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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 2 - DIE INTHRONISIERUNG JESU CHRISTI NACH SEINER HIMMELFAHRT (OFFENBARUNG 4:1 - 6:17)
TEIL 2.3 DAS LAMM GOTTES ÖFFNET DIE SIEBEN SIEGEL (OFFENBARUNG 6:1-17)

4. Das vierte Siegel: Der Reiter auf dem fahlen Pferd (Offenbarung 6:7-8)


Die Pest, die dritte Geißel Gottes

Im Mittelalter wütete in Europa die Pest von 1347-1351 n. Chr.. Die meisten Menschen schrieben die Schuld daran dem Teufel und den Juden zu. Eine Welle des Mordens an den Juden lief durch alle Städte Deutschlands außer Regensburg und Wien. 60 große und 150 kleine jüdische Gemeinden wurden ausge-rottet, 350 jüdische Gemeinden wurden schwer geschädigt. Panikartig flohen die Juden in den Schutz der Adligen oder nach Osteuropa. Obwohl Papst Clemens VI. offiziell gegen die haltlosen Anschuldi-gungen Einspruch erhob, wurde damals über ein Viertel (!) der Juden in Europa getötet oder verjagt. Die Vertriebenen in den Ländern Osteuropas nannten sich die Aschkenasim (die Deutschen).

Die Pest flackerte bis in die Zeit der Reformation hinein mehrere Male wieder auf und entvölkerte ganze Landstriche Europas.

Heute scheint diese Seuche ausgerottet oder erloschen zu sein. Die Möglichkeit des Wieder-aufflammens der Pest besteht aber vor allem dort, wo Ratten ungestört im Untergrund leben. In Nordindien kam es zu einem kurzen Wiederausbruch, so daß alle Luftfahrtgesellschaften ihre Flüge dorthin sofort einstellten. Mancher Hindu tötet keine Ratte, weil er befürchtet, daß vielleicht die Seele seiner Großmutter in ihr lebe.

Alte und neue Seuchen

Weltweit gibt es viele Krankheiten, die trotz verheerender Wirkung keine Schlagzeilen machen.

Blinde oder Sehbehinderte gibt es überall, allein in Indien weit über 10 Millionen, in China 8 Millionen, in Pakistan eine Million, in Nigeria 500.000, im Sudan 300.000. Sie leben zumeist in ständiger Nacht - die jedoch durch das Evangelium erhellt werden kann.

Der Aussatz (Lepra) ist weiter verbreitet, als wir wissen. In Indien gibt es 4 Millionen Aussätzige, in China 3 Millionen, in Nigeria 900.000, in Bangladesch 500.000, im Sudan 100.000. Sie vegetieren dahin, gefürchtet und abgeschieden von der Gesellschaft, obwohl die Krankheit heilbar oder zumindest kontrol-lierbar ist.

Geistesgestörte leben 9 Millionen in Indien, 5 Millionen in China. 800.000 in Indonesien, 500.000 in Pakistan, 450.000 in Bangladesch, 450.000 in Nigeria, 300.000 in der Türkei, 200.000 im Iran.

Aids breitet sich noch immer aus und wird als Geißel der Menschheit überall gefürchtet. In Kenia wurden ganze Dörfer entvölkert, weil die meisten Erwachsenen an Aids gestorben sind. Ihre hinter-lassenen Waisen tragen den Virus der Krankheit bereits in sich.

Neuerdings treibt die Tuberkulose wieder eine wachsende Zahl Unterernährter dem Tod in die Arme. An Tuberkulose sterben mehr Menschen als an Aids!

Herzinfarkte und Krebs sind altbekannte Krank-heiten. Durch die Herstellung raffinierter Kohlenhy-drate forderten sie jedoch in den letzten 100 Jahren sprunghaft mehr Opfer. Radio BBC warnte vor „drei modernen Giften“: dem weißen Zucker, dem Weiß-mehl und dem weißen Reis. Bei ihrer Konservierung wurden diesen Lebensmitteln die Vitamin-B-Komplexe entzogen und in Melasse oder Spreu zur Tierfütterung weiterverwertet.

Auch süße Säfte, allen voran die Colagetränke, im Übermaß getrunken, sind Wegbereiter des Todes, mehr noch als Alkohol und Kaffee. Vielleicht sollten wir die Speisegesetze des Alten Testaments aufmerksamer lesen, nicht um gerecht zu werden, denn unsere Gerechtigkeit ist am Kreuz vollendet worden, sondern um unsere Gesundheit zu erhalten.

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