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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.7 - 
Die Garantie Jesu Christi 
für die Durchführung 
seiner Weissagungen
(Offenbarung 22,6-21)

2. Das letzte Angebot des Heils (Offenbarung 22,10-15)


22,10 Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung in diesem Buch; denn die Zeit ist nahe! 11 Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig. 12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind. 13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14 Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt. 15 Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun.

Die Zeit ist nahe

Der Engel forderte den Apostel Johannes auf, die Worte und Gleichnisbilder der Offenbarung nicht zu versiegeln oder nur für sich zu behalten. Er sollte sie in allen seinen Gemeinden bekannt machen, damit alle Christusnachfolger ihr Leben und ihr Zeugnis entsprechend der Offenbarung und ihrer Verwirklichung einrichten. Die Zeit drängt! Die Ereignisse, die in diesem Buch vorausgesagt sind, überstürzen sich.

Viele Menschen haben Angst vor der Zukunft. Der Engel aber ermutigt die Gläubigen, als ob er sagen wollte: Wenn das alles geschieht, was ich euch offenbart habe, so erhebt eure Häupter und verzweifelt nicht, denn euer Herr kommt schneller, als ihr denkt (Lukas 21,28).

Die Bösen und die Guten

Nüchtern wird in der Offenbarung festgestellt: Viele Menschen tun Böses und werden auch weiterhin Böses tun, denn ihre Herzen sind vom Geist der Sünde vergiftet. Sie sind immer bereit, gegen ihren Herrn und Schöpfer aufzumucken. Wer unrein lebt, ist ein Sklave seiner Triebe. Er wird auch weiterhin unrein leben. Sein Unterbewusstsein ist verdorben und mit Bildern der Lust und der Befriedigung seiner selbst erfüllt.

Jesus offenbarte mit dieser Not zugleich seine Lösung: „Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. (…) Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8,34.36) Ein Sünder, der seine Rechtfertigung durch Christi Blut annimmt, wird von Gott als gerechtfertigter Gerechter angesehen. Gleichzeitig wird er berufen, in den Werken der Gerechtigkeit zu wandeln, die Gott für ihn im Voraus bereitet hat (Epheser 2,10). Wir sollen uns daher um die Gnade der Rechtfertigung bemühen und ebenso eifrig auch die 500 Gebote Christi im Evangelium suchen, studieren und tun. Hier liegt ein großer Mangel bei vielen Christen, welche zwar die geschenkte Rechtfertigung Christi mit Dank annehmen, seine Gebote aber nicht kennen oder missachten.

Wer heilig leben will, muss sich um den Willen seines Herrn bemühen und gegen den Strom der gleichgültigen Masse schwimmen. Wer durch Christi Blut und seinen Geist geheiligt wird, sollte sich bewusst machen, dass sein Leben nicht mehr ihm selbst gehört, denn er hat sich Gott bedingungslos zur Verfügung gestellt. „Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ (Römer 8,14) Die Früchte des Geistes sind zuerst Liebe und Freude, dann Friede und Gütigkeit! Jeder Heilige muss sich vor Scheinheiligkeit hüten und sich selbst immer als den Kleinsten verstehen. Die Freude am Herrn ist seine Stärke, nicht der verblendete Stolz auf sich selbst.

Siehe, ich komme schnell!

Jesus fordert nun zum zweiten Mal die bösen Ungerechten wie auch die gerechten Heiligen auf: „Siehe! Mach die Augen auf! Begreife doch endlich: Ich, der König aller Könige, dein Richter, ich komme tatsächlich! Ich bin schon auf dem Weg! Ich stehe vor deiner Haustüre und klopfe an (Offenbarung 3,20)! Ändere dein Leben, falls du bisher ohne oder gegen Gott gelebt hast. Sei nicht so dumm und zerstöre dich selbst! Kehr um, sofort und ganz! Noch ist Gnadenzeit. Deine Sünden sind dir zwar auf Golgatha bereits vergeben worden, aber ohne deine Buße und ohne deinen Glauben an mich, deinen Heiland, realisiert sich das vollendete Heil nicht in deinem Leben! Kehr um, jetzt, bevor ich dich nach deinen bösen Taten richten muss. Täusche dich nicht selbst, kein Mensch ist gut! Du bist, wie alle anderen, verdorben und verloren im Gericht Gottes. Tu endlich Buße, denn ich komme schnell!“

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