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EPHESER - Werdet voll Geistes!
Meditationen, Gebete und Fragen zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinden in und um Ephesus

Teil 4 - Der Schluss des Briefes (Epheser 6:21-24)


Epheser 6:21-22
21 „Damit aber auch ihr wisst, wie es um mich steht und was ich mache, wird euch Tychikus alles berichten, mein lieber Bruder und treuer Diener in dem Herrn, 22 den ich eben dazu gesandt habe zu euch, dass ihr erfahrt, wie es um uns steht, und dass er eure Herzen tröste“.

Nachdem Paulus seine glaubensmutigen Gebete, die Einführung in seine Glaubenslehre und die Darstellung der praktischen Lebensweise abgeschlossen hatte, setzte er noch einen administrativen Hinweis und eine Zusammenfassung seiner Lehren an das Ende seines Briefes an die Gemeinden um Ephesus.

Tychikus, der Schreiber dieses Briefes, war der Gesandte des Apostels, der in der Lage war, den Gemeinden die Hintergründe und Realitäten seiner Untersuchungshaft glaubwürdig darzustellen. Deshalb ehrte Paulus seinen Boten und nannte ihn einen lieben Bruder. Er war nicht nur ein echter Bruder im Heiligen Geist vom gleichen Vater im Himmel, sondern war außerdem auch „lieb“ durch die Liebe Gottes, die in die Herzen der Wiedergeborenen ausgegossen ist (Römer 5,5). Trotzdem blieb er auch ein Diener des Apostels, der mit Treue die Bedeutung der semitischen Worte in der griechischen Sprache formulierte. Tychikus aber war somit ein Bruder im Heiligen Geist, auch ein Diener in der Arbeit des Paulus, und darüber hinaus ein Einverleibter in den geistlichen Leib Jesu Christi. Damit wird deutlich, dass der Brief an die Epheser im Grund genommen ein Brief Jesu Christi war, der als Haupt seines geistlichen Leibes diesen Brief zwei seiner aktiven Glieder eingegeben hat.

Nach diesen hoheitsvollen Eigenschaften bezeugte Paulus den Gemeinden, dass sie Tychikus ausfragen könnten über alle Details seiner Untersuchungshaft, als geistlichen Trost in ihrer makaberen Situation. Sie waren zwar aktive Gemeinden auf Grund der zweieinhalbjährigen Evangelisationsarbeit des Paulus in der römischen Provinz Asien, aber sie standen auch in echter Gefahr verfolgt und verboten zu werden, falls ihr Begründer wegen politischen Anklagen verurteilt würde. Tychikus sollte sie deshalb nicht nur sachlich beruhigen, sondern ihre Herzen auch mit dem Tröstergeist füllen, der selbst in äußerster Gefahr ewige Ruhe schenkt.

Epheser 6:23-24
23 „Friede sei mit den Brüdern und Liebe mit Glauben von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! 24 Die Gnade sei mit allen, die lieb haben unsern Herrn Jesus Christus, in Unvergänglichkeit“.

Zunächst sicherte Paulus den angefochtenen Gemeinden drei große Zusagen des Evangeliums zu: Der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft, soll auch ihre Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren (Philipper 4,7; siehe auch Johannes 14,27; Römer 5,1 u.a.). Die Liebe Gottes bleibt in ihren Herzen fest verankert, da sie ihnen durch den Heiligen Geist gegeben worden ist (Römer 5,5b; siehe auch Johannes 13,34.35; Galater 5,22 u.a.). Der richtige Glaube ist eine Frucht des Heiligen Geistes, der aber immer wieder neu geopfert werden muss (Römer 1,17). Diese drei Lebensformen des Geistes der Wahrheit stammen jedoch nicht aus ihren Gemeindeaktivitäten, sondern kommen zu ihnen direkt vom Vater und seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn. Paulus bezeugt damit am Ende seines Briefes erneut die Heilige Dreieinigkeit als die Ursache und Quelle unseres Heils. Wer dankt IHM dafür?

Wie der Völkermissionar seinen Brief mit dem Apostolischen Segen begonnen hat, so schließt er ihn auch mit dem Wort der Gnade! Alles was von dem dreieinigen Gott zu uns kommt ist unverdiente Gnade. Nicht unser Fleiß, nicht unsere Aktivität oder irgendein „Gutes Werk“ verursachen für uns den Segen der Gnade, sondern allein das Wohlgefallen Gottes. Dieses ist jedoch an den Herrn Jesus Christus gebunden. Ohne ihn gibt es keine Gnade. Unsere juristische Rechtfertigung und die Mitteilung der Kraft Gottes kommen nicht direkt vom Vater zu uns, sondern allein durch den Sohn, dem er alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben hat. Lieben wir Jesus wirklich? Woran merkt man das? Wer Jesus liebt, bekommt Anteil an seiner Unvergänglichkeit, seinem ewigen Leben und seiner Demut.

Gebet: Vater im Himmel, wir beten dich an, durch deinen Sohn Jesus Christus, weil du unser Vater bist und er unser gnädiger Herr und Heiland. Wir danken dir für deinen Frieden, deine Liebe, den rechten Glauben aus dem Heiligen Geist und deine rettende und tröstende Gnade. Hilf uns, dass wir in Jesus Christus bleiben und unser Leben etwas werde zum Lob deiner herrlichen Gnade. Amen.

Frage 107: Welche Verse des Epheserbriefes haben dir am meisten geholfen?

Dritter Test

Prüfe deine Kenntnisse
nach den Meditationen über den Epheserbrief und beantworte die folgenden Fragen:

  1. Was ist das Geheimnis der Heiligen Dreieinigkeit nach dem Epheserbrief?
  2. Wie können wir Demut, Sanftmut und Geduld real einüben?
  3. Welche Gaben und Ämter werden in unseren Gemeinden gepflegt und welche nicht?
  4. Wie kann die Fülle Christi unsere Gemeinden beleben, aufbauen und einen?
  5. Welche fünf großen Weltanschauungen verführen die Menschen heute?
  6. Wie lernen wir in Liebe die Wahrheit zu sagen?
  7. Was ist dir fremd bei der Beurteilung des öffentlichen Lebens in Ephesus? Was ist in deiner Umgebung anders?
  8. Warum verlangt Paulus eine völlig andere Lebensweise von allen Gemeindegliedern?
  9. Welchem Leitbild folgt die neue christliche Kultur?
  10. Wie kann man Jesus praktisch anziehen und leben wie er liebte?
  11. Wie können wir immer die Wahrheit sagen und jede Lüge meiden?
  12. Warum bringen wir fremdes Eigentum in unseren Händen nicht gern seinem Besitzer zurück?
  13. Was betrübt den Heiligen Geist und was tut er in dir?
  14. Warum sollen wir jedermann jederzeit alles vergeben und vergessen?
  15. Wie ist es möglich, dass ein Mensch Gott nachahmt?
  16. Was bedeutet das Sühneopfer Jesu Christi für dich?
  17. Warum sollten wir mit unseren Kindern offen und mit Weisheit über unsere gnadenvolle Begabung mit dem Geschlechtstrieb reden?
  18. Warum erträgt das Reich Gottes kein leeres Geschwätz und keine schmutzigen Witze?
  19. Wen bezeichnet das Evangelium als „Licht der Welt“ und wozu?
  20. Wie können wir andere Menschen prüfen, warnen und unsere Vermutung über ihren Charakter entscheiden, ohne schuldig zu werden?
  21. Wie können wir unsere böse Zeit ewigkeitsgerecht ausfüllen?
  22. Warum haben wir das Vorrecht, Gott um die Erfüllung mit seinem heiligen Geist zu bitten?
  23. Warum wollen wir uns nicht gegenseitig unterordnen?
  24. Welche Ordnung müssen wir für unsere Ehen beachten?
  25. Was bedeutet es, dass Ehemänner sich für ihre Frauen aufopfern sollen, wie Jesus sich für seine Gemeinde opferte?
  26. Warum sollten wir für unsere sexuelle Kapazität dankbar sein?
  27. Warum ist Kindererziehung in unseren Tagen schwierig?
  28. Welches sind gute Wege, um Kinder und Jugendliche zu Jesus zu führen?
  29. Was denkst du über die seelsorgerlichen Anweisungen des Paulus an die Sklaven im Mittelmeerraum in seiner Zeit?
  30. Was bedeuten die Worte des Apostels für die Arbeitgeber heute?
  31. Wie können wir in der Kraft des Herrn stark werden?
  32. Warum sollen wir uns als Christen vor allen Teufeln der Welt nicht fürchten?
  33. Welche der sieben geistlichen Waffen benötigst du am dringendsten?
  34. Was ist das Geheimnis und das Ziel der Waffenrüstung Gottes?
  35. Was ist dir bei der persönlichen Bitte des Paulus aufgefallen?
  36. Welche Verse des Epheserbriefes haben dir am meisten geholfen?

Wer 28 der vorstehenden Fragen richtig beantwortet, dem wird eines unserer Bücher umsonst zur Vertiefung und Ermutigung zugesandt. Für Europa antworten folgende Adressen:

Waters of Life
Postfach 60 05 13
D-70 305 Stuttgart

www.Waters-of-Life.net

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