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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 2 - DIE INTHRONISIERUNG JESU CHRISTI NACH SEINER HIMMELFAHRT (OFFENBARUNG 4:1 - 6:17)
TEIL 2.3 DAS LAMM GOTTES ÖFFNET DIE SIEBEN SIEGEL (OFFENBARUNG 6:1-17)

6. Das sechste Siegel: Der Beginn 
der Endzeitkatastrophen (Offenbarung 6:12-17)


Laßt uns den Sieg 
des Lammes proklamieren!

Die Erziehungs- und Strafgerichte des Lammes Gottes belasten und bedrücken jedermann, der noch einen Funken Mitgefühl in seinem Herzen trägt.

Der Heilige Geist aber treibt uns, die Ursachen dieser Endzeitentwicklungen zu erkennen und vor allem ihren Zweck und ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Die Bosheit der Welt wächst. Die Verhärtung gegen Gott und sein Lamm nimmt zu. Der Reiter auf dem weißen Pferd wirkt Tag und Nacht in Religionen, Weltanschauungen, Staatenbündnissen, Parteien und Schulen. Seine Macht scheint zuzunehmen. Antichrist-liche Prinzipien bestimmen die Selbsterlösungs-versuche der Menschen. Die Verzweiflung angesichts der Kriege, des Hungers und der Seuchen nimmt zu. Gleichzeitig erleben wir in den Industriestaaten eine naive Sorglosigkeit.

Der Zorn des Lammes liegt in der Luft. Seine Liebe, sein Fürtod und seine Versöhnung der Welt mit Gott werden mißachtet. Seine Zeugen werden weiterhin verleumdet, verfolgt und getötet.

Gott hatte zu Jeremia gesagt: Mein Volk tut eine zwiefache Sünde: mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben (Jer. 2,13).

Diese alarmierende Offenbarung erreichte Israel kurz vor der Abführung seiner Elite in die babylonische Gefangenschaft. Das Volk aber tat keine Buße. Sein Tempel wurde zerstört. Eine siebzigjährige Leidenszeit begann.

Das Menetekel Gottes steht heute wieder deutlich an die Wand des Weltalls geschrieben. Wer aber tut Buße für sich und für sein Volk? Wer beginnt, mit seinen Nachbarn über die kommenden Gerichte zu reden, und ist bereit, als Zeuge des Lammes Widerstand, Verachtung, Ausschluß aus der Gesellschaft, Verleumdung, Haß und Verrat auf sich zu nehmen? Wer glaubt trotz aller gegenteiligen Erscheinungen an den Sieg des Lammes und proklamiert ihn? Wer bleibt auf das Lamm Gottes konzentriert und läßt sich inmitten der Endzeitgerichte von ihm senden?

Die geschichtlichen Entwicklungen, die uns Kapitel sechs mit seinen sechs Siegelbrechungen durch das Lamm Gottes offenbart, drängen auf ein Ziel zu. Das Kommen Jesu Christi und seines Reiches macht alles neu. Seine Zeugen, seine Märtyrer und die Väter des Glaubens leben ewig und werden mit dem Sieger von Golgatha kommen. Das Reich Gottes beginnt in christusgläubigen Nachfolgern schon heute. Sein ewiges Leben pulsiert in den Sanftmütigen und Demütigen. Der Anbruch der Neuzeit hat schon vor dem Jahr 2000 begonnen.

Angesichts der sich verstärkenden Wehen der Endzeit brauchen wir die Ausrichtung auf das Lamm Gottes, damit wir nicht verzagen. Johannes Seitz soll am Ende seines Lebens gesagt haben: Je mehr ich Krankheitsnöte und Besessenheiten zu sehen bekomme, werden mir die zahllosen Nöte und Bindungen der Welt bewußt, so daß ich nur noch seufzen und beten kann: Komme bald, Herr Jesus!

Wir aber wollen laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens (Hebr. 12,1-2).

Sein Tod ist unser Sieg. Seine Auferstehung ist unser Leben. Sein Geist ist unsere Kraft. Seine Liebe ist unsere Herrlichkeit.

Wir wissen: Er kommt, zu richten die Lebenden und die Toten. Er wird seine Gemeinde aus allen Staaten und Sprachen sammeln.

Er versichert uns: Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen (Mt. 5,5+8).

Wenn wir sterben, leben wir (Joh. 5,25; 11,25-26). Wenn wir getötet werden, fahren wir auf zu dem, der auf dem Thron sitzt, und zu seinem Lamm. Wenn wir gefoltert werden, flüstert uns der Heilige Geist die Worte Jesu ins Herz und versichert uns: Niemand wird euch aus meiner Hand reißen. Niemand wird euch aus meines Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins (Joh. 10,28-30).

Die Hölle fürchtet den heiligen Gott und sein sanftmütiges Lamm.

Laßt uns den Namen Jesu auf unsere Familien legen, denn nur „in ihm“ sind wir geborgen.

Laßt uns den Namen Jesu auf unsere Gemein-den mit ihren Problemen legen, denn nur von ihm kommt Buße, Heil, Rettung und Erlösung.

Laßt uns den Namen Jesu auf unser Volk legen, denn es gibt keinen hoffnungslosen Fall bei Gottes Lamm.

Laßt uns den Namen Jesu auf die Glieder aller Religionen legen, damit die vollendete Rechtfertigung des Lammes Gottes die irrigen Selbsterlösungs-versuche der Religionsstifter, Mystiker und Fanatiker überwindet und richtet.

Laßt uns den Namen Jesu über allen Besessenen ausrufen und über allen, die gebunden sind durch Geister, Dämonen, Weltanschauungen und Kulte, damit alle, die nach der Wahrheit suchen, frei und erlöst werden aus ihrem Gefängnis (Lk. 4,18-19).

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat (1. Joh. 5,4-5). Die Endzeit ist noch Gnadenzeit! Wer arbeitet mit, die Reste der Ernte Gottes noch rechtzeitig einzubringen (Mt. 9,35-38)?

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