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THEMA 5: DAS GESETZ DES GEISTES - für ein Leben in Christus
Meditationen, Gebete und Fragen zu den apostolischen Ermahnungen in den Briefen des Neuen Testaments
IV. Unsre neue Lebensordnung
Zweiter Teil: Pflichten von Christen und Muslimen den Menschen gegenüber (al- Mu’amalat)

Wer ist ein guter Bischof und wer ein Diakon?


Der Apostel Paulus hat in seinem wachsenden Missionsdienst die Verantwortung zum Aufbau von Gemeinden auch auf die Herzen seiner Mitarbeiter gelegt. So schrieb er Timotheus:

„Das ist gewisslich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt eine hohe Aufgabe. Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit. Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen? Er soll kein Neugetaufter sein, damit er sich nicht aufblase und dem Urteil des Teufels verfalle. Er muss aber auch einen guten Ruf haben bei denen, die draußen sind, damit er nicht geschmäht werde und sich nicht fange in der Schlinge des Teufels“'' (1.Timotheus 3,1-7).

Paulus hat den Ältesten der Gemeinden in und um Ephesus zum Abschied bestätigt: „Habt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes'', die er durch sein eigenes Blut erworben hat. Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen. Darum seid wachsam und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht abgelassen habe, einen jeden unter Tränen zu ermahnen“ (Apostelgeschichte 20,28-31).

Aus den Worten des Apostels wird ersichtlich, dass Bischöfe zu seiner Zeit Aufseher und Wächter über Hauskreisgemeinden in der römischen Provinz Asien waren. Sie wurden nicht von den Gemeinden gewählt, noch von dem Apostel selbst bestimmt, vielmehr hat der Heilige Geist sie berufen, sie und die Ältesten gewiss gemacht, dass er, der Geist Christi, diese Männer erwählt, geschult und bestimmt hat, das Hirtenamt in begrenzten Gebieten zu übernehmen. Ihre Aufgabe soll die Unterscheidung der Geister mit einschließen, sowie das demütige aber bestimmte Zeugnis vom dreieinen Gott und seinem Heil aus Gnaden.

Jeder dieser Bischöfe (Aufseher, Verwalter, Älteste) sollte nur mit einer Frau verheiratet sein, um in einer erotisch geladenen Gesellschaft nicht in Versuchung zu fallen. Ihre Familie mit ihren Kindern aber mögen das Vorbild für ein christliches Zusammenleben werden, wobei die Erziehung ihrer Nachkommen samt dem Geist in ihren Familien ein Hinweis für ihre Fähigkeit sei, die ihnen anvertrauten Gemeinden recht zu weiden. Diese Theorie hört sich zwar gut an, steht aber im Gegensatz zu vielen angefochtenen Realitäten.

Wer als Seelsorger seine Kinder zwingt, fromm und gehorsam zu werden, erreicht meistens das Gegenteil. Sie werden von ihren Gemeinden kritisch beobachtet und können sich selten frei entwickeln. Andererseits hat sich manches Pfarrhaus in Deutschland zu einer Segensstätte für Generationen entwickelt, was zeigt, dass Glaube, Liebe und Hoffnung sich auch in angefochtenen Pfarrhäusern realisieren können.

Seine wichtigste Aufgabe aber besteht in einer klaren biblischen Lehre von dem gekreuzigten und auferstandenen Christus, der uns erlöst hat, und heute mit seinem Vater die Welten regiert. Er wird wiederkommen, um die Lebenden und Toten zu richten. Diese Heilslehre soll durch sein tadelloses Leben in einer verrotteten Gesellschaft unterstrichen werden.

Paulus bestätigte in einem Brief an seinen Mitarbeiter Titus nochmals seine Erwartungen von einem Bischof (Titus 1,7-9).

An Timotheus schrieb der Apostel auch den Maßstab, der an Diakone als bedienstete Helfer der Ältesten und Bischöfe gelegt werden soll:

Desgleichen sollen die Diakone ehrbar sein, nicht doppelzüngig, keine Säufer, nicht schändlichen Gewinn suchen; sie sollen das Geheimnis des Glaubens mit reinem Gewissen bewahren. Und man soll sie zuvor prüfen, und wenn sie untadelig sind, sollen sie den Dienst versehen. Desgleichen sollen ihre Frauen ehrbar sein, nicht verleumderisch, nüchtern, treu in allen Dingen. Die Diakone sollen ein jeder der Mann einer einzigen Frau sein und ihren Kindern und ihrem eigenen Haus gut vorstehen. Welche aber ihren Dienst gut versehen, die erwerben sich selbst ein gutes Ansehen und große Zuversicht im Glauben an Christus Jesus“ (1.Timotheus 3,8-13; siehe auch 3.Mose 21,13-15 und 5.Mose 17;17).

Auch Diakone sollen nach der Auffassung des Paulus treue Nachfolger Jesu sein, die über das Geheimnis des Glaubens gewissenhaft reden können, und in ihren Familien dementsprechend leben. Der Apostel legte, auf Grund seiner Erfahrung, Wert auf gläubige Ehefrauen, die in den Gemeinden verleumderischem Geschwätz mit Weisheit ausweichen, so dass sie mit ihren Männern zusammen eine aufbauende Werbung für den Glauben an Christus darstellen.

Gebet: Vater im Himmel, wir danken dir, dass dein Sohn Jesus der gute Hirte ist, und der Heilige Geist in unseren Tagen Pfarrer, Evangelisten, Diakone, Diakonissen und Bischöfe beruft, begabt, leitet und treibt. Hilf, dass alle nicht wiedergeborenen Diener und Mägde Christi Buße tun, an Jesus ihren Retter und ihr Haupt glauben, den Heiligen Geist für sich und ihre Gemeinden empfangen und dir in Treue dienen. Amen.

Frage:

  1. Welche Eigenschaften der Diener Christi erscheinen dir in den Empfehlungen des Apostels Paulus am Wichtigsten zu sein?

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