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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 6 - DIE HURE BABYLON UND DIE ANBETUNG GOTTES (OFFENBARUNG 17: 1 - 19: 10) - Das Ende der großen Verführerin und Vorbereitungen zur Hochzeit des Lammes
TEIL 6.1 Das Gericht Gottes über die Hure Babylon (Offenbarung 17, 1 - 18,24)

10. Der Jubel der vollendeten Gemeinde im Himmel
(Offenbarung 18, 20)


18, 20 - Freue dich über sie, Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat sie gerichtet um euretwillen.

Im krassen Gegensatz zu dem irdischen Klagegeheul der Könige, Kaufleute und Schiffsbesatzungen wegen des plötzlichen Unterganges der Weltstadt Babylon erging im Himmel die Aufforderung zum fröhlichen Jubel an die geistbegabten Gerechten. Alle Himmelsbewohner sollten in Freudengesänge ausbrechen, weil die große Giftmischerin, die Mutter des Synkretismus und die Quelle der satanischen Versuchung zum Abfall vom Heiland Jesus Christus in nur einer Stunde ausgerottet worden war.

Die Heiligen, die in sich selbst unheilig waren, aber durch Christi Blut und Gerechtigkeit sowie durch seinen Heiligen Geist gerecht und heilig geworden waren, sollen in Jubel ausbrechen, weil ihr Glaube an das Lamm Gottes und die lückenlose Gerechtigkeit des Herrn sich bewährt und bewahrheitet hatten. Aller Unglaube, Halbglaube und Scheinglaube war mit dem Fall Babylons gerichtet worden. Allein das Heil in Jesus ist die Rechtsbasis für den Eintritt in den Himmel.

Die Heiligen hatten zwar ihren Widersachern alle unrechten Worte und Taten vergeben und vergessen, aber das Unrecht, das sie erlitten hatten, alle Belästigungen, Verleumdungen, Verfolgungen und Plagen, dieses Unrecht musste vor Gott gesühnt und gerichtet werden. Mit dem Fall Babylons wurden insbesondere die Ungerechtigkeiten an den geistgeborenen Fremdlingen in dieser Welt endgültig wiedergutgemacht.

Seit den Tagen der elf Apostel Jesu sind immer wieder Berufene zum Dienst im Reich des Lammes von Heiden, Juden oder machtbesessene Christen angegriffen, ausgepeitscht und gesteinigt worden. Nun befahl die Stimme im Himmel diesen Treuen, zu jubeln und fröhlich zu sein, so wie Jesus ihnen zuvor befohlen hatte: "Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind" (Matthäus 5, 11-12).

Mit dem Fall Babylons wurde sichtbar, dass die weltweite Verkündigung der Gesandten Christi wahr ist. Die Gerechtigkeit Gottes kann seither nicht mehr verleumdet, gestört oder unterwandert werden. Das Heil in Christus kommt zu uns allein durch das unverfälschte, ganze Evangelium, das ewig gültig bleibt. Die Lügen Satans zerfallen in nichts. Es gibt keinen Gott außer dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist! Alle anderen Götter sind Nichtse oder unreine Geister, an die zu glauben erweist sich als Selbstbetrug oder Irrtum. Die Freude im Himmel über den Sieg der Wahrheit ist groß!

Den dreieinigen Gott loben, zusammen mit den Heiligen und Aposteln, auch die Propheten des Alten wie des Neuen Bundes. Sie haben die Wirklichkeit Gottes, die Verdorbenheit des Menschen und das kommende Gericht unverfälscht und treu vorausgesagt. Sie haben geglaubt und bezeugt, dass die satanische Versuchung und Verführung durch den falschen Propheten und die Hure Babylon die Massen von Gotteslamm abziehen und dem Antichristen zuführen würden. Trotzdem hielten die Propheten mit unerschütterlicher Gewissheit am Sieg des Messias fest. Deshalb sollen sie sich jubelnd mitfreuen über die unanfechtbare Gottesgerechtigkeit und über das felsenfeste Heil des Lammes, ebenso über den vernichtenden Untergang der Weltstadt, die vergebens alle teuflischen Gedanken und Philosophien gebündelt hatte, um sie wie ein Netz über die Kinder Adams zu werfen. Das Netz ist zerrissen - der Vogel ist frei (Psalm 124, 6-8)! Babylon ist zerstört, das Evangelium kann ungehindert in alle Lande laufen!

Die Gegensätze sind unüberbrückbar groß: Die mitleidslosen Materialisten auf der Erde jammeren über den Untergang ihrer religiösen Machtzentrale. Im Himmel aber erhebt sich ein donnernder Jubel über den Sieg des Rechts, den Durchbruch der Gottesgerechtigkeit und die Liebe des Lammes. Alle, die unter einer falschen oder mangelhaften Verkündigung in ihren Gemeinden und Gemeinschaften leiden und um die Ehre Gottes bangen, sollten in diesen Vorausjubel des Himmels - wenn es sein muss, auch unter Tränen - mit einstimmen.

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