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Home -- German -- Offenbarung -- 248 (Gottes Knechte werden ihm dienen 
und sein Angesicht sehen)

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.6 - 
Das neue Jerusalem:
 Die Braut des Lammes 
(Offenbarung 21,9 – 22,5)

8. Gottes Knechte werden ihm dienen 
und sein Angesicht sehen (Offenbarung 22,3-5)


Sie werden Gottes Angesicht sehen

Die priesterlich dienenden Knechte und Mägde des Herrn werden sein Angesicht sehen, das Angesicht des Vaters und des Sohnes, die einander völlig gleichen (Johannes 14,9). Im Grunde genommen gibt es allerdings in der Ewigkeit keine Männer und Frauen, so dass auch über beide Geschlechter in der Einzahl geredet werden müsste. „In der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie Engel im Himmel.“ (Matthäus 22,30) Das Traumgebilde des islamischen Paradieses fällt mit dieser Zurechtweisung wie ein Kartenhaus in sich zusammen und entpuppt sich als eine Lüge, inspiriert vom Vater der Lüge. Auch der krankhafte Feminismus wird mit diesem Wort des Herrn als eine ungöttliche Lehre entlarvt.

Die Anbetenden sind nicht auf sich selbst konzentriert und drehen sich nicht weiter um ihr eigenes Ich, sondern sie schauen das Angesicht ihres Vaters! Wohl dem, der vor dem Gesicht der göttlichen Güte niederfällt und mit den Worten des verlorenen Sohnes stammelt: „Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heisse.“ (Lukas 15,21). Wer dieses Sündenbekenntnis schon heute ausspricht und in wem der Geist dieser Buße lebt, der braucht diese Worte in der Ewigkeit nicht zu wiederholen. Er wird erfahren, wie der Vater den Mantel seiner Gerechtigkeit um ihn legt und ihn hineinzieht in das Fest der gerechtfertigten Heiligen (Lukas 15,11-32).

Der Satz „Sie werden sein Angesicht sehen“ hat eine besondere Bedeutung für Juden und Judenchristen. Über 50-mal lesen sie in den Schriften des Alten Testaments vom Angesicht des Herrn (1. Mose 3,8; 32,31; 2. Mose 33,11.14.20.23; 2. Samuel 21,1; 2. Chronik 30,9; Psalm 11,7; 42,3; 51,13; 90,8; 95,2; 139,7; 140,14; Jesaja 50,6; 54,8; Hesekiel 39,29; u. a.). Und so beten sie alle im Glauben den Reisesegen Arons und hoffen auf seine Erfüllung:

Der HERR segne dich und behüte dich;

der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

der HERR hebe sein Angesicht über dich

und gebe dir Frieden! Amen. (4. Mose 6,24-26).

Mit dem Kommen Christi in unsere Welt ist das verhüllte Angesicht Gottes sichtbar geworden. Willst du wissen, wie Gott aussieht? So schaue Jesus an, wie er uns im Neuen Testament offenbart worden ist (Johannes 14,9)! Auf dem Berg der Verklärung wie am Anfang der Offenbarung an Johannes leuchtete das Gesicht Jesu wie die Sonne (Matthäus 17,2; Offenbarung 1,16). Seine Feinde aber erkannten die heilige Liebe in seinen Augen nicht. „Sie spieen ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Einige aber schlugen ihn ins Angesicht.“ (Matthäus 26,67) Jesus aber bat seinen Vater um die Vergebung ihrer gotteslästerlichen Schuld.

Die Apostel Christi schreiben mehrfach vom Angesicht Gottes, mal mit Freuden, mal mit Entsetzen (1. Korinther 13,12; 14,25; 2. Korinther 3,7.13.18; 4,6; 2. Thessalonicher 1,9; Hebräer 9,24; Offenbarung 6,16; 20,11). Wie man bisweilen bei einem Menschen an seinem Gesicht und seinen Augen ablesen kann, was er denkt und wie er innerlich eingestellt ist (Matthäus 6,22-23), so offenbart auf eine höheren Weise auch das Angesicht Gottes sein Wohlgefallen oder seinen Zorn, seine Heiligkeit und seine Liebe, seine Herrlichkeit wie sein Gericht. Das Angesicht Gottes bedeutet sein Innerstes, sein Selbst. Priesterliche Knechte und die Schutzengel der Kleinen sehen allezeit das Angesicht des Vaters Jesu Christi im Himmel und im neuen Jerusalem (Matthäus 18,10; Offenbarung 22,4), und sie werden dadurch in sein Bild und in seine Herrlichkeit verwandelt (1. Johannes 3,2).

Das ist das Ziel der Heilsgeschichte: Er wird bei ihnen wohnen und ihr Gott sein. Sie werden sein Volk und seine Kinder sein. (Offenbarung 21,3.7) Die Gott anbetend dienen, die werden ihn sehen, wie er ist. Paulus umschrieb dieses Geheimnis mit folgenden Worten: „So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. Durch ihn werdet auch ihr miterbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.“ (Epheser 2,19-22)

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