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KOLOSSER - Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit!
Meditationen, Gebete und Fragen zum Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Kolossä

TEIL 1 - Die Grundlagen des christlichen Glaubens (Kolosser 1:1-29)

1. Die Vorstellung der Absender und ihr Segensgruß (Kolosser 1:1-2)


Jesus

Der Name „Jesus“ ist nicht von Menschen, sondern von Gott durch seinen Engel Gabriel bestimmt worden (Matthäus 1,21a; Lukas 1,31a; 2,21). Dieser Name bedeutet: Der Herr (Jahwe) hilft, rettet und siegt, wie der Engel bezeugt hatte: „Er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matthäus 1,21b). Dieser Name, der alle Namen überragt, kommt 975 Mal im Neuen Testament vor und ist das wichtigste Wort in ihm. Der Name „Jesus“ ist einzigartig, denn in ihm liegt das Heil für alle Sünder und die Kraft, sowohl zur Heilung ihrer Krankheiten als auch zur Austreibung von Dämonen (Apostelgeschichte 3,6; 4,12; 16,18; u.a.).

Der Hymnus im Brief des Paulus an die Philipper zeigt den Inhalt und die Bedeutung des Namens Jesus: „Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, 7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. 8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. 9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters“ (Philipper 2,6-11).

In der Kirchengeschichte gab es anhaltende Streitigkeiten über die Natur des Sohnes der Maria. Wir bekennen mit den Texten der Bibel: „Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch!“. Satan und seine Dämonen kennen seinen Namen und seine Heiligkeit (Matthäus 4,3.6; 8,29; Markus 3,11; 5,7; Lukas 4,3.9.41; 8,28; Apostelgeschichte 19,15 u.a.). Seine Feinde sowie seine Freunde verwarfen oder bekannten seine Gottheit (Matthäus 26,63; 27,37.39-43.54; Lukas 3,23; 4,22; Johannes 1,14.34.45.49: 3,16; 11,27; 20,31 u.a.). Gott und seine Engel bezeugten Jesus eindeutig als Gottes Sohn (Mt 3,17; 17,5; Lukas 1,32.35; 3,22; 9,35 u.a.). Er selbst bekannte seine Gottheit sieben Mal offen und 30 Mal indirekt (Matthäus 28,19b; Markus 14,62; Johannes 3,17.18.35.36; 5,19-29; 6,40; 10,36; 11,4; 14,9b-13.23; 17,1; Offenbarung 1,17c.18; 2,18; 3,21 u.a.).

Im Blick auf den Fanatismus der Juden aber nannte Jesus sich über 80 Mal „der Menschensohn“, womit er die epochale Verheißung an Daniel erfüllte: „Siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. 14 Der gab ihm Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende“ (Daniel 7:13-14). Jesus hat diese bedeutende Verheißung vielseitig bestätigt, da er sich öfters als Menschensohn statt als Gottes Sohn bezeichnete. Er sagte: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, das er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele“ (Matthäus 20,28). Als gefesselter Angeklagter bezeugte er den 70 Abgeordneten seines Volkes und den Richtern im Sanhedrin mit durchbohrender und richtender Klarheit: „Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels.“ (Psalm 110,1; Matthäus 16,27; 25,31-32; 26,64).

Gebet: Vater im Himmel, wir beten dich an, weil du deinen einzigen Sohn „Jesus“ genannt hast, damit wir begreifen: Er hilft uns, rettet uns und siegt. Wir danken dir, dass er Mensch geworden ist und alle Schwierigkeiten unseres Lebens auf sich genommen hat. Wir glauben und danken dir, dass er auch uns von allen unseren Sünden errettet hat.

Frage 4: Was bedeutet der Name „Jesus“ für dich?

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