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Home -- German -- The Law of Christ -- 20 (Conduct 2)

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THEMA 4: DAS GESETZ CHRISTI
Die 1000 Gebote Jesu im Neuen Testament
G - Taten und Absichten im Neuen Bund, oder: was Jünger Jesu tun sollen (Pflichten für die Mitmenschen)

2 - Die Ehrung der Eltern



Lukas 2,48-52 -- 48 Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. 49 Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wißt ihr nicht, daß ich sein muß in dem, was meines Vaters ist? 50 Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte. 51 Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. 52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
Johannes 2,2-8 -- 2 Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. 3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. 4 Jesus spricht zu ihr: Was geht's dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. 5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. 6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße. 7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. 8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister! Und sie brachten's ihm.
Matthäus 12,46-50 -- 46 Als er noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden. 47 Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. 48 Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? 49 Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter, und das sind meine Brüder! 50 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.
Johannes 19,25-27 -- 25 Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. 26 Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebhatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! 27 Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
Matthäus 15,4-6 -- 4 Denn Gott hat geboten: "Du sollst Vater und Mutter ehren; wer aber Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben." 5 Aber ihr lehrt: Wer zu Vater oder Mutter sagt: Eine Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht, 6 der braucht seinen Vater nicht zu ehren. Damit habt ihr Gottes Gebot aufgehoben um eurer Satzungen willen.
Markus 5,38-43 -- 38 Und sie kamen in das Haus des Vorstehers, und er sah das Getümmel, und wie sehr sie weinten und heulten. 39 Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was lärmt und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft. 40 Und sie verlachten ihn. Er aber trieb sie alle hinaus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren, und ging hinein, wo das Kind lag, 41 und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihm: Talita kum! - das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! 42 Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war aber zwölf Jahre alt. Und sie entsetzten sich sogleich über die Maßen. 43 Und er gebot ihnen streng, daß es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.
Lukas 7,12-15 -- 12 Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und eine große Menge aus der Stadt ging mit ihr. 13 Und als sie der HERR sah, jammerte sie ihn, und er sprach zu ihr: Weine nicht! 14 Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf! 15 Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter.
Matthäus 15,21-28 -- 21 Und Jesus ging weg von dort und zog sich zurück in die Gegend von Tyrus und Sidon. 22 Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. 23 Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Laß sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. 24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: HERR, hilf mir! 26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27 Sie sprach: Ja, HERR; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. 28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.
Matthäus 20,20-23 -- 20 Da trat zu ihm die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, fiel vor ihm nieder und wollte ihn um etwas bitten. 21 Und er sprach zu ihr: Was willst du? Sie sprach zu ihm: Laß diese meine beiden Söhne sitzen in deinem Reich einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken. 22 Aber Jesus antwortete und sprach: Ihr wißt nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde und euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde? Sie antworteten ihm: Ja, das können wir. 23 Er sprach zu ihnen: Meinen Kelch werdet ihr zwar trinken, und mit der Taufe, mit der ich getauft werde, werdet ihr getauft werden, aber das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben, steht mir nicht zu. Das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist von meinem Vater.

Zusammenfassung

In Rahmen der zehn Gebote des Alten Bundes steht das Gebot zur Ehrung der Eltern an erster Stelle der Pflichten eines Menschen seinen Mitmenschen gegenüber. Es ist auch das erste aller Gebote mit einer Verheißung, daß der, der seine Eltern ehrt, lange in dem Land leben und wirken wird, das ihm der Herr verheißen hat. Wer seine Eltern ehrt, ihnen hilft und dient, den ehrt Gott und segnet ihn samt seinem ganzen Haus und seiner Hände Werk. Jesus hat dieses Gebot mehreremale bestätigt und dabei die Drohung Gottes wiederholt, daß wer seinen Eltern flucht, des Todes sterben soll (Matthäus 15,4).

Niemand liebt dich auf dieser Erde so sehr und ohne Unterlaß wie deine Eltern. Wer noch Eltern hat sollte nachdenken, wie er ihnen eine Freude bereiten kann und sie besuchen, denn sie warten auf ihre Kinder, auch wenn sie es nicht sagen. Die Eltern haben ihre Erbanlagen von den früheren Generationen an uns weitergegeben. Der Herr hat sie an einem Schöpfungsakt beteiligt, der ihnen vielleicht nicht bewußt war. Die Gebete gläubiger Eltern, ihre Geduld und Vergebung sind ein Schatz der einen Menschen bis ans Ende seines Lebens begleitet.

Es gibt jedoch eine Grenze für unseren Gehorsam den Eltern gegenüber. Falls sie aus Tradition oder aus Furcht vor politischen Konsequenzen meinen uns vom Glauben an Jesus Christus abhalten zu müssen, haben wir Gott mehr zu gehorchen als Menschen! Im Judentum und im Islam wird der Abfall von der Religion der Väter als ein größeres Verbrechen gewertet als ein Mord. Um der Ehre ihrer Sippe willen und um ihr Kind vom vermeintlichen Verderben zu retten tun sie alles um den verlorenen Sohn oder die abtrünnige Tochter wieder zurückzubringen. Dabei werden List und Gewalt, Sippendruck und Enterbung angewandt. Wohl dem, der dann erkannt und geglaubt hat, daß der Vater Jesu Christi auch sein eigener Vater ist, der für ihn sorgt, auch wenn die irdischen Eltern ihn (eine Zeit lang) verstoßen müssen. Die Liebe Gottes bleibt größer als unser Herz und Verstand.

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