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Home -- German -- Offenbarung -- 152 ( Die siebte Zornschale:
 Das große Erdbeben und der fürchterliche Hagel )

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 5 - DER ANTICHRIST UND DAS LAMM GOTTES (OFFENBARUNG 13:1 - 16:21) - Christus inmitten seiner Märtyrer trotz des Antichristen und der Zornschalengerichte
TEIL 5.7 Die sieben Zornschalengerichte (Offenbarung 15, 5 - 16,21)

7. Die siebte Zornschale:
 Das große Erdbeben und der fürchterliche Hagel (Kap. 16, 17-21)


17 Und der siebte Engel goss aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen!

18 Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und es geschah ein großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind – ein solches Erdbeben, so groß.

19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile und die Städte der Heiden stürzten ein und Babylon, der großen wurde gedacht vor Gott, dass ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns.

20 Und alle Inseln verschwanden und die Berge wurden nicht mehr gefunden.

21 Und ein großer Hagel wie Zentnergewichte fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels; denn diese Plage ist sehr groß.

Der Fehlschlag des Antichristen

Der Antichrist und sein Prophet haben im direkten Auftrag Satans Jesus, das Lämmlein, und Gott seinen Vater, samt dem Heiligen Geist, nach ihrer lang andauernden Lästerung und der Tötung unzähliger Christen zum offenen Kampf herausgefordert. Aber Gott und sein Sohn lassen sich nicht von Stümpern herausfordern und noch weniger vorschreiben, wann und wo sie erscheinen sollen, um sich mit den Gottlosen zu messen. Gott lacht über die Aufrührer (Psalm 2, 1-12). Er hat seinen sanftmütigen Sohn als Herrscher über die Welten eingesetzt. Christus regiert. Er blamiert den Drachensohn und offenbart seine Unwissenheit und Hilflosigkeit. Die Schlacht in der Ebene von Meggido findet zu dem von Satan gewünschten Zeitpunkt nicht statt. Die Könige mit ihren Heeren marschieren umsonst. Der Menschensohn erscheint nicht. Er lässt die Hysterie eines Kampfes gegen Gott und sein Lamm ins Leere, ins Nichts laufen. Der Herr kommt nicht in seiner Herrlichkeit mit allen seinen Engeln. Die Heere und ihre Herrscher warten umsonst!

Das entsetzliche Weltbeben

Dafür lässt der Herr Jesus durch seinen siebten Gerichtsengel ein wenig an unserem kleinen Erdball rütteln, so dass er zutiefst erzittert und bebt. Das größte Erdbeben aller Zeiten wird das Fundament der Menschen erschüttern. Der Seher stammelte entsetzt über dieses übergroße Erdbeben, das alle Maße und Vorstellungen an Zerstörung sprengt.

Vielleicht sollten wir uns daran erinnern, dass unsere Erde einem großen runden Ei mit einem Durchmesser von 12.756 km gleicht. Die dünne verfestigte und abgekühlte Erdoberfläche gleicht einer harten Eischale, in deren Innerem bewegliche Schichten bei zunehmender Tiefe in glühend heißes Magma übergehen. Die atomaren Reaktionen in diesem Magmakern entladen sich in Vulkanen oder bewirken Verschiebungen der Kontinentalplatten, die verheerende Erdbeben auslösen. Unsere Erde ist extrem empfindlich und sollte wie ein rohes Ei vorsichtig behandelt werden.

Der auferstandene Herr lässt die Erde wegen des grenzenlosen Hochmuts seiner zweibeinigen Bewohner erbeben, so dass alle Menschen in der Tiefe ihrer Existenz erzitteren, ihnen ihre Sünden plötzlich vor Augen stehen und der Tod und die Hölle sie angähnen. Der Erdboden in Jerusalem wird sich wie bei der Rotte Korah öffnen (4. Mose 16, 1-35). Drei tiefe und breite Erdspalten werden sich auftun. Viele Häuser, Brücken, Dome und Türme werden einstürzten. Auch der dritte Tempel mit dem Thron des Antichristen wird dem Erdboden gleich gemacht werden. Von den restlichen Mauern des ersten Tempels bleibt kein Stein auf dem anderen (Mt. 24, 2). Die wenigen Überlebenden haben das Beten verlernt und den Sohn des Verderbens angebetet. Die Verzweiflung wird die Bewohner der großen Stadt packen. Sie werden fürchten, die Erde würde sie alle wie einst die Aufrührer in der Wüste verschlingen. Die Ohnmacht des Antichristen wird offen zu Tage liegen. Er wird hilflos, ohnmächtig und blamiert dastehen.

Jerusalem wird es noch verhältnismäßig glimpflich ergehen. Viele Städte der Nationen werden zusammenstürzten. Alle ihre Kanonen, Raketen, Panzer und Flugzeuge nützen ihnen nichts. Die Erde bekommt Risse. Ganze Inseln versinken. Selbst Berge fallen in sich zusammen. Von dieser unausweichlichen Tatsache reden sogar Wahrsager, die den Untergang des Ätnas samt der Insel Sizilien und die Abtrennung Kaliforniens und Portugals und ihr Versinken in den Ozeanen voraussagen. Sie meinten jedoch, dass dies alles noch im zweiten Jahrtausend geschehe und irrten sich. Der Herr aber warnt alle Urlauber und alle Arbeitenden, die Selbstbewussten und die Verzagten im Voraus! Gott lässt seiner nicht spotten. Was der Mensch sät, das wird er ernten (Gal. 6, 7). Als in einer Stadt am Ätna auf Sizilien 1906 ein gekreuzigtes Schwein bei einem festlichen Umzug herumgetragen wurde, wälzte sich wenig später eine Gaswolke vom Ätna herab und vergiftete in einem Augenblick alle ihre Bewohner. Die Menschheit, die dem Antichristen folgt, wird in ihrem Hochmut Gott und sein Lamm herausfordern, aber auch den Preis für ihre Lästerung bezahlen müssen.

Der zentnerschwere Hagel

Als der siebte Engel die letzte Zornschale ausgoss, ereigneten sich Donner, Blitze und Hagel. Selbst Stimmen des Zorns und des Entsetzens waren im All zu hören. Das Buch der Offenbarung redet mehrere Male von solchen erschütternden Erscheinungen (Kap. 4, 5; Kap. 8, 5; Kap. 10, 3, 4; Kap. 11, 19; Kap. 16, 18 u.a.). Die Gebete der Heiligen, ihre Fürbitte für die Verfolgten und die Hilferufe gequälter Märtyrer verwandeln sich im Thron Gottes oder schon auf dem Räucheraltar in Zorn und Strafe für die Aufrührer gegen Gott und die Plagegeister des Leibes Christi.

Zu solchen Gerichtserscheinungen gehören auch Hagel, Überschwemmungen und großflächige Waldbrände von Blitzschlägen verursacht. Auf die wegen des Erdbebens aus ihren Häusern ins Freie Geflüchteten wird plötzlich ein großer Hagel fallen. Manche Hagelbrocken werden 50 Kilogramm oder mehr wiegen. Das wird kein gewöhnlicher Hagel sein, sondern der Zorn Gottes wird sich in einem sehr großen Hagel materialisieren, der noch verheerender als bei Moses während der siebten Plage auf ganz Ägypten herabfiel (2. Mose 9, 13-35). Der Hagel wird viele Soldaten bei Harmagedon in ihren Zelten erschlagen sowie das fahrbare Gerät vernichten. Die Hagelbomben werden die Dächer der Häuser und die Bäume entlauben. Gott wird zuerst den Boden unter den Füßen der Aufrührer rütteln und nachher sie von oben mit seinem Hagel erschlagen.

Manche Ausleger denken bei dem Hagel auch an Bombenteppiche, wie wir sie im Zweiten Weltkrieg erlitten haben oder an Meteorenregen, die auf die sich drehende Erde herabstürzen. Wie dem auch sei, die Zivilisation brach zusammen. Banken, Wolkenkratzer, Fabriken, Brücken und Kunstwerke fielen bei dem entsetzlichen Weltbeben um oder wurden von den zentnerschweren Hagelbomben zerschlagen. Alle Bankkonten wurden wertlos, weil die Banken nicht mehr existierten. Hier realisierte sich, was Johannes schreibt: Habt nicht lieb die Welt ... denn die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit (1. Joh. 2, 15-17).

Die Gnade mitten im Gericht

Die siebte Zornschale Gottes war die einschneidendste Strafe des Allmächtigen. Er zerstörte jedoch die Erde nicht völlig und rottete ihre Bewohner nicht aus. Seine Geduld hat kein Ende. Mitten im Gericht ist er barmherzig (Röm. 2, 4). Die übrig Gebliebenen taten jedoch keine Buße, sondern lästerten Gott in ihrer Ohnmacht weiter, denn die Plage des Hagels war sehr groß. Die Massen haben das Beten längst verlernt. Not lehrt zwar die Gläubigen intensiver zu beten, führt aber die Verhärteten zum vermehrten Fluchen und Lästern. Die Giftspritzen des Antichristen und seines falschen Propheten wirkten nach. Sie verstanden die Antwort Gottes auf die Hybris der Menschen nicht. #Die Gottlosen aber spricht der Herr, haben keinen Frieden' (Jes. 48, 22; Kap. 57, 21; Kap. 59, 8).

Der siebte Engel meldete seinem Herrn: Es ist geschehen! Der Stolz des Drachensohnes und seines Lügenpropheten waren gebrochen. Auch die Zentren der Hure Babylons wurden erschüttert. Ihr Gericht begann. Sie hatte die Religionen vermischt, dem Drachensohn gehuldigt, seine Eskapaden finanziert und saß auf seinem Schoß. Sie war die große Verführerin und gab dem Tier aus dem Meer die Scheinlegalität, so dass die Völker glaubten der Antichrist sei der richtige Christus. Sie, die die Lehren Moses und Christi kannte, aber verdrehte, fiel in ein härteres Gericht als der Sohn des Bösen, weil sie die Wahrheit verdunkelte und mit der Lüge vermischte. Die Kapitel 17-19 im Buch der Offenbarung erklären was es heißt, ihr wurde vor Gott gedacht, dass ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zornes (16, 19). Der entscheidende Schlag war jedoch bereits getan! Ihr Buhlherr war geschlagen, als machtlos schaugeführt und sein hysterisches Heer getötet oder zerstreut. Dabei hatte Gott selbst keinen Finger gerührt. Die Schalengerichte seiner sieben Engel vollbrachten seine Gerichte unaufhaltsam. Wer Ohren hat zu hören, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.

GROSS UND WUNDERBAR SIND DEINE WERKE,

HERR, ALLMÄCHTIGER GOTT!

GERECHT UND WAHRHAFTIG SIND DEINE WEGE,

DU KÖNIG DER VÖLKER.

WER SOLLTE DICH, HERR, NICHT FÜRCHTEN

UND DEINEN NAMEN NICHT PREISEN?

DENN DU ALLEIN BIST HEILIG!

JA, ALLE VÖLKER WERDEN KOMMEN

UND ANBETEN VOR DIR,

DENN DEINE GERECHTEN GERICHTE

SIND OFFENBAR GEWORDEN.

(OFFENBARUNG 15, 3-4)

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