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 des Allmächtigen
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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

Buch 2 - DIE INTHRONISIERUNG JESU CHRISTI NACH SEINER HIMMELFAHRT (OFFENBARUNG 4:1 - 6:17)
Die zweite Vision 
der Offenbarung
 Jesu Christi

TEIL 2.1 Gott,
der Allmächtige
 im Himmel (Offenbarung 4:1-11)


2. Die nähere Umgebung
 des Allmächtigen
 (Offenbarung 4,4-8)

Der Gewittersturm 
und die Stimmen im Thron Gottes

Nachdem Johannes berichtet hat, wer „um“ den Thron versammelt war, wendet sich seine Beschrei-bung dem Thron selbst zu. Der Thron sollte, wie schon erwähnt, nicht mit einem Stuhl oder einer Couch ver-wechselt werden, denn er ähnelt eher einem kleinen Haus oder einem großen Gefährt, in dem es mehrere Etagen, Räume und Plattformen mit verschiedenen Funktionen gibt.

4,5a Und von dem Thron gingen aus Blitze, Stim-men und Donner.

Es waren weder das Aussehen des Thrones noch seine kunstreiche Form oder seine blendende Herr-lichkeit, die Johannes auffielen, vielmehr erstaunte ihn die große Spannung in dieser Kraftzentrale des Alls, die sich in Blitzen und Donnern entlud. Helle Blitze ließen ihn erschrocken zusammenzucken. Die Überspannung und Kraftentladung im Thron nahm er als erstes wahr. Gott ist die Urkraft, die alles schuf und alles erhält. Johannes schaute diese Allmacht auf seine Weise.

Das Grollen und Krachen der Donner schmerzte in seinen Ohren und erschütterte ihn in den Tiefe seiner Seele. Er erfaßte die Kraft Gottes mit seinen Augen und vernahm sie mit seinem Gehör. Nicht umsonst sagten unsere Vorväter, Gott zürne, wenn die Donner krachten und Blitze Häuser anzündeten oder Menschen erschlugen. Mancher Gewittersturm lehrte Namenschristen wieder beten. Der Sturm kann uns zeigen, daß wir schuldige Nichtse sind, und er läßt uns ahnen, wie unserem Gott alle Natur-gewalten untertan sind.

Aufregend neben dieser Kraftentladung im Thron Gottes waren die Stimmen, die der Prophet hörte. Vernahm er die Lobgesänge Israels, über denen der Heilige Israels nach Ps. 22,4 thront? Oder hörte er etwas vom Zeugnis der Zeugen mitten in ihrer Anfechtung und Angst? Waren es die Ver-zweiflungsschreie derer, die weltweit Unrecht leiden, oder das stumme Seufzen der Millionen Frauen, die mißhandelt werden, das Stöhnen der Hungernden, das Weinen der Flüchtlinge, das Stammeln der Waisen, die Gebetsschreie an der Klagemauer oder das Seufzen der Konvertiten, die gefoltert werden? Gott hört jedes Wort, das an ihn gerichtet wird. Sein Zorn über das wachsende Unrecht an Wehrlosen, sein Mitleid mit den Hilflosen und sein Schweigen beim Hören von Lästerungen können nicht aus-gelotet werden. Ps. 2 sagt uns, daß Gott bei dem Aufruhr der Menschen gegen ihn und seinen Gesalbten lacht. Als Antwort auf alle Fragen, Sünden und Gebete der Menschen sandte er ihnen seinen sanftmütigen Sohn (Ps. 2,7; Mt. 3,17).

Die Stimmen im Thron Gottes, von denen Jo-hannes berichtet, enthalten vielleicht auch Befehle, Rufe oder Anweisungen. Johannes jedenfalls sagt kein Wort über ihren Inhalt, Ziel und Zweck. Er geht auch nicht auf möglicherweise verschiedene Sprachen oder Zungen ein.

Was redet deine Stimme vor Gottes Thron? Welche deiner Aussagen hat der Herr aufge-nommen und gespeichert? Was wird er dich einst wieder hören lassen? Wir werden Rechenschaft ablegen müssen über jedes Wort, das aus unserem Mund geht!

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