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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.7 - 
Die Garantie Jesu Christi 
für die Durchführung 
seiner Weissagungen
(Offenbarung 22,6-21)

2. Das letzte Angebot des Heils (Offenbarung 22,10-15)


Die Bäume des Lebens

Adam und Eva wurden einst aus dem Garten Eden vertrieben, damit sie nicht mehr vom Baum des Lebens essen konnten (1. Mose 3,22-25). Nun aber hören wir: Wer von allen seinen Sünden gereinigt worden ist und an seine geschenkte Rechtfertigung durch Jesus glaubt, dem gewährt der Herr Zugriff auf das Holz, die Blätter und die Früchte des Lebensbaumes! Wer davon isst, lebt ewig.

Das gleichnishafte Bild vom Lebensbaum steht für die Gnade der Unsterblichkeit, die gerechtfertigte Gläubige erlangen. Wer durch Christi Blut von allen seinen Sünden gereinigt wurde, lebt ewig, weil von diesem Moment an der Heilige Geist dauerhaft in ihm wohnt. Der Geist Gottes aber ist ewig!

Johannes gebraucht manche Formulierungen aus den Reden Jesu und den Offenbarungen der Engel, um seinen Zuhörern das Geheimnis des Heiligen Geistes deutlich zu machen. Wo immer dieser Geist Gottes sich in einen Menschen hineinsenkt, beginnt sich das ewige Leben sich in ihm zu entfalten und zu wirken (Johannes 6,63). So spricht Johannes vom:

Baum des Lebens 1. Mose 2,9; 3,22.24; Offenbarung 2,7; 22,2.14

Wasser des Lebens Johannes 4,10; 7,38-39; Offenbarung 7,17; 21,6; 22,1

Brot des Lebens Johannes 6,35.48.51

Licht des Lebens Johannes 8,12

Wort des Lebens Johannes 6,63.68

Buch des Lebens Lukas 10,20; Offenbarung 3,5; 17,8; 20,12.15; 21,27

Alle diese Bilder wollen in uns das Verlangen wecken, die Gabe des ewigen Lebens vom Vater zu erbitten und mit Dank anzunehmen. Wer Durst und Hunger nach Gott und seiner Gerechtigkeit hat, soll satt werden und nie wieder Mangel an Liebe und Gewissheit haben (Matthäus 5,6; Lukas 18,9-14 u. a.). Er bekommt durch Christi Kreuzestod das Recht garantiert, Teilhaber am ewigen Leben Gottes zu werden.

Wer an den auferstandenen Gekreuzigten glaubt, empfängt außerdem das Recht, durch die zwölf Tore des neuen Jerusalems in die heilige Stadt und ihre Gemeinschaft einzutreten. Die Wach- und Schutzengel werden ihn nicht aufhalten, da er durch Christi Blut von allen seinen Sünden reingewaschen worden ist.

Draussen aber bleiben die Hunde

Wir können die Bezeichnung „Hunde“ für Menschen nicht ohne weiteres verstehen. Im Nahen Osten aber werden streunende Hunde gefürchtet und oft mit Steinen vertrieben, weil nie auszuschließen ist, dass sie die Tollwut verbreiten. Ein tollwütiger Hund beißt jeden, der ihm in den Weg kommt, und verursacht bei dem Gebissenen nicht selten einen qualvollen Tod. Wer einen anderen Menschen zur Sünde verführt und ihn mit seinem bösen Geist ansteckt, gleicht einem solchen tollwütigen Hund, der nicht toleriert werden kann, sondern sofort getötet werden muss.

Einige Ausleger vermuten auch, der Vergleichspunkt zwischen Hunden und Menschen liege in der schamlosen Begattung der Hunde in aller Öffentlichkeit. So gebe es heute unter den Menschen immer mehr liberale Freiheitsfanatiker, die alle Scham verloren haben und in Filmen, Magazinen oder im Fernsehen ihre Orgien gewissenlos präsentieren und damit die Phantasie ihrer Zuschauer vergiften. Wir sind wieder in Sodom und Gomorra angekommen und sollten uns nicht wundern, wenn bald Feuer und Schwefel vom Himmel fallen, um diesem Treiben ein Ende zu bereiten (Römer 1,18-32).

Der Engel präzisierte nun, wer jene sind, die auf das Niveau der Tiere hinabgesunken seien. Bereits in Kapitel 21,8.27 hatte er bezeugt, dass Zauberer, Hexen, Homosexuelle, Lesben, Kinderschänder, Hassende, Terroristen, Abtreibende, Geldanbeter,Verblendete von ihren Bankkonten und ihren Versicherungen und vor allem alle Lügner dem Vater der Lüge den Weg in unsere Gesellschaft bahnen. Wehe dem, der Jesus nur als einen Menschen oder Propheten bezeichnet, wie es Muslime und Juden häufig tun! Wer solches glaubt und bezeugt, ist geistlich blind und in Sünden tot und kennt den Heiligen Geist nicht, denn niemand kann Christus den Herrn nennen außer durch den Heiligen Geist (1. Korinther 12,3).

Der Engel teilte Johannes weiter mit, dass alle, die in ihren Sünden beharren, nicht zur neuen Welt Gottes gehören und nicht in das neue Jerusalem eintreten können. Sie müssen draußen bleiben! In Kapitel 21,8 wird das „Draußenbleiben“ dieser Personengruppen mit ihrer Verbannung in den feurigen Pfuhl definiert, dem zweiten Tod, der ein Sterben ohne Ende darstellt. So wie das Leben Christi ewig ist, so ist auch die Verdammnis ohne Christus ewig (Matthäus 25,41 u. a.). Unser Gott aber will, dass alle Menschen gerettet werden und alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1. Timotheus 2,4). Deshalb hat Jesus mit der Voranmeldung seines Kommens nochmals versucht, die Gleichgültigen und Eingeschlafenen zu wecken, damit sie nicht in das ewige Verderben fallen (Epheser 5,14).

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