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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 7 - JA ICH KOMME BALD (OFFENBARUNG 19: 11 - 22: 21) - Der Triumph Christi bei seiner Wiederkunft und die Erschaffung einer neuen Welt
TEIL 7.5 - 
Die neue Welt Gottes (Offenbarung 21,1-8)

2. Das Hervorbrechen einer neuen Welt (Offenbarung 21,1)


Warum musste das bisherige All vergehen?

Die Liebe Christi und das Feingefühl seines Apostels bedeckten in dieser Schau vom Beginn einer neuen Welt den Bankrott und die Schande der alten Schöpfung. Die bisherigen Geschöpfe hatten alle versagt. Das Elend auf der Erde und das wachsende Verderben ist von uns allen mitverursacht worden. Die Luft um unseren Erdball herum ist dämonenverseucht. Gottlose Plakate locken zu freiem Sex und uneingeschränktem Vergnügen. Hämisch lächelnd gängelt der Fürst dieser Welt seine Sklaven, deren Herzen sich ihm von Jugend auf zuneigen. Als berufene Ebenbilder Gottes hatten sie noch „unabhängiger“ und „freier“ sein wollen – wie Gott selbst – und gegen ihren Schöpfer und seine Gebote rebelliert. Statt dessen wurden sie von Satan versklavt und fielen immer tiefer. Selbst das tausendjährige Segensreich vermochte nicht alle Herzen zu bekehren, sondern offenbarte die Anfälligkeit der Massen für die Lügen Satans: Sie hießen den Versucher und Verführer aufs Neue willkommen.

Niemand kann so radikal lieben und richten wie Gott und sein Sohn (Johannes 5,21-30). Die heilige Dreieinigkeit erträgt keine Spur von Unreinheit, Lüge, Aufruhr und Hass. Der Seher hatte schon zuvor erkannt (Offenbarung 20,11), dass vor dem Angesicht des heiligen Richters Himmel und Erde flohen. Sie verschwanden in der Unendlichkeit und lösten sich in Nichts auf. Selbst der Ort, wo Jesus mit seinem Vater auf seinem Thron saß (Offenbarung 3,21), musste vergehen. Die neue Welt ist heiliger, herrlicher, liebender und reiner als der bisherige Himmel! Die durch Christi Blut und seinen Geist neugeborenen Söhne und Töchter Gottes, die aus der verdorbenen Menschheit Berufenen und Auserwählten, werden in ihrer neuen Existenz als Familie Gottes (Epheser 2,19-21) die Neuerschaffung des Himmels und der Erde schauen und erleben, in der die Herrlichkeit Gottes letzte Reste ihrer Unheiligkeit durchstrahlt und verbrennt. Der Herr forderte schon immer: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.“ (3. Mose 11,44-45; 19,2 u. a.) Jesus erklärte dieses Gebot und sagte, wir sollten barmherzig sein, wie unser Vater barmherzig ist (Lukas 6,36). Und seine etwa 500 Gebote in den Evangelien fasste er in zwei Befehlen zusammen: „Ihr sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ (Matthäus 5,48) „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.“ (Johannes 13,34)

Heute schon dämmert die neue Schöpfung in den Kindern Gottes herauf. „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden!“ (2. Korinther 5,17). Atemlos, mit weit geöffneten Augen, schaute Johannes den heiligen, sündlosen Himmel und die neue Erde in ihrer Lichtherrlichkeit hervorbrechen.

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