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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.7 - 
Die Garantie Jesu Christi 
für die Durchführung 
seiner Weissagungen
(Offenbarung 22,6-21)

5. Ja, ich komme schnell! (Offenbarung 22,20)


22,20 Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. – Amen, ja, komm, Herr Jesus!

Zum Schluss seiner Offenbarung bezeugt Jesus zum vierten und letzten Mal: „Ich komme bald (schnell)!“ (3,11; 22,7.12.20) Dieses Thema des Offenbarungsbuches ist so oft wiederholt worden, dass auch langsam Denkende und geistlich Schwerhörige endlich begreifen müssten: Die Zeit geht zu Ende! Das Ziel der Weltgeschichte rückt nah! Der Herr und König, der Heiland und Richter steht schon vor der Tür und klopft hörbar an (Offenbarung 3,20).

Haben wir Buße getan und unseren Sinn geändert? Haben wir die entscheidende Umkehr unseres Lebens vollzogen und uns mit unserem Geld, unseren Urlaubsplänen, unseren Berufshoffnungen auf den kommenden Herrn ausgerichtet? Ein Schuhmacher, der Jesus lieb hatte, wurde einmal gefragt, was er den ganzen Tag tue. Er antwortete: „Ich warte auf Jesus, und nebenher flicke ich Schuhe!“. Ist der kommende Herr die Nummer eins auch in unserem Leben, oder läuft er nur „unter anderem“ mit? Wir Christen sollten Buße tun, weil der Herr uns viermal einprägen muss: „Siehe, ich komme schnell!“.

Der Herr sagt JA

Bei dieser letzten der vier Zusagen seines baldigen Kommens stellt der Herr Jesus seinem Versprechen das kleine Wörtlein „Ja“ voran. Dieses „Ja“ ist eines der wichtigsten Worte im Buch der Offenbarung.

Der Herr sagt JA zu der Dynamik der Heilsgeschichte samt ihren Entfaltungen in der nahen Zukunft. Er lässt dabei seine Gemeinde nicht allein, bis er sein Ziel mit ihr erreicht hat (Johannes 10,27-30). Allein durch das Kommen Jesu Christi werden sich die Verheißungen der Offenbarung bis zu ihrer Vollendung verwirklichen.

Der Herr sagt JA zu jedem Wort seiner Offenbarung. Er bestätigt alle Wahrheiten, die der Engel dem Patriarchen in der Verbannung inspirierte. Der Herr bestätigt damit seine Gerichte, wie seine Segnungen, die er durch seinen Engel mitteilen ließ.

Der Herr sagt JA zu seiner Gemeinde, auch wenn sie noch so fragwürdig ist. In seinen Sendschreiben hat er allerdings von jedem der sieben Gemeindeleiter und von ihren Gemeindegliedern die Überwindung all ihrer Schwächen, Sünden und Anfechtungen in der Kraft des Heiligen Geistes als Vorbereitung für sein Kommen gefordert.

Der Herr sagt JA zu dir. Er akzeptiert dich, wie du bist. Er nimmt dich in seine Lebens- und Herzensschule auf und erzieht dein Denken, Fühlen und Wollen, um dich in das Bild seines Vaters und in sein eigenes Bild zu verändern (1. Mose 1,27; Matthäus 11,29; Römer 8,29 u. a.). Du bist bei Gott akzeptiert. Hast auch du ihn und seinen Plan akzeptiert?

Der Herr sagt JA zu dem Geheimnis der Heiligen Dreieinigkeit und bekennt, dass er selbst nichts tun kann ohne seinen Vater. Gleichzeitig aber bezeugt er, dass der Vater in ihm wohnt und er, der Sohn, alles tut, was er den Vater tun sieht (Johannes 5,19-23). Alles Geschehen und alle Gerichte in der Offenbarung sind ein gemeinsamer Akt Gottes und seines Lammes im Heiligen Geist.

Der Herr sagt JA zu der gerechten Vernichtung der satanischen Dreieinigkeit und ihrer Anhänger. Wer sich nicht vom Vater der Lüge lösen lässt, fällt unter das Gericht des Sohnes Gottes im feurigen Pfuhl.

Der Herr sagt JA zu sich selbst und zu seinem Kommen in Herrlichkeit. Viermal bestätigte er in der Offenbarung, dass er bald und schnell kommen werde und sich über jeden freue, der auf ihn wartet. Deshalb sei getrost, der Herr kommt gewiss!

Wie reagieren wir auf die Verheißung des Kommens Jesu?

Am Abschluss der Offenbarung kommt eine Prüfung auf uns zu: Was antworten wir auf die Zusage unseres Herrn, „Ja, ich komme schnell!“? Steigt aus unserem Herzen das „Amen“ herauf, „Ja, komme bald, Herr Jesus!“? Warten wir wirklich auf unseren Herrn, Heiland und Richter? Wie oft denken wir an jedem Tag an ihn? Sehnen wir uns nach ihm und seinem Kommen, wie eine Braut auf ihren Bräutigam wartet? Wie bereiten wir das Kommen Jesu Christi in unserem Leben, in unserer Gemeinde, in unserem Volk und in der Weltmission vor?

Jesus sagt uns: „Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten!“ (Johannes 14,15) Wie viele der 500 Befehle und Empfehlungen Jesu in den vier Evangelien kennen wir tatsächlich? Jesus erwartet von uns nicht zuerst Emotionen und Lippenbekenntnisse (Johannes 21,15-17), sondern er wird uns im Jüngsten Gericht antworten: „Was ihr getan (oder nicht getan) habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan (oder nicht getan).“ (Matthäus 25,40.45; siehe auch Psalm 24,7-10; Jesaja 40,3-5; Matthäus 25,1-13 u. a.)

Der Name „Jesus“ aber bleibt unser Trost auch in unserem Warten auf sein Kommen. Dieser Name wird 13-mal in der Offenbarung erwähnt (1,1.2.5.9 (2x); 12,17; 14,12; 17,6; 19,10 (2x); 20,4; 22,16.20) und insgesamt 975-mal in allen Schriften des Neuen Testaments. Der Name Jesu, der über alle anderen Namen ist, bedeutet: „Jahwe, der Herr, hilft, rettet und siegt!“. Deshalb dürfen wir auch in der entscheidenden Frage der Vorbereitung seines Kommens bekennen:

„Herr Jesus, erbarme dich unser, denn wir sind unfähig dir den Weg zu bereiten, so wie es dir zusteht. Bereite du dir deinen Weg zu uns, ändere unsere Herzen und unsere Sinne, dass wir dich lieben und sehnlichst erwarten. Ohne dich können wir nichts tun, aber die Kraft deines Geistes überwindet unsere Trägheit und Unfähigkeit. Ja, komme bald, Herr Jesus!“

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