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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 4 - DEIN REICH KOMME (OFFENBARUNG 10:1 - 12:17) - Die zwei Zeugen der Endzeit und das Blasen der letzten Posaune
TEIL 4.2 - DIE ZWEI ZEUGEN DES LAMMES GOTTES IN DER ENDZEIT (OFFENBARUNG 11:3- 14)

2. Der Tod der zwei Zeugen (Offenbarung 11:7-10)


OFFENBARUNG 11:7-10
7 Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, so wird das Tier, das aus dem Abgrund aufsteigt, mit ihnen kämpfen und wird sie überwinden und wird sie töten.8 Und ihre Leichname werden liegen auf dem Marktplatz der großen Stadt, die heißt geistlich: Sodom und Ägypten, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde.9 Und Menschen aus allen Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihre Leichname drei Tage und einen halben und lassen nicht zu, dass ihre Leichname ins Grab gelegt werden.10 Und die auf Erden wohnen, freuen sich darüber und sind fröhlich und werden einander Geschenke senden; denn diese zwei Propheten hatten gequält, die auf Erden wohnten.

Wir erinnern uns: Als der erloschene Stern beim Blasen der fünften Posaune vom Himmel fiel (Offb. 9, 1-2), bekam er die Macht, den Schlund zum Abgrund der Hölle zu öffnen. Seither ist die Hölle nicht mehr verschlossen, sondern offen, und sie speit ihre unreinen, bösen Geister über alle Länder der Erde aus. Aus vielen unzähligen Fernsehschirmen fliessen sie heute in die Herzen und Sinne der faszinierten Zuschauer!

Aber mitten in die Wehen der Endzeit mit ihren dämonischen Verführungen und Weltkriegen hinein, wird der auferstandene Herr seine zwei Zeugen senden, die gleich Mose und Elia unter den Kindern Jakobs seine Macht und Heiligkeit bezeugen werden. Diese beiden geistbegabten Boten des Lammes Gottes sind allerdings nicht beauftragt, wie Jesus und seine Apostel Heilungswunder zu vollbringen, sondern vielmehr Plagen des Zornes Gottes über sein auserwähltes Volk herbeizurufen, weil das Volk sich nicht zu seinem gekreuzigten Messias bekehren will.

Bei einigen Einzelnen wird die erschütternde Bußpredigt der beiden Knechte Christi echte Buße bewirken. Aber das Volk als Ganzes wird dem Werben und Drohen der Sonderbeauftragten Christi mit Ablehnung widerstehen.

Dennoch wird Satan sehen müssen, wie aus dem dämonenumschwärmten Volk immer mehr Büßende durch Gesetz und Evangelium, durch Gericht und Gnade erschüttert werden und sich offen zu ihrem Messias bekehren. So wird er sich gezwungen sehen, seine stärkste Waffe in Dienst zu stellen und seine Bestie aus dem weit geöffneten Abgrund zu senden. Das Auftauchen des letzten Antichristen wird durch das Wirken der beiden Bußprediger in Israel eingeleitet werden! Der Antichrist kann jedoch erst dann offen als Person auftreten, wenn die beiden Zeugen ihr Zeugnis vollendet haben. Niemand wird ihnen Schaden zufügen können, solange sie ihre Botschaft treu ausrichten. Ähnlich wie bei der Versuchung Jesu, der nach durchfasteten 40 Tagen und 40 Nächten dem Leib nach schwach war, und in genau dieser Situation vom Bösen persönlich versucht wurde, so wird auch das Tier aus dem Abgrund vor den zwei Zeugen stehen, weil sie nach ihrem scheinbar erfolglosen Einsatz trotz schlagender Beweise, wenig Frucht gesehen haben werden. 
 Der Sohn des Bösen erhält das Recht, die Gesandten des Lammes mit List und Gewalt zu versuchen und zu bekämpfen. Er wird den Nahkampf gegen die zwei Boten Christi scheinbar auch gewinnen. Er kann sie jedoch nicht geistlich überwinden, sondern nur ihren Leib töten. Seinen Scheinsieg wird er dann in die Welt hinaus posaunen und behaupten, er sei stärker als alle Boten Gottes und stärker als ihr Herr selbst. Er wird Gott und sein Lamm lästern.

Zum sichtbaren Beweis seiner Macht wird er die Leichname der beiden Zeugen in Jerusalem öffentlich zur Schau stellen, damit jedermann weltweit sich im Fernsehen überzeugen kann, wie Hunde an den zwei beiden Unbesiegbaren lecken und sie anknabbern werden. Niemand wird gegen dieses inhumane Unrecht Einspruch erheben, denn alle Völker werden unter den Strafwundern der strengen Boten Christi 1260 Tage lang gelitten haben. Besonders das Ausbleiben des Regens wird viele beinahe in die Verzweiflung getriieben haben.

Die Massen werden sich also an der Ohnmacht der zwei Toten weiden, sie verspotten und verfluchen.

Viele werden lachen, Feste feiern, Geschenke verteilen und ihren Sieg gegen Gott und seine verhassten Gesandten auskosten. Endlich, so meinen sie, werden sie ungestraft wieder tun und lassen können, was sie wollen. Eine grenzenlose Freiheit – auch von Gott – feiert ihre Triumphe. Die Menschen werden die Worte der Toten, ihre Warnungen, Drohungen und Strafen, zynisch wiederholen und verspotten und ihre Leichname dreieinhalb Tage im Fernsehen in Großaufnahmen vorführen.

Johannes nennt die Stadt Jerusalem, in der Jesus Christus, der Herr der zwei Zeugen, gekreuzigt worden war, hier „Sodom und Ägypten“. Tatsächlich werden die zwei Zeugen die sittliche Verdorbenheit der Stadt und den geistlichen Ehebruch ihrer Bewohner schonungslos aufgezeigt haben. Auch in den folgenden Kapiteln seiner Offenbarung nennt der Seher Jerusalem nie wieder die „Heilige Stadt“ (Offb. 11, 2), sondern vergleicht sie mit Ägypten, dem Sinnbild der Vielgötterei, Zauberei und Geisterherrschaft, wo früher jeder Pharao ein Medium der Dämonen war und wo sich heute wieder Frauen sich mit Geistern (Djinn) verheiraten!

Die Anbetung des Geldes, das Vertrauen in die gehorteten ABC-Waffen, die Indienststellung eines weltweiten Netzes von einflussreichen Beziehungen und die verborgene Macht des Freimaurertums sind in Israel mächtiger, als viele wissen. In Jerusalem geben sich alle Geister der Welt ein Stelldichein! Ihr Herr und Meister wird seine Bestie aus dem Abgrund zu ihnen senden, um sein Ziel die Weltherrschaft, vom Ort der Kreuzigung Jesu aus, zu vollenden. Die zahlreichen Zusammenschlüsse von Firmen, Banken, Ländern, Kirchen und Religionen werden ihm dazu den Weg bereiten.

Die Leichname der zwei beiden Toten werden jedoch auch ohne Worte unüberhörbar laut reden. Man wird feststellen müssen: Die Zeugen waren ihrem auferstandenen Herrn bis zum bitteren Ende treu geblieben. Sie hatten ihre Kleider im Blut des Lammes gewaschen und ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod. Sie hatten Jesu Wort geglaubt und bekannt, der auch ihnen gesagt hatte: Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er gleich stirbt,; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? (Joh. 11, 25-26).

Viele Fliegen werden die Verwesenden umschwärmen, sie werden in der Hitze Verwesungsgeruch ausströmen. Ihr Andenken und der Eindruck ihrer Predigt soll dadurch zerstört, ausgelöscht und ausgerottet werden.

Die Zeugen werden jedoch vor ihrem Tod eigenartige kraftvolle Worte vom ewigen Leben aller Toten in Christus (Joh. 3, 16; Phil. 1, 21-25; Offb. 14, 13 u.a.) und von seiner Auferstehungskraft in seinen Nachfolgern bezeugt haben (Joh. 3, 16; Phil. 1, 21-25; Offb. 14, 13 u. a.). Deshalb wird das Biest den Beeindruckten von ihren Reden zeigen und ihnen beweisen wollen, dass die zwei Toten wirklich tot seien. Fliegen werden die Verwesenden umschwärmen, und sie werden in der Hitze abscheulich stinken. Ihr Andenken und der Eindruck ihrer Predigt soll dadurch zerstört, ausgelöscht und ausgerottet werden, um den letzten Rest von Furcht und Glauben an ihre Botschaft zu zerstören.

Von dem Zeitpunkt an, an dem das Tier aus dem Abgrund auftaucht, wird die Behandlung der Heiligen Jesu Christi tierisch, ja und bestialisch werden.

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