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Home -- German -- Offenbarung -- 120 ( Die Anbetung Gottes durch die 24 Ältesten )

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 4 - DEIN REICH KOMME (OFFENBARUNG 10:1 - 12:17) - Die zwei Zeugen der Endzeit und das Blasen der letzten Posaune
TEIL 4.4 DIE SIEBTE POSAUNE DRÖHNT (OFFENBARUNG 11:14-19)

2. Die Anbetung Gottes durch die 24 Ältesten (Kap. 11, 16-18).


Propheten und Heilige, Kleine und Große

Die 24 Ältesten vor Gottes Thron sprechen nicht über die Art des Lohnes, den Gott den Menschen zuspricht, sondern darüber, wer diesen Lohn erwarten darf. Zuerst nennen sie hier die Propheten, die Knechte des Herrn, die seinen Willen gehorsam weitersagten, auch wenn sie ihn nicht gerne bezeugten (Jes. 6, 9-13; Jer. 1, 6; Kap. 9, 1-5; Kap. 15, 10; Kap. 20, 7-10. und 14-18; Hes. 2, 1-10; 3, 17-21; .25-27; Amos 3, 8 u. a.). Wer ist nach der Bibel ein Prophet? Ein Prophet empfängt in einem Wort oder einer Vision direkte Offenbarungen von Gott, der ihm mit seiner Heiligkeit und Herrlichkeit zum Maßstab seines Lebens und seiner Botschaft wird. Deshalb erkennt ein Prophet auch das Herz des Menschen (Jer. 17, 9) und redet nicht mehr mit humanistischer Oberflächlichkeit. Er nennt die Sünde „Sünde“ und bezeugt Gottes Zorn über alle Ungerechtigkeit. Da er nicht irdischen Illusionen erliegt, kann Gott ihm auch zukünftige Ereignisse zeigen. Viele Propheten sind um ihrer Treue willen eines gewaltsamen Todes gestorben (Mt. 14, 1-11; Hebr. 11, 36-40 u. a.).

Muhammad war kein Prophet, sondern im besten Fall ein Wahrheitssucher. Nie sah und oder hörte er Gott. Er vermutete, der Engel Gabriel habe ihn inspiriert. Deshalb kannte Muhammad weder sein eigenes Herz, noch die Herzen seiner Nachfolger. Er nannte Sünde „Gerechtigkeit“ und sanktionierte Unrecht. Er empfing keine Visionen über die Zukunft und berichtete nur, was er von Christen und anderen über das Ende der Welt gehört hatte. Muhammad war kein Prophet des lebendigen Gottes, sondern fiel einem Irrgeist zum Opfer. Durch ihn wurde ein Fünftel der Menschheit in der Gottesferne gebunden. Jesus warnt uns zur äußersten Vorsicht vor solchen falschen Propheten! (Mt. 24, 11; Joh. 5, 43; 2. Petr. 2, 1; 1. Joh. 2, 18-23; Kap. 4, 1-5; ).

Außer den Propheten nennen die anbetenden 24 Ältesten unter den Empfängern des Lohnes Gottes auch seine Heiligen, (Dan. 7, 27). Zu den Heiligen zählen neben den Propheten des Alten Testamentes (Dan. 7, 27) auch die Geheiligten aus dem Neuen Bund, die sich Gott ganz zur Verfügung gestellt haben. Sie sind sein Eigentum und stehen ihm ständig zu Verfügung. Sie sind sich selbst und ihrer Ehre gestorben und widerstehen antigöttlichen Stimmen in sich und um sich herum. Sie sind „heilig dem Herrn”, dabei ist keiner von ihnen heilig in sich selbst.: Sie empfangen das Vorrecht, als sündlos eingestuft zu werden, aus Gnade allein, weil sie Tag und Nacht von der Reinigungskraft des Blutes Christi leben (Hebr. 9, 14; und Kap. 10, 14). Sie sind geheiligt durch den Heiligen Geist, der sie treibt, seine heiligen Werke zu tun (Röm. 8, 14).Weil sie vor Gott in seinem durchstrahlenden Licht leben (1. Joh. 1, 5-10), wissen und bekennen die Heiligen, dass sie ihrer Natur nach große Sünder sind (1. Joh.1. Joh. 1, 5-10). Die Liebe Jesu Christi aber umgibt sie und bewahrt sie im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnung (Röm. 8, 1-39).

Die Ältesten nennen in ihrer Anbetung als Empfänger der göttlichen Belohnung ferner die gottesfürchtigen Griechen, die sich als Wahrheitssucher den Versammlungen der Juden in den Stadtstaaten um das Mittelmeer angeschlossen hatten. Es gibt unzählige Anbeter in verschiedenen Religionen, die Gott zwar nicht kennen, ihn aber dennoch fürchten und, ehren und seinen Willen suchen. Sie sind dem Evangelium fremd, weil wir es ihnen nicht nahe gebracht haben!. Der römische Hauptmann Kornelius und die Purpurhändlerin Lydia fürchteten Gott und suchten sein Heil von ganzem Herzen (Apg. 10, 1-48; Kap. 16, 11-15 u. a.). Wir werden uns in der Ewigkeit noch wundern, wie viele Juden und Muslimen, Hindus, und Buddhisten und Menschen aus den Ländern mit gottlosen Weltanschauungen Gott nahe sein werden, da sie ihm zuliebe, obwohl sie ihn nicht kannten, Spott, Verfolgung und Tod auf sich genommen haben. Die Sehnsucht Einsamer nach der Erkenntnis Gottes sollte uns zu vermehrter Mission anspornen und uns dazu treiben, täglich um Geistesleitung zu bitten, damit wir alle finden, die Gott und seinen Frieden suchen. Der Herr Christus hat ein großes Volk in unserer verdorbenen Welt, die mit wachsender Geschwindigkeit „besinnungslos” auf ihr Ende zueilt!

Die Ältesten reden schließlich bei ihrem Lobpreis Gottes von den Kleinen und den Großen, die gemeinsam Gottes Lohn empfangen werden. Im Orient denkt man bei den „Kleinen“ außer an Kinder auch an, Bedienstete, Sklaven, Frauen und Ausländer;, mit den „Großen“ meint man ehrwürdige Älteste, Arbeitgeber, Männer und Verantwortliche in der Gesellschaft. Dieser Begriff umfasst sowohl Analphabeten in den Entwicklungsländern, wie auch Computerfreaks, die Tag und Nacht in eine Mattscheibe starren und versuchen, ihr neue Informationen zu entlocken. Viele suchen was sie nicht finden. „Kleine und Große“, Analphabeten und Gelehrte, Arme und Reiche, Sklaven und Freie, Aber auch Anfänger im Glauben an Christus, wie auch Erfahrene im Reich Gottes, alle werden sie gleichermaßen aus Gnade um ihres Glaubens willen in den Kreis der Belohnten hineingenommen. Der Glaubensschrei einer armen, geplagten Witwe in Christus ist dabei oft wirksamer als die Gebete verehrter Würdenträger. Und Gott hat verheißen, die Kleinen zuerst, noch vor den Großen zu belohnen, da die Großen schon in der Welt ihre Ehre erhalten haben!

Das Strafgericht

Das Gericht Gottes bringt nicht nur Preisverteilung, Belohnung und positive Auszeichnungen allein aus Gnade, sondern führt auch entsetzliches Verderben, Vernichtung und Höllenstrafen mit sich. Die Ältesten leiden mit den zu Recht Verurteilten und beten Gott über die Vernichtung derer an, die die Erde vernichteten. Sie sprechen nur wenige Worte über die negative Seite des Gerichts, doch diese Worte wiegen schwerer.

Wer sind jene, die die Erde vernichten? Mit der Vernichtung der Erde ist zuerst vor allem an die Folgen jeder Form von der Abgötterei, der Menschenvergötzung und des Glaubens an Wissenschaft und Geld gedacht. Wer den dreieinigen Gott aus dem Mittelpunkt seines Lebens, seiner Familie, seines Volkes und seiner Kultur herausrückt, gleicht jemandem, der bei Nacht den Stecker aus seiner Steckdose herauszieht. Dann wird es finster, und alles tappt im Dunkeln. Alle Verführer, die Menschen anstatt dem lebendigen Gott andere Götter, Geister oder Geldgeber ans Herz legen, sind gefährliche Feinde des Menschen, die ihn ins Dunkel ziehen. Jede multikulturelle Verführung ist giftiger als Zyankali, da sie den gekreuzigten Gottessohn aus der Mitte des Denkens entfernt und so letztlich zum Tod des verführten Menschen führt. Der Verführer Satan wollte Jesus vom Kreuzesweg abhalten und versuchte ihn, indem er vorschlug, Jesus solle sich in der Wüste selbst helfen und sich groß machen. Die Antwort Jesu auf diese Verführung war eindeutig: Weg mit dir, Satan! denn es steht geschrieben: ‚Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.’ (5. Mose 6, 13; Mt. 54, 10). Als Satan später Petrus benützte, um Jesus vom Kreuz abzuhalten, war seine Antwort dieselbe: Geh weg von mir Satan!, tritt hinter mich! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist (Mt. 16, 23). Wer irgendeine Religionsvermischung anstrebt, in der nicht mehr das Kreuz die Basis und die Mitte ist, der ist ein Verderber und Zerstörer. Synkretistische und humanistische Lehren vernichten den Geist der Buße und die Liebe zu Christus und ziehen nur Gottlosigkeit nach sich. Wer die Gottheit Christi ablehnt, wird ein Antichrist (1. Joh. 2, 22-23; 4, 1.5).

Wenden sich Menschen ab vom Zentrum der Erlösung, so öffnen sie sich oft hin zu einem wirtschaftlichen oder politischen Machtrausch und Sicherheitsstreben. Rücksichtslos werden sowohl Menschen wie auch Rohstoffreserven der Erde ausgebeutet; die Umweltverschmutzung hat inzwischen horrende Ausmaße angenommen. Eine gottlose Welt zerstört sich selbst (Röm. 1, 18-32). Die stetig anschwellende Überbevölkerung der Erde mit ihrem schnellen Wachstum vermehrt weiter das Elend der Massen. Das Ende der Erdenzeit kommt unausweichlich näher.

Jede Form von Gottlosigkeit verdirbt die Sitten. Wo die Mitte aller Tugenden, die Gottesfurcht, fehlt, werden alle Bereiche des Lebens ekelhaft verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14, 1-3). Sie sind alle abgefallen und allesamt verdorben (Röm. 3, 12).

Der Feind Gottes wollte selbst Gottes Sohn verderben und zum Verderber machen (Mt. 4, 1-11). Jesus aber widerstand und trieb, umgekehrt durch den Heiligen Geist Dämonen aus, die entsetzt aufschrien: Du bist gekommen, uns zu vernichten! Ich weiss wer du bist: Der Heilige Gottes! (Mk. 1, 23-25; Lk. 4, 34).

Paulus schreibt dazu: Wer den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr (1. Kor. 3, 17). Deshalb musste gesteinigt werden, wer im alttestamentlichen Gottesvolk Zauberei, Geisterbefragung oder Irrlehren einführte (2. Mose 22, 17-18; 3. Mose 19, 26; Kap. 20, 6.27; 5. Mose 27, 21). Wir sollten Verführungssünden gleich welcher Art nicht oberflächlich abtun. Sie sind Gott ein Greuel und führen ins Verderben.

Der Verführer, der schon Eva, die Mutter aller Menschen, verführte und in ihr das Vertrauen in die Liebe Gottes zerstörte (2. Kor. 11, 3), verführt auch alle ihre Nachkommen (Offb. 12, 9). Er muss vernichtet werden, weil er die Quelle von Lüge, Mord, Hass und Heuchelei ist (Joh. 8, 41-45). Jesus nennt den Verführer den Bösen (Mt. 6, 13), der alle an sich binden, und völlig böse machen will (Mt. 6, 13). Er hatte den, der die Wahrheit ist, als Volksverführer verleumdet um ihn auszurottet (Mt. 27, 63; Joh. 7, 12. 47; Kap. 11, 49-51; Joh. 18, 14).

Jesus wird als König und Richter der Völker zu allen, die sich gegen seine Liebe verhärteten und sich dem erbarmungslosen Lügengeist Satans öffneten, sagen: Gehet hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln (Mt. 25, 41; Offb. Kap. 20, 10.15). Und sie werden eingehen in die ewige Strafe (Mt. 25, 46).

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