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Home -- German -- Offenbarung -- 088( Die sieben Posaunengerichte )

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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studi(en zum Buch der Offenbarung

BUCH 3 - DIE HERAUSGERUFENEN AUS ISRAEL UND DEN VÖLKERN ANGESICHTS DER SIEBEN POSAUNENGERICHTE (OFFENBARUNG 7:1 - 9:21)
TEIL 3.3 - DAS LAMM GOTTES ÖFFNET DAS SIEBTE SIEGEL MIT DEN SIEBEN POSAUNENGERICHTEN UND DEN DREI WEHERUFEN (OFFENBARUNG 8:1- 9:21)

2. Die sieben Posaunengerichte (Offenbarung 8:7 - 9:21)


OFFENBARUNG 8:12
12 Und der vierte Engel blies seine Posaune; und es wurde geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, so daß ihr dritter Teil verfinstert wurde und den dritten Teil des Tages das Licht nicht schien, und in der Nacht desgleichen.

Der vierte Posaunenstoß -
die Gestirne verlieren 
ihren hellen Schein

Die ersten drei Gerichtsposaunen kündigten die teilweise Beschädigung des Festlandes, der Meere und des Trinkwassers an, als Einengung des Lebensraumes der Menschen. Nun richtete der Visionär seinen Blick zum Himmel in der Hoffnung, daß von oben her Rettung und Hilfe für seine Gemeinden und die ganze Menschheit käme.

Doch als Johannes den vierten Erzengel posaunen hörte, verloren Sonne, Mond und Sterne ihren Schein. Es ereignete sich keine Totalfinsternis wie beim Tohuwabohu vor der Schöpfung, aber die Energiequelle unseres Sonnensystems verdunkelte sich merklich. Über das Blinken der Sterne legte sich ein Vorhang, so daß nur noch zwei Drittel des Lichtes durchschimmerten. Der Segen Gottes verließ einen Lebensraum des Menschen nach dem anderen, als ob er dem Fürsten dieser Welt immer mehr Macht einräumen würde.

Dieses vierte Gericht über die antichristliche Gesellschaft erinnert zunächst an die vorletzte (neunte) Plage in Ägypten, als der Herr Mose befohlen hatte, seine Hand gegen den Himmel zu recken, so daß eine dreitägige Totalfinsternis das Land einhüllte (2. Mose 10,21-29). In den Wohnungen der Israeliten aber war es hell geblieben. Pharao war von dieser Plage unbeeindruckt geblieben und hatte sein Herz immer mehr gegen den Willen Gottes verstockt. Diese Hinweise zeigen uns, daß für Christusnachfolger auch in der größten Finsternis noch Licht vorhanden ist, während gleichzeitig die antigöttlichen Mächte immer mehr in die Hand der Finsternis geraten. In aller Bedrückung und Not können Christen immer noch singen:

Die Sonne, die mir lachet,

ist mein Herr Jesu Christ.

Das, was mich singen machet,

ist was im Himmel ist. (EKG 250,13b)

Der Dank der Geheiligten hört auch in der zunehmenden Finsternis nicht auf. Eine andere mögliche Erklärung der vierten Gerichtswelle ist der bereits erwähnte Kometeneinfall, der solche Mengen von Erde, Staub und Gestein in die Atmosphäre schleudern würde, daß tage-, ja jahrelang ein Staubvorhang in der Atmosphäre 30 Prozent allen Lichtes der Sonne, des Mondes und der Sterne trüben könnte. In früheren Zeiten mögen plötzlich eintretende Eiszeiten oder das Aussterben der Dinosaurier Folgen einer solchen kosmischen Katastrophe auf unserer Erde gewesen sein.

Der Lebensraum von Mensch und Tier wird massiv angegriffen, wenn die Posaunen erschallen. Da helfen weder Rang noch Namen. Wie in der Bibel mehrfach bezeugt wird, flüchten dann Könige wie Knechte in Höhlen und Klüfte der Berge, doch das Zorngericht des Lammes ist unausweichlich (Jes. 24,21-23; Joel 2,1-13; 3,1-4; Mt. 24,29; Offb. 6,12-17). Die genannten Voraussagen aus dem Alten und dem Neuen Testament wollen jedoch unsere Blicke nicht zuerst auf die Zerstörung richten, sondern auf das Kommen des Herrn Jesus in Herrlichkeit. Wir sollen die Offenbarung immer vom Ende, vom Ziel, vom Sieg Jesu her lesen und verstehen.

Gebet: Lieber Herr Jesus! Gib uns und allen Menschen den Willen und die Kraft zu einer echten Herzensbuße und laß Deinen Heiligen Geist in uns alles ausräumen, was nicht ans Licht kommen will! Amen.

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