 - EXKURS: DAS GEHEIMNIS GOTTES IN SEINER VOLLENDUNG. DAS VERHÄLTNIS DES REICHES GOTTES ZUR GEMEINDE JESU CHRISTI

2. Die Entfaltung des Geheimnisses Gottes in den Reden Jesu vom Reich seines Vaters


OFFENBARUNG 10:07

Das „Empfangen” des Reiches voller Gnade

Wer die Geheimnisse des Reiches Gottes verstehen will sollte erkennen, wie Jesus allen Menschen zuruft, die unter ihrer Heimatlosigkeit und unter der Last ihrer Sünden leiden:

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid;, ich will euch erquicken (euch Ruhe, (Frieden) schaffen) (Mt. 11, 28).

Der König des Himmels und der Erde lädt alle ein, zur Hochzeit seines einzigen Sohnes zu kommen, und er will allen Hochzeitsgästen ein hochzeitliches Kleid dafür schenken (Mt. 22, 11). Die meisten Eingeladenen aber wollen gar nicht kommen. Sie sind zu sehr beschäftigt mit ihren finanziellen Transaktionen, Sexaffären, ihrem Stolz und anderen Bindungen. Sie haben keine Zeit für Gott! Nur Elende, Verachtete, Behinderte, Bettler, Ausländer und Leute aus den unteren Schichten der Gesellschaft lassen sich überreden, an dem Festmahl teilzunehmen (Mt. 22, 1-14; Lk. 14, 16-24; Jak. 2, 5). In diesem Zusammenhang prägte Jesus den schwerwiegenden Satz:

Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt (Mt. 22, 14).

Das Heil der Welt ist für alle bereit (Lk. 14, 17), aber nur wenige Angesprochene nehmen es mit Dank im Glauben an. Die Tür zum Vaterhaus steht für jedermann weit offen, aber kaum einer will sich bücken und durch die enge Pforte eingehen (Mt. 7, 13-14).

Was hindert die Menschen daran, in Gottes Reich einzutreten? Warum kommen nicht alle in Scharen angerannt? Jesus antwortet und legt den Finger in eine offene Wunde unseres Lebens, wenn er sagt:

Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen... ... Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme (Mt. 19, 23-26; Mark.Mk. 10, 20-27; Lk. 18, 24-25). Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (Mt. 6, 24).

Wer sich auf sein Geld, seine Gesundheit, seine Arbeit, seine Verwandten und seine Sparkonten verlässt, betet (zumindest unbewusst) Götzen an (2. Mose 20, 3).

Eine andere Bindung, die oft gut erzogene Bürger daran hindert sich dem Herrn und seinem Reich zuzuwenden, ist ihre fromme Heuchelei. Viele meinen, sie seien im Grunde anständige und akzeptable Leute. Jesus aber reißt uns die Maske vom Gesicht und sagt klipp und klar:

Niemand ist gut außer als Gott allein (Lk. 18, 19).

Paulus schreibt dazu:

Wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasst euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Lüstlinge, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Geizige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, oder Räuber werden das Reich Gottes ererben (1. Kor.1. Kor. 6, 5-11; Eph. 5, 5 u.a.u. a.).

Jesus sagte außerdem:

Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; ... Wer aber sagt: „Du Narr”!, der ist des höllischen Feuers schuldig (Mt. 5, 22). Wer eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiße es aus und wirf es von dir (Mt. 5, 28-29)!. Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes gehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in die Hölle geworfen (Mt. 5, 28; Mk. 9, 47).


Jesus sagte des weiteren:

Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist, als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen (Mt. 5, 20).

Den geistlich Verantwortlichen aber selbst schärfte der Gott-König ein:

Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hinein wollen, lasst ihr nicht hinein gehen (Mt. 23, 13).

Nicht jeder der sagt: Herr, Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen tut meines Vaters im Himmel (Mt. 7, 21).

Jesus will unser hochmütiges Ich zerbrechen, reinigen und neu gestalten, denn andernfalls bleiben wir unwürdig, ins Reich Gottes einzutreten. Darum sagte er:

Selig sind, die da geistlich arm sind (die Bettler im Geist),; denn ihrer ist das Himmelreich (Mt. 5, 3).

Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zur Buße zu rufen und nicht die (eingebildeten) Gerechten (Lk. 5, 31; Mt. 9, 12; Mark.Mk. 2, 17; Lk. 5, 31).

Jesus leitet uns zur geistlichen Selbsterkenntnis, bis wir mit Dr. Martin Luther bekennen und singen:

Da war kein Gut(e)´s am Leben mein, zur Hölle musst ich sinken!

Paulus schreibt in diesem Sinn, es fehle allen Menschen an der Herrlichkeit Gottes:

Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten(Röm. 3, 23).


Kein Weg führt am Zerbruch unserer vermeintlichen Ehre vorbei, wenn wir in das Reich Jesu Christi eintreten wollen. Je früher ein Mensch seine abgrundtiefe Verborgenheit erkennte und bekennt, desto schneller erfährt er seine Reinigung. Johannes sagt: Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit (Joh. 1, 8-9).

Die Begnadigung aller Sünder ist am Kreuz vollendet worden. Wer seinen Stellvertreter im Gericht akzeptiert und an ihn glaubt, ist gerechtfertigt (Röm. 3, 243-28). Gott liebt, alle die zerbrochenen Geistes sind (Psalm 51, 19). in ihnen kann sich die Rechtfertigung aus Gnade realisieren. Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde (1. Joh.1. Joh. 1, 75).

Wer dem gekreuzigten Gott-König dankt und an ihn glaubt, erfährt, was Johannes schreibt:

Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben (Joh. 1, 12).

Dem vornehmen Ratsherrn Nikodemus versicherte Jesus: Wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand (von neuem) geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen (Joh. 3, 3-5). Jesus wies Nikodemus damit auf die Bußtaufe mit Wasser und sowie auf die Gabe des Heiligen Geistes hin (Joh. 1, 33). Die Rechtfertigung durch Christi Tod, bewirkt zusammen mit unserem Glauben durch die Einwohnung des Heiligen Geistes eine Neuschöpfung in uns.

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab (opferte), damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben (Joh. 3, 16).

Ein Kopfglaube allein genügt nicht, früher oder später muss dazu eine Herzenserneuerung durch die Kraft Christi dazu kommen. Durch die Herzenserneuerung realisiert sich der Eintritt ins Reich Gottes. Dazu brauchen wir die Kraft des Heiligen Geistes. Wir haben aber das Vorrecht, um die Gabe des Heiligen Geistes zu bitten, weil unser König dieses Recht am Kreuz für uns erworben hat (Lk. 11, 9-13).

Dieses existenzielle Ereignis der Wiedergeburt benötigt einen kindlichen Glauben und einen kindlichen Dank für die vollendete Erlösung. Jesus erklärte:

Wahrlich, ich sage euch,: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen (Mt. 18, 3). Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen (Mark.Mk. 10, 15).

Wer aber andererseits Jesus vertraut und ihn liebt, der freut sich an seiner Heilandszusage: Sei getrost, mein Sohn, (meine Tochter): deine Sünden sind dir vergeben! (Mt. 9, 2)

Wer nun fragt, wo und wann sich das Reich Jesu Christi real ereignet bekommt zur Antwort: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten kann; man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es! Oder: Da ist es! Denn ... siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch! (Lk. 17, 20-21).

Als Beispiel sagte Jesus weiter : Wenn ich Dämonen die bösen Geister durch den Geist Gottes mit dem Heiligen Geist (oder dem „Gottes Finger“) austreibe, dann ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen (Mt. 12, 28; Lk. 11, 20).

Wo Jesus Christus gegenwärtig ist, da hat das „Himmelreich auf der Erden“ begonnen. Wo er seinen guten Geist durch den Glauben in einzelne Herzen senken kann, dort ereignet sich das Reich real. Er ist „neben” uns, wenn wir ungläubig bleiben. Er ist „in” uns, wenn wir uns seiner Gnade und Kraft öffnen (Joh. 14, 23 und .26-27).

So bezeugt auch Paulus:

Er hat uns errettet aus der Gewalt der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes (des Sohnes seiner Liebe) (Kol. 1, 13), und fährt fort: Der Herr hat mich errettet von allem bösen Übel in sein himmlisches Reich hinein (2. Tim. 4, 18).

Das Reich Gottes realisiert sich durch den Glauben an das vollbrachte Erlösungswerk Jesu Christi in allen Kontinenten.

Leider kennen die Muslime aber keinen Stellvertreter im Gericht, und sie wissen nichts von einer Einwohnung des Heiligen Geistes in ihre Herzen. Deshalb ereignet sich bei ihnen auch kein Reich Gottes, sondern sie erleben und erleiden nur Satans List und viel Gewalt in einem politischen Reich.

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