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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.5 - 
Die neue Welt Gottes (Offenbarung 21,1-8)

6. Es ist geschehen! 
(Offenbarung 21,6)


Ich bin

Gott handelt, weil in seiner heiligen Herrlichkeit existiert. Gott handelt, weil er ist. Sein Sein ist der Urgrund unseres Daseins. Alle Menschen, welche die Existenz Gottes leugnen, sind unwissend und geistlich blind. Wohl dem, der weiß, dass Gott lebt! „Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang.“ (Psalm 111,10; siehe auch Sprüche 1,7; 9,10 u. a.)

Ich bin das A und das O,der Erste und der Letzte

Seine atemberaubende Verheißung für eine neue, heilige Erde und einen neuen, ewigen Himmel unterschreibt Gott selbst mit einem seiner vielen Namen.

In der Offenbarung an Johannes erscheint fünfmal dieses Selbstzeugnis Gottes, er sei „das A und das O“ (Offenbarung 1,8.17; 2,8; 21,6; 22,13). zweimal benützt es der allmächtige Vater zu seiner Selbstoffenbarung (1,8; 21,6), dreimal spricht Jesus diese chiffrierte Selbstdarstellung aus (1,17; 2,8; 22,13).

Der Herr Jesus Christus bezeugt damit, dass er „wahrhaftiger Gott vom wahrhaftigen Gott, geboren und nicht geschaffen, mit dem Vater in einem Wesen“ ist. Jedes Mal, wenn der Vater oder der Sohn die Formulierung „Ich bin der Erste und der Letzte“ oder „Ich bin das A und das O“ gebrauchen, weist dies darauf hin, dass beide in einer völligen Einheit leben und miteinander von Ewigkeit zu Ewigkeit das Dasein regieren. Der Sohn ist im Vater und der Vater im Sohn. Beide sind eins, nicht zwei (Johannes 10,30; 14,8-11; 17,21-23 u. a.).

Indem der Vater und der Sohn festhalten „Ich bin der Anfang“ (das A), bezeugen sie, dass nur sie ewig sind und aus der Ewigkeit kommen. Alle Geschöpfe sind zeitlich. Sie sind nicht aus sich selbst entstanden und existieren weder aus sich noch in ihrer eigenen Kraft. Nein, der Anfang aller Dinge ist der dreieinige Gott. Er erschuf uns im Mutterleibe aus Gnade und Liebe. Wo aber bleiben unsere Anbetung und der Dank für unser Leben und für seine Hilfe im Alltag? Christus lehrte uns beten: Gib uns ausreichendes Brot für diesen Tag (Matthäus 6,11). Am Anfang wie am Ende eines jeden Tages auch unseres kurzen Lebens steht unser Vater im Himmel. Wo also bleibt unser Vertrauen in seine Fürsorge, Liebe und Treue, auch wenn uns einmal Nöte und schwierige Fragen anfechten?

Nachdem Jesus seine Nachfolger am Kreuz gerechtfertigt hatte, begabte er sie mit dem Geist seines Vaters. Nur weil er uns an seinem eigenen, ewigen Leben beteiligte, können auch wir ewig leben. Der dreieinige Gott ist der Anfang auch unseres geistlichen Lebens.

Als der auf seinem himmlischen Thron Ruhende sagte „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende“, bezeugte er damit implizit auch, dass er das Recht und die Kraft besitze, die alte Erde und die bisherigen Himmel verschwinden zu lassen, um ein neues, heiliges Dasein ins Leben zu rufen. In dieses neue, geistliche Reich sind alle Christusnachfolger mit eingeschlossen, welche die Gnadengabe des heiligen Geistes empfangen haben (Matthäus 5,8; 25,34; Johannes 3,3.5; 1.Johannes 3, 1-2).

Wie Jesus allezeit demütig und sanftmütig lebte, werden sich auch seine Nachfolger mit dem Sohn Gottes zusammen seinem Vater im Himmel unterwerfen (1. Korinther 15,28). Wir kommen von ihm, existieren in ihm und werden wieder zu ihm nach Hause gelangen. Freuen wir uns auf unsere Heimkehr zum Vater? Sind wir uns dieses Zieles bewusst? Wollen wir unseren Vater sehen und in sein Bild verwandelt werden?

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