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OFFENBARUNG - SIEHE, ICH KOMME BALD
Studien zum Buch der Offenbarung

BUCH 2 - DIE INTHRONISIERUNG JESU CHRISTI NACH SEINER HIMMELFAHRT (OFFENBARUNG 4:1 - 6:17)
TEIL 2.3 DAS LAMM GOTTES ÖFFNET DIE SIEBEN SIEGEL (OFFENBARUNG 6:1-17)

5. Das fünfte Siegel: Die schreienden Seelen
 der Märtyrer am Brandopferaltar (Offenbarung 6:9-11)



OFFENBARUNG 6:9-11
6,9 Und als es das fünfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umge-bracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen. 6,10 Und sie schrien mit lauter Stimme: HERR, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? 6,11 Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, daß sie ruhen müßten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch noch getötet werden sollten wie sie.

Die ersten vier Siegel der Buchrolle, die Jesus öffnete, brachten die Offenbarung des Antichristen und der ihm folgenden Gerichte. Das vierte Siegel insbesondere faßte die vorhergehenden drei zusammen und vertiefte sie. Die verführerischen Versprechungen des Antichristen entpuppten sich als entsetzliche Nöte für die Menschen auf der Erde.

Dann brach Gottes Lamm beim Antritt seiner Weltregierung das fünfte Siegel. Damit wurde der Blick des Sehers von den irdischen Entwicklungen auf ein verborgenes Geschehen im Himmel gelenkt, das ihm offenbart wurde. Er sah und hörte plötzlich schreiende Seelen am Brandopferaltar vor dem Thron Gottes und seines Lammes.

Diese Schau folgt nach wie vor der Zukunftsrede Jesu in Matthäus 24. Dort wird berichtet, wie der Herr nach seiner Warnung vor verführerischen Antichristen und falschen Propheten die Jünger auf Kriege, Hunger und Erdbeben als den Anfang der Wehen hingewiesen hatte. Seine Gemeinde sollte nicht erschrecken, sondern seinen Verheißungen und seiner Gegenwart vertrauen (Mt. 24,4-8). Anschließend hatte Jesus auf dem Ölberg seinen gespannt lauschenden Jüngern erklärt, daß sie unter seiner zukünftigen Herrschaft nicht mit Ministersesseln rechnen könnten, sondern sich auf Verführung, Haß, Verfolgung, Tod und Abfall einstellen sollten (Mt. 24,9-14).

Nach Katastrophen und Kriegen werden immer wieder Christen als Verursacher des Elends angeklagt und müssen als Sündenböcke herhalten. Auf die Unschuldigen warten blutige Verfolgungen wie in Rom bei Nero und seinen Nachfolgern.

An der Öffnung des fünften Siegels waren die vier Lebewesen am Thron nicht mehr beteiligt, denn bei seiner Brechung ging es nicht mehr um Gerichte über die gefallene Schöpfung, sondern um Rechtsfragen vor dem Thron Gottes und seines Lammes.

Als der auferstandene und inthronisierte Herr das fünfte Siegel brach, erkannte Johannes unten am Urbild des Brandopferaltars die Seelen der Märtyrer des Alten Testaments, die gewaltsam umgebracht worden waren (Offb. 16,5-7). Bei der Stiftshütte und im Tempel hatte jeweils ein besonderer Altar gestanden, der nicht für Sühneopfer benützt werden durfte, sondern allein für Ganz- und Brandopfer zur Verfügung stand. Das Blut der Hingebungs- und Dankopfer wurde in eine Rinne unter diesem Altar gegossen (3. Mose 1,5).

Allgemein bezeugt die Bibel, daß das Leben, die Seele, im Blut liegt (3. Mose 17,11+14), bzw. daß das Blut Leben und Seele ist (5. Mose 12,23). In diesen Offenbarungen liegen Geheimnisse verborgen, die unserer Generation fremd geworden sind. Im Arabischen heißt Seele „das Selbst einer Person“, sein Gemüt, sein Sinn, seine Psyche und sein eigentliches Wesen. Dieses läßt sich nicht durch die Analyse der Blutgruppe ergründen oder in der Zusammensetzung der roten und weißen Blutkörperchen nachweisen. Am ehesten kommt diesem Geheimnis das Genprogramm einer Zelle nahe, das weitgehend den Charakter und die Gesundheit eines Menschen vorzeichnet.

Anstelle ihres vergossenen Blutes sah Johannes in der Rinne unter dem Urbild des Brandopferaltars vor dem Thron Gottes und seines Lammes die Seelen der gewaltsam umgebrachten Zeugen Gottes und seines Sohnes. Er sah nicht die Gestalt dieser Personen, sondern nur ihre Seelen, ihr Selbst.

J. A. Bengel bezeichnet diese Märtyrer als „selig Verstorbene“. Sie leben in der Nähe Gottes, sind aber noch nicht vom Tod auferstanden.

Diese Menschen wurden durch die Söhne des Ungehorsams umgebracht, die die Gerechten zu allen Zeiten verfolgen. Der Geist des „Mörders von Anfang an“ lechzt nach dem Blut derer, die Gottes Wort und seinem Geist gehorsam sein wollen. Er kann sie nicht ausstehen und nicht ertragen. Er muß gegen sie kämpfen und intrigieren und sie möglichst abschlachten lassen.

Abel mag zu diesen Blutzeugen gehören, ebenso Jeremia, von dem gesagt wird, er sei in zwei Teile zersägt worden. Auch die Seele Johannes des Täufers, dem der Kopf um seines Zeugnisses willen abgeschlagen wurde, mag vom Seher unter dem Altar gesehen worden sein. Die Reihe der Glaubenszeugen in Hebräer 11 deutet auf weitere Märtyrer aus dem Alten Testament hin. Sie ließen Haß, Verrat, Verhöre, Folter und Mord über sich ergehen, um ihrem Glauben gehorsam zu sein (Mt. 24,9-13, 2. Makk. 6,18-7,42). Sie gaben ihr Leben als Ganz- und Dankopfer Gott hin, und der Herr nahm ihre Hingabe an (Phil. 2,17).

Diese Menschen wurden wegen ihres Zeugnisses und um der Offenbarungen willen, die sie von Gott empfangen hatten, verhöhnt, geschlagen und gefoltert. Dennoch hielten sie am Wort Gottes fest und stimmten nicht der öffentlichen Meinung und dem Zeitgeist zu. Sie schwammen gegen den Strom und fragten nicht nach dem Konsens mit Regierenden und Gelehrten. Sie waren treu bis zum bitteren Ende. Ihnen wurden die Lebensmittel vorenthalten. Ihre Ehre wurde beschmutzt. Sie wurden als Verräter und Volksfeinde dargestellt. Doch sie zogen vor, zu leiden um der Wahrheit willen, und waren nicht bereit, trügerische Hoffnungen, Wunschträume und einen Selbstbetrug, auf Lügen aufgebaut, zu unterstützen. Das Leben des Jeremia gibt ein beredtes Zeugnis für eine solche gradlinige Haltung (Jer. 20,2; 17,16; 18,18; Jak. 5,10-11).

Im Buch der Offenbarung lesen wir immer wieder vom Festhalten am Wort Gottes und an dem Zeugnis von Jesus Christus, das bisweilen ins Leiden führen kann (Offb. 1,2+9; 12,17; 20,4). Wir lesen jedoch nichts davon, daß die schreienden Seelen unten am Brandopferaltar das Zeugnis Jesu Christi besaßen. Johannes redet von ihrem Zeugnis! Dieser Hinweis, zusammen mit noch folgenden, erhellt, daß es sich hier um Märtyrer aus der vorchristlichen Zeit handelt, die Jesus noch nicht kannten. Sie besaßen jedoch die Offenbarungen des Alten Testaments mit seinen Verheißungen und Gesetzen und waren bereit, dafür zu sterben (Mt. 5,10-12+17-20).

Die Stimmen der Gefolterten, der Gehängten, Gesteinigten und Gegrillten, waren nicht leise und demütig. Sie schrien laut und forderten ihr Recht zur Ehre Gottes. Ihre Stimmen durchdrangen den Himmel und wurden im Thron Gottes und seines Lammes deutlich vernommen. Die Stimme des zu Unrecht vergossenen Blutes durchdringt die Ewigkeit (1. Mose 4,10; Hebr. 12,24).

Das Gebet der Märtyrer
aus dem Alten Testament

Die Märtyrer redeten Gott mit einem dreifachen Namen und Titel an. Sie nannten ihn nicht „kyrios“, Herr, im Sinne des treuen Bundesgottes, sondern „despotos“, Herr. Gott ist ihr Besitzer, sie gehören ihm. Ihre Angelegenheit ist seine Sache. Er kann nach ihrem Tod nicht ruhig weitermachen. Nein, er muß handeln und richten, denn sein Recht und seine Ehre wurden durch das Unrecht, das ihnen geschehen war, angetastet.

Ferner nannten die Seelen der Gestorbenen Gott den Heiligen. Er ist der Ewige, Sündlose, und er muß um seiner selbst willen jedes Unrecht richten. Seine Heiligkeit deckt jede Sünde auf und durchbohrt sie. Seine Heiligkeit ist auch die Wurzel seiner Gerechtigkeit. Er muß handeln und das Verbrechen an den Märtyrern, die um seines Wortes willen starben, strafen. Der dritte Name, den die Gefolterten Gott gaben, lautet der Wahrhaftige. Im Griechischen bedeutet das verwendete Wort „den Wahren“, der keine Lüge tolerieren kann. Im Arabischen bedeutet dieser Name „das Recht“. Die Wahrheit bleibt hier keine unverbindliche Philosophie, sondern wird zum richtenden Recht. Gott selbst ist das Recht, der Maßstab und die Wahrheit. An ihm zerschellt letztlich jeder Mensch, insbesondere jeder Lügner und der falsche Prophet.

Die Märtyrer sprachen Gott im Sinne des Alten Testamentes an. Sie waren Menschen unter dem Gesetz und mußten nach demselben Gesetz Rache für das von ihnen erlittene Unrecht fordern. Sie hatten nicht das Recht, zu vergeben und zu vergessen, denn ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung (3. Mose 17,11; Hebr. 9,22), und Jesu Blut war zu ihren Lebzeiten noch nicht vergossen.

Wir im Neuen Bund können solche Rache-forderungen kaum noch verstehen, weil Jesus unsere eigene Sünde und gleichermaßen die Sünden unserer Widersacher gesühnt hat. Deshalb haben wir das Recht und die Pflicht, jedermann jedes Unrecht sofort und ganz zu vergeben. Wir leben im Zeitalter der Gnade und nicht mehr unter dem Gesetz.

Juden aber und Muslime leben noch unter den Forderungen ihrer Gesetze und müssen sich rächen: Auge um Auge, Zahn um Zahn (2. Mose 21,24; Mt. 5,38; Sure 5,45). Schuld kann nicht vergeben werden. Schuld verlangt Sühne. Da Juden und Muslime die Versöhnung Christi nicht akzeptieren, müssen sie sich selbst rächen oder durch Beauftragte ihre Rache durchsetzen lassen, da sonst die Forderungen ihres Gesetzes nicht erfüllt werden. Falls sie keine Sühne verlangten und bedingungslos vergäben, würden sie selbst schuldig. Allein durch das Sühneopfer Jesu Christi sind wir von der Last der Rache befreit worden.

Das Gebet der schreienden Seelen unter dem Brandopferaltar mit seiner Anrede Gottes und mit seinem Inhalt festigt die Auffassung, daß die Verstorbenen Blutzeugen des Alten Testamentes sind und nicht dem Zeitalter der Gnade angehören (5. Mose 32,43).

Die Blutzeugen hatten bis zu diesem Moment auf den Durchbruch des Reiches Gottes gewartet, auf seine Gerechtigkeit und seine Macht. Der Löwe aus Juda war endlich inthronisiert worden, der verheißene Messias herrschte nun im Himmel und auf Erden. Jetzt war die Stunde ihrer Rechtfertigung gekommen.

Im Schreien der Märtyrer wird das sehnsüchtige Warten der alttestamentlichen Gläubigen auf das Hereinbrechen des Reiches Gottes in unsere Erde sichtbar. Viele Psalmen lehren uns das Gebet der Wartenden, der Harrenden und der ungeduldig Ausschauenden. Sie inspirieren uns, das Warten auf den kommenden Herrn Jesus neu zu lernen (Ps. 42 u. 43; Ps. 79 u.a.).

Wer jedoch aus dem Evangelium lebt, wird vom Geist der Märtyrer des Alten Testamentes eigenartig berührt. Jesus hat die Gedanken der Rache aus unserem Sinn und aus unserem Herzen genommen. Er selbst betete: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun (Lk. 23,34). Stephanus schrie unter dem Steinhagel seiner Mörder: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an (Apg. 7,60). Wir vergeben, weil uns vergeben wurde; wir vergeben, wie uns vergeben wurde (Mt. 6,14-15). Bei den Gläubigen aus dem Alten Testament bestehen andere Voraussetzungen.

Die weißen Kleider der Gerechtigkeit

Das Lamm Gottes erhörte das Schreien der Seelen aus dem Alten Testament. Der Herr bestätigte ihnen, daß sie nicht umsonst gelitten hatten. Er akzeptierte ihre Glaubenstreue. Er ließ jedem von ihnen zum Zeichen ihrer Rechtfertigung ein weißes Gewand aushändigen. Sie sollten umdenken lernen und die Gerechtigkeit des Lammes Gottes allein aus Gnaden annehmen.

Mit diesem Zeichen der Rechtfertigung begann die Umschulung der Seelen der verstorbenen Märtyrer. Die Zeit des Endgerichts war noch nicht da; sie mußten sich darauf vorbereiten. J. A. Bengel stellt fest, daß ihnen später Palmzweige ausgehändigt wurden (7,9), danach Harfen (14,2). Sie sollten vor dem Lamm Gottes das Danken und das Loben lernen, damit die Bitterkeit aus ihren Herzen weiche. Als sie das Lamm Gottes und die Bedeutung seines Sühneopfers verstanden hatten, wurden ihnen von Gott Harfen anvertraut (15,2). Später jubelten sie im erweiterten Chor das große Halleluja zusammen mit allen Heiligen (19,1). Am Ende empfingen sie mit den Märtyrern aus dem Neuen Testament die Vollmacht, mit Christus zusammen zu richten und zu regieren (5,10; 20,4). Der Herr hat viele Möglichkeiten, seinen treuen Dienern zu helfen, die Fülle seiner Gnade zu erkennen und danach zu leben.

Warten - wie lange?

Den wartenden Seelen aus der Zeit des Alten Testaments wurde gesagt, sie müßten noch „eine kleine Zeit“ warten, bis die Herrlichkeit des Reiches Gottes hervorbreche. Was heißt eine „kleine“ Zeit? Vor Gott sind tausend Jahre wie ein Tag (Ps. 90,4; 2. Petr. 3,8). Die Zeit Gottes läßt sich nicht in Tagen und Stunden messen. Im Himmel gibt es keine Zeit und keinen Raum. Das sind Hilfsbegriffe für unsere diesseitige Existenz. Bei Gott und seinem Lamm herrschen andere Maßstäbe und Dimensionen.

Gott hat Geduld mit uns und will nicht, daß einer verlorengehe, sondern jedermann den Weg zur Buße finde (2. Petr. 3,9). Die Verzögerung seines Kommens ist eine Gnade. Auch Jesus sagte in seiner Zukunftsrede auf dem Ölberg, daß das Evangelium vom Reich trotz Gericht und Verfolgung in der ganzen Welt verkündigt werden muß als ein Zeugnis über alle Völker, Sprachen und Nationen (Mt. 24,14; 28,19).

Mission unter Nichtchristen ist keine Nebensache, sondern unerläßlich für das Kommen Jesu. Die Stimme des Predigers in der Wüste ruft uns auch heute noch vom Brandopferaltar im Himmel zu: Bereitet dem Herrn den Weg! (Jes. 40,3-5; Lk. 3,4-6; Joh. 1,22-23+29+35-37).

Die Vollzahl der Blutzeugen

Das Kommen des Herrn Jesus Christus wird auch dadurch vorbereitet, daß die Zahl der Märtyrer aus dem Alten und dem Neuen Testament vollkommen wird. Dabei werden zwei Kategorien von Blutzeugen genannt: Zuerst die Mitknechte der Märtyrer aus dem Alten Bund, die im Gesetzesgehorsam den Herrn, ihren Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller ihrer Kraft liebten. Die andere Gruppe sind Brüder und Schwestern aus der Gemeinde Jesu Christi, der sie durch seinen Fürtod in seine Sohnesrechte eingesetzt hat. Sie sind seine Brüder und gleichzeitig Kinder seines Vaters im Himmel geworden.

Aus der begrenzten Zahl der messianischen Juden und der missionarischen Christen wollen der Antichrist und seine Henker so viele wie möglich durch Ver-suchungen und List zu jeder denkbaren Sünde ver-führen. Wo ihnen das nicht gelingt, bemühen sie sich, aktive Nachfolger Christi durch politische, moralische oder andere Verdächtigungen mundtot zu machen und sie aufgrund der Aussage falscher Zeugen gerichtlich verurteilen zu lassen. Missionarische Christen werden der Intoleranz und des Fanatismus bezichtigt, weil sie angeblich als Friedensstörer das Zusammenwachsen der Religionen verhindern.

Im Jahr 1209 hat die Inquisition mit der Verfolgung der Waldenser durch die Päpste begonnen. Verfolgt wurden ebenso die Hugenotten, 1562-1598, und die Salzburger Auswanderer, 1731. Nicht wenige von ihnen gehören zu der Vollzahl der Blutzeugen für Gottes Lamm. Zu ihnen zählen auch die Bekenner Jesu Christi, die in den KZs Hitlers und im Gulag Stalins ihr Leben als Ganzopfer auf dem Brandopferaltar des Himmels dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm weihten.

Nicht zu vergessen sind auch die Konvertiten aus dem Islam, die Jesus über alles lieben und Folter, Verachtung und Ausstoßung erleiden, falls sie nicht gar geächtet, hinterrücks getötet oder als gläubige Mädchen oder Frauen zum Verhungern und Verdursten in eine Kammer eingeschlossen werden. Die Zahl der Märtyrer für Christus in Asien und Afrika wächst in unseren Tagen. Ihr Blut schreit zum Vater und zum Sohn und fleht um eine Ausgießung seines Heiligen Geistes auf ihre Familien, Sippen und Völker. Und der Herr erhört ihr Schreien.

Das Auftreten des personifizierten Antichristen und seines falschen Propheten wird in einer blutigen Welle die Zahl der Blutzeugen aus Israel und den Völkern vollenden.

J. A. Bengel betete: Die Zahl derer, die um Deines Namens willen getötet werden sollen, ist noch nicht vollkommen. Hilf denen, die noch zurück sind, auch hindurch.

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