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Home -- German -- The Lord is my Shepherd -- 010 (Jesus revealed to us the father)

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THEMA 7: PSALM 23 - Der Herr ist mein Hirte
Gedanken zu Psalm 23 und zu den Hirtenworten Jesu
3. Ich bin der gute Hirte

Jesus offenbarte uns den Vater


In seiner Selbstoffenbarung erklärte Jesus, wo die Wurzeln seiner Existenz lagen, woher er kam und wohin er ging. Er war nicht allein. Sein Vater im Himmel hatte ihn gesandt, daß er Mensch werde, damit ein Mensch heilig bleibe und ohne Sünde lebe.

Der Evangelist Johannes bezeugt: „Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des einziggeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“ (Johannes 1,14). Jesus war ein wirklicher Mensch geworden, der von einer Kette bekannter Menschen abstammte. Deshalb wird er „Sohn der Maria“ genannt. Jesus war gleichzeitig aber auch „Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott von wahrem Gott, geboren und nicht geschaffen, in einem Wesen mit seinem Vater.“ Deshalb heißt er Sohn Gottes. Er wurde nicht auf fleischliche Weise von Gott in Maria gezeugt. Niemand sollte eine solche Blasphemie auch nur denken, geschweige denn aussprechen. Die Zeugung Jesu geschah durch den Heiligen Geist. Maria hatte Gottes Wort im Glauben angenommen. So lebte Jesus von der ersten Minute seines Lebens an ohne Sünde. Er blieb heilig wie Gott heilig ist.

Die Hoheit Christi offenbarte sich in seiner Allwissenheit und Liebe. Jesus verstand Gott in allen seinen Eigenschaften. Er durchschaute auch die Menschen in ihren verborgenen Regungen und akzeptierte unreine Versager als sein Eigentum. Ihr Verlangen nach Rettung und Heil beantwortete er mit der Offenbarung des wahren Gottesnamens: „Vater!“ Er verdammte die Sünder nicht, sondern akzeptierte ihre Buße und lebte ihnen die Treue der Liebe Gottes vor. Er mehrte ihren Glauben, vertiefte ihre Erkenntnis, und ermutigte sie zum Allmächtigen „Unser Vater“ zu sagen. Diese neue Erkenntnis blieb in seinen Geliebten nicht nur Wissen, sondern verwandelte ihren Charakter in Barmherzigkeit und trieb sie zu Taten der Liebe. Erkenntnis im Neuen Testament bedeutet immer auch „Sein“, nicht nur „Wissen“.

Jesus faßte seine Allwissenheit und die Liebe zu seinen Jüngern mit den Worten zusammen:

JOHNNES 10,14-15
14 … Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, 15 so wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne ...

Jesus blickte auf seine Jünger mit Augen der heiligen Liebe. Er beobachtete sie nicht kaltherzig wie ein Polizist und verurteilte sie nicht wie ein strenger Richter. Er hoffte auf ihre Erneuerung und war sich seiner Neuschöpfung in ihnen gewiß. Sie blickten zu ihm auf und kannten seinen Willen. Er leitete sie mit seinem Wort.

Gleichermaßen stand Gott seinem Sohn mit Wohlgefallen gegenüber. Der Vater kannte die Demut und Sanftmut seines Sohnes, war seiner Genügsamkeit und seines Dienemutes gewiß. Er verstand seine Selbstlosigkeit und sein Erbarmen, kannte aber auch seine Wahrheit, Hoheit und Heiligkeit. Der Vater liebte seinen Sohn immer. Der Sohn erwiderte die Liebe seines Vaters mit Gehorsam. Die Liebe zwischen dem Vater und dem Sohn ist das Band der Vollkommenheit und das Geheimnis der Heiligen Dreieinigkeit.

Jesus wußte, daß seine Jünger diese göttlichen Eigenschaften nicht in sich trugen. Aber er vertraute seinem Vater, daß er ihm aus seiner Fülle die Vollmacht gebe, seinen Geist in die ihm vertrauenden Degenerierten zu legen und sie in sein Bild umzuwandeln. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn ist zum Vorbild für das Verhältnis zwischen Christus und uns geworden.

Jesus wußte, daß die Sünde in seinen Nachfolgern und in allen Menschen das Kommen des Heiligen Geistes hinderte. Deshalb nahm er, der Reine, die Sünde der Welt auf sich. Der Gute Hirte demütigte sich und wurde zum Opferlamm Gottes. Er wurde der Lastenträger, der allen Schmutz der Welt auf sich nahm. Jesus sagte, daß ihn sein Vater deshalb liebe, weil er sein Leben lasse für seine Schafe. Im geschichtlichen Tod am Kreuz erfüllte der Sohn den Willen seines Vaters, die verdorbene Welt wieder mit ihrem Schöpfer zu versöhnen. Seither ist das Blut des Lammes Gottes das einzig gültige Lösegeld, mit dem jeder in Sünde gebundene Mensch für Gott freigekauft wird. Jesus löst die seinen auf allen Märkten der Welt aus, damit sie frei werden, ihm nachzufolgen.

Der Hirte starb, damit seine Schafe leben konnten. Sein Kreuz brachte uns das ewige Leben. Jesus schuf für seine Jünger eine Rechtfertigung, die alle Anklagen der Hölle stillt. Er trug die Sünde und die Strafe an unserer Stelle. Er hat unser Unrecht gesühnt. Wir werden um Jesu willen als Gerechte geachtet so wie Gott gerecht ist. Die Heiligkeit des Sohnes Gottes wird uns durch den Glauben zugerechnet. Jesus Christus hat eine ewig gültige Erlösung geschaffen und das Leben Gottes sichtbar gemacht.

Der Tod Jesu war Gottes Wille. Es gibt keine andere Möglichkeit zur Versöhnung des Menschen mit Gott außer durch's Kreuz. Wer sich selbst rechtfertigen oder selbst erlösen will, betrügt sich. Kein Mensch ist heilig außer Jesus. Er allein ist unser Heil.

Wohl dem Menschen, der seinen Guten Hirten erkannt hat und begreift, was Jesus für ihn getan hat. Wer die Tiefe seiner Liebe ahnt und annimmt, fällt nieder und betet den Vater und den Sohn an und übergibt ihm sein Leben.

Wer nicht mit eigenen Worten beten kann, kann folgendes Gebet mit uns sprechen:

GEBET: Heiliger Gott, ich habe wegen meiner Sünden den Tod und die ewige Verdammnis verdient. Aber Dein Sohn Jesus Christus ist zu uns gekommen und hat uns gesagt, daß Du unser Vater bist, der auch mich liebt. Du hast Deinen Sohn an meiner Stelle am Kreuz geopfert, damit er den Kelch Deines Zornes austrinke. Mein Hirte trug meine Sünden. Er erlitt meine Strafe und starb meinen Tod.

Ich bete Dich an, Vater, Sohn und Heiliger Geist für Deine ewige Erlösung, die Du mir und allen Menschen im Tod Jesu am Kreuz geschenkt hast. Ich bete Dich an für das Heil, das Du für mich und jedermann bereit gestellt hast. Hilf mir, daß ich es annehme, fest umfasse und nie wieder loslasse.

Ich ehre und liebe Dich, Herr Jesus und durch Dich den Vater, weil du mich trotz meiner Schuld liebst. Du hast mich von der Gewalt Satans befreit und mich in Deine Geborgenheit versetzt. Hilf, daß mein Leben ein Dank für Dein Opfer werde und ich Dir immer nachfolge. Nimm mein verdorbenes Leben an und reinige mich durch und durch, daß ich etwas werde zum Lob deiner herrlichen Gnade. Amen.

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