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THEMA 4: DAS GESETZ CHRISTI
Die 1000 Gebote Jesu im Neuen Testament
F - Taten und Absichten im Neuen Bund, oder: was Jünger Jesu tun sollen (Gottesdienstliche Ordnungen)

3 - Das Gebet



Matthäus 6,5-13 -- 5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. 7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. 9 Darum sollt ihr so beten:
Unser Vater in dem Himmel!
Dein Name werde geheiligt.
10 Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
11 Unser tägliches Brot gib uns heute.
12 Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
13 Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Matthäus 7,7-11 -- 7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. 8 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. 9 Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete? 10 oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete? 11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!
Matthäus 14,23 -- Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein.
Matthäus 18,18-20 -- 18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein. 19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.
Matthäus 21,12-13 -- 12 Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: "Mein Haus soll ein Bethaus heißen"; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.
Matthäus 21,21-22 -- 21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein Taten wie die mit dem Feigenbaum tun, sondern, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer! so wird's geschehen. 22 Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr's empfangen.
Matthäus 26,40-41 -- 40 Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 41 Wachet und betet, daß ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.
Matthäus 12,1-8 -- 1 Zu der Zeit ging Jesus durch ein Kornfeld am Sabbat; und seine Jünger waren hungrig und fingen an, Ähren auszuraufen und zu essen. 2 Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu ihm: Siehe, deine Jünger tun, was am Sabbat nicht erlaubt ist. 3 Er aber sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und die bei ihm waren hungerte? 4 Wie er in das Gotteshaus ging und aß die Schaubrote, die doch weder er noch die bei ihm waren essen durften, sondern allein die Priester? 5 Oder habt ihr nicht gelesen im Gesetz, wie die Priester am Sabbat im Tempel den Sabbat brechen und sind doch ohne Schuld? 6 Ich sage euch aber: Hier ist Größeres als der Tempel. 7 Wenn ihr aber wüßtet, was das heißt: "Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer", dann hättet ihr die Unschuldigen nicht verdammt. 8 Der Menschensohn ist ein HERR über den Sabbat.
Matthäus 19,14-15 -- 14 Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich. 15 Und er legte die Hände auf sie und zog von dort weiter.
Matthäus 11,25-26 -- 25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, HERR des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. 26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. (Siehe auch Lukas 10,21)
Johannes 11,41-44 -- 41 Da hoben sie den Stein weg. Jesus aber hob seine Augen auf und sprach: Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast. 42 Ich weiß, daß du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, damit sie glauben, daß du mich gesandt hast. 43 Als er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! 44 Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen, und sein Gesicht war verhüllt mit einem Schweißtuch. Jesus spricht zu ihnen: Löst die Binden und laßt ihn gehen!
Johannes 17,1-26 -- 1 So redete Jesus, und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach:

Vater,
die Stunde ist da: verherrliche deinen Sohn,
damit der Sohn dich verherrliche;
2 denn du hast ihm Macht gegeben über alle Menschen,
damit er das ewige Leben gebe allen, die du ihm gegeben hast.
3 Das ist aber das ewige Leben,
daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist,
und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
4 Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.
5 Und nun,
Vater,
verherrliche du mich bei dir
mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast.
Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben,
und sie haben dein Wort bewahrt.
7 Nun wissen sie,
daß alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt.
8 Denn die Worte, die du mir gegeben hast,
habe ich ihnen gegeben;
und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt,
dass ich von dir ausgegangen bin,
und sie glauben, daß du mich gesandt hast.
9 Ich bitte für sie und bitte nicht für die Welt
sondern für die, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein.
10 Und alles, was mein ist, das ist dein,
und was dein ist, das ist mein;
und ich bin in ihnen verherrlicht.
11 Ich bin nicht mehr in der Welt;
sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir.
Heiliger Vater,
erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast,
dass sie eins seien gleichwie wir.
12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen,
den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt,
und keiner von ihnen ist verloren,
außer dem Sohn des Verderbens,
damit die Schrift erfüllt werde.
13 Nun aber komme ich zu dir und rede dies in der Welt,
damit meine Freude in ihnen vollkommen sei.
14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben,
und die Welt hat sie gehaßt; denn sie sind nicht von der Welt,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
15 Ich bitte dich nicht, daß du sie aus der Welt nimmst,
sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen.
16 Sie sind nicht von der Welt,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.
18 Wie du mich gesandt hast in die Welt,
so sende ich sie auch in die Welt.
19 Ich heilige mich selbst für sie,
damit auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.
20 Ich bitte aber nicht allein für sie,
sondern auch für die,
die durch ihr Wort an mich glauben werden,
21 damit sie alle eins seien. Wie du,
Vater,
in mir bist und ich in dir; so sollen auch sie in uns eins sein,
damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast.
22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben,
die du mir gegeben hast,
damit sie eins seien, wie wir eins sind,
23 ich in ihnen und du in mir,
damit sie vollkommen eins seien
und die Welt erkenne,
dass du mich gesandt hast
und sie liebst, wie du mich liebst.
24 Vater,
ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien,
die du mir gegeben hast,
damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast;
denn du hast mich geliebt, ehe der Welt Grund gelegt war.
25 Gerechter Vater,
die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich,
und diese haben erkannt, daß du mich gesandt hast.
26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan
und werde ihn kundtun,
damit die Liebe, mit der du mich liebst,
in ihnen sei und ich in ihnen.

Zusammenfassung

Im Islam ist das Gebet eine unerläßliche Pflicht, die auf jedem Muslim liegt. Er soll täglich fünf bestimmte Gebetszeiten einhalten, vorgeschriebene Worte bis zu hundertmal am Tag aussprechen und zu jeder Aussage eine bestimmte Körperhaltung einnehmen, die in der 34-fachen Anbetung Allahs bei den fünf Gebetszeiten gipfelt. Bei uns ist das Gebet keine Pflicht, sondern ein Vorrecht. Wir können jederzeit wie Kinder zu unserem Vater eilen und mit ihm reden. Dabei setzt sich unser Gebet aus Bitte und Fürbitte, aus Dank und Anbetung zusammen.

Damit unser Beten kein egoistisches Bittkarussell wird, hat uns Jesus im Vaterunser ein Gebetsmodell offenbart und uns befohlen, an seinen Grundgedanken unsere Gebete auszurichten. Dementsprechend stehen an erster Stelle die Himmelreichsbitten zur Anbetung des Vaters, damit sein Reich komme und sein Wille geschehe! Dann folgen die Alltagsbitten um das tägliche Brot, nicht nur für uns persönlich, sondern auch für unsere hungernden Brüder. Dasselbe gilt auch für das Bekennen unserer Sünde und unsere Vergebung für jeden, der uns Schwierigkeiten macht. Dannn folgen die Bitten um Bewahrung vor Verirrung und vor der List Satans, damit wir in Christus geborgen bleiben. Die Doxologie und das Amen am Schluß des Vaterunsers wollen uns nochmals von uns selbst weg auf die große Himmelreichsbewegung unseres Vaters lenken, damit wir uns nicht zu wichtig nehmen und doch gewiß bleiben, daß unser Vater uns hört und erhört.

Das Gebet gleicht dem Atmen des Seele. Ohne Gebet ist ein Mensch geistlich verkümmert oder tot. Beten Sie? Oder betet es in Ihnen? Wo der heilige Geist in einen Menschen hineinkommt, ermuntert er uns zum Reden mit Gott und hilft uns die rechten Worte zu finden. Der Geist schreit: "Abba, lieber Vater!" (Römer 8,15). Jesus hat uns außerdem ein bestimmtes Gebet befohlen, das wir uns einprägen und bewußt wiederholen sollten. Er sagte: "Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den HERRN der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende" (Matthäus 9,37-38).

Das Gebet der Geheiligten bewegt den Arm Gottes. Unser Herr will, daß wir Bitten und Danken lernen, wobei das Danken wichtiger als das Bitten ist. Auf diese Weise leben wir in ständiger Abhängigkeit und Verbindung mit Jesus und durch ihn mit seinem Vater. Unser Heiland gab uns über ein Dutzend Zusagen der Erhörung unserer Gebete, wenn sie in seinem Geist und nach seinem Willen gesprochen werden. (Matthäus 6,8; 7,7-11; 9,38; 18,19; 21,22; Markus 11,24; Lukas 10,2; 11,9-12; Johannes 14,13-14; 15,7.16; 16,24.26-27 u.a.).

Es gibt jedoch Situationen, in denen der Vater im Himmel unsere Gebete nicht erhört. Dazu gehören Haß und Unversöhnlichkeit, wenn wir unseren Widersachern nicht ganz vergeben. Oder wenn wir versteckte Sünden nicht offen dem Vater bekennen und um Vergebung bitten. Oder wenn wir stolz und eingebildet meinen, nur wir hätten recht und alle anderen liegen falsch. Wo Neid und Geiz regieren, Unrecht und Lüge herrschen oder Unglaube und Zweifel sich einschleichen sollte sich keiner wundern, wenn seine Gebete nicht erhört werden. Der Geist Jesu will alles Gottwidrige bei uns aufdecken, damit wir es in seiner Kraft bekennen und überwinden. Jedes Gebet hat nur unter der Einwirkung des Blutes Jesu Christi seine Berechtigung, wie auch die Gebete der Heiligen auf dem Räucheraltar im Himmel mit Feuer geläutert werden, damit sie erhörlich und Gott angenehm sind (Offenbarung 8,3).

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