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TRAKTATE - Kurze biblische Botschaften zum Verteilen

Traktat 22 -- Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele (Matthäus 20,28)


Wer aufmerksam in der Bibel liest, kann 85 Verse finden in denen Jesus, der Sohn der Maria, sich als ein „Menschensohn“ bezeichnet. Diese Offenbarung bedeutet in den 66 Schriften des Alten und des Neuen Testaments eine Sensation, weil sie bezeugt, dass die Liebe Gottes Mensch wurde, und der Allmächtige als realer Mensch zwischen den Menschen lebte.

Im Buch des Propheten Daniel wird zum ersten Mal verheißen, dass ein Menschensohn zu Gott, dem Vater gebracht wird. Dieser ist aber nicht nur ein „Gott Nahe-Gebrachter“, sondern wurde mit der Allmacht und Weisheit des Vaters begabt:

„Ich sah in einem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn, und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. Der gab ihm Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker, Stämme und Zungen untertan waren. Seine Macht ist ewig, sie vergeht nicht. Sein Reich wird niemals vernichtet werden. Ich, Daniel, war entsetzt, und dieses Gesicht erschreckte mich“ (Daniel 7,13-15).

Jesus lebte zunächst in Nazareth als Mensch zwischen anderen Menschen, doch blieb er ohne Sünde (Hebräer 2,17.18). Dies war, in der von Hügeln umgebenen kleinen Stadt, nicht selbstverständlich, denn ihre Einwohner waren als Wegelagerer berüchtigt.

Josef, sein Adoptivvater, war ein Zimmermann (Matthäus 13,55), so dass sein Adoptivsohn mit ihm zusammen keinen gewinnbringenden Handel, sondern ein praktisches Handwerk erlernte. Seine Mutter Maria war eine betende Frau, die sich in der Tora auskannte (Lukas 1,46-55).

Ihr Sohn lernte auch Lesen und Schreiben in der hebräischen Sprache, neben dem aramäischen Umgangsdialekt seiner Tage. Die Grammatik dieser zwei Sprachen formte sein Denken und Reden. Er lebte bescheiden mit seinen Eltern.

Bei seiner ersten Reise nach Jerusalem wurde jedoch sichtbar, dass er kein normaler Junge war, sondern Gott als seinen geistlichen Vater kannte (Lukas 2,41-52).

Nach seiner Fürtaufe bei Johannes dem Täufer im Jordan, als er stellvertretend unsere Sünden auf sich nahm, schwebte der Heilige Geist in Form einer Taube auf ihn herab (Matthäus 3,1-17). Nach dieser Amtsausrüstung „zog Jesus umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium vom (geistlichen) Reich Gottes und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk. Und sie brachten zu ihm alle Kranken, mit mancherlei Leiden und Plagen behaftet, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte; und er machte sie gesund.“ (Matthäus 4,23.24).

„Und es kamen einige zu ihm, die brachten einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, machten ein Loch und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag. Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.

„Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen: Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? Und Jesus erkannte sogleich in seinem Geist, dass sie bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: ‚Was denkt ihr solches in euren Herzen? Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh umher? Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden - sprach er zu dem Gelähmten: Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim!’

„Und er stand auf, nahm sein Bett und ging alsbald hinaus vor aller Augen, so dass sie sich alle entsetzten und Gott priesen“ (Markus 2,3-12).

Der Herr Jesus eröffnete keine Klinik und hatte keine Arzthelferin um sich. Er heilte alle Kranken, die zu ihm kamen, allein durch sein Wort. Er stellte keine Rechnungen aus. Er lebte bescheiden und übernachtete manchmal im Freien, so dass er sagen konnte:

„Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege (Matthäus 8,20).

Der Herr Jesus lebte nicht stolz in seiner geistlichen Macht und Autorität, sondern glich den Einfachen, die von der Gnade des himmlischen Vaters leben. Er propagierte keine Herrschaft mit Steuern und Panzern, sondern bezeugte ein geistliches Reich voller Liebe und Dienen. Er sagte seinen Nachfolgern: „Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen“ (Matthäus 11,29). Er wusch die staubigen Füße seiner Jünger nach einem langen Tagesmarsch und nannte sich ihr Diener, und nicht ihr Direktor. So sagte er: „Der Menschensohn ist nicht gekommen dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene“ (Matthäus 20,28). Mit diesem Thema seines Lebens stellte er die Machtstrukturen aller Herrscher auf den Kopf, und schuf eine neue Kultur! Nicht „Glanz und Gloria“, sondern Dienen und Lieben, Klein bleiben und Ertragen, sind die Prinzipien seines geistlichen Reiches. Als Judas ihn verriet, hasste er seinen Verräter nicht, sondern versuchte, ihn mit einer Frage zur Buße zu leiten: „Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuss?“ (Lukas 22,48).

Als er vor dem Hohen Rat gefesselt verhört wurde und lange schwieg, forderte ihn der Hohepriester auf: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du „der Christus“ bist, der Sohn Gottes. Jesus sprach zu ihm: ‚Du sagst es! Doch sage ich euch: Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels“ (Matthäus 26,63-65).

Christus hat in seiner Antwort die Verheißung aus Psalm 110,1 und die Worte aus Daniel 7,13 als sein Bekenntnis zusammengefasst und ihnen prophezeit, dass sie ihn töten und selbst sterben werden. Danach werden sie vom Totenreich aus erkennen, dass er in Herrlichkeit neben dem Allmächtigen auf seinem Thron sitze, und später als der Menschensohn in den Wolken des Himmels komme, um alle Toten und Lebenden zu richten. Wenn sie weise wären, würden sie ihn als ihren Richter anbeten, und ihn nicht zum Tod am Fluchholz verurteilen. „Da spieen sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten“ (Matthäus 26,67).

Der Herr Jesus hatte diese antichristliche Entwicklung seinen Jüngern mehreremale vorausgesagt: „Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überantwortet werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen, und werden ihn den Heiden überantworten, damit sie ihn verspotten und geißeln und kreuzigen; und am dritten Tage wird er auferstehen (Matthäus 16,21; 17,22; 20,18.19 u.a.).

Die Jünger hatten diese Prophezeiungen nicht voll verstanden. Sie hatten gehofft, dass Christus in Jerusalem die Macht ergreifen und das Reich Gottes aufrichten werde. Erst später begriffen sie, dass er gekommen war, um den Sühnetod an Stelle aller Menschen zu erleiden, um sie von ihren Sünden, vom Tod und der Gewalt Satans zu erlösen. Sein Fürtod war der Preis für ihre Erlösung. Seine triumphierende Auferstehung von den Toten und seine sichtbare Himmelfahrt aber waren das Siegel Gottes auf seine vollendete Erlösung.

Wenige Jahre später als der Diakon Stephanus wegen seines Glaubens an den lebendigen Christus zum Tode verurteilt wurde sah er auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes, und Jesus stehen zur Rechten Gottes und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. Sie schrieen aber laut und hielten sich ihre Ohren zu, und stürmten einmütig auf ihn ein, stießen ihn zur Stadt hinaus, und steinigten ihn.


Lieber Leser!

Wir hoffen, dass die kurze Einführung in die Wirklichkeit des Menschensohnes dich ermutigt hat, deinen geistlichen Vater im Himmel zu bitten, dass er dich durch die Erlösung Christi von allen deinen Sünden, vom Tod und der Gewalt des Teufels erlöst, damit du heute schon ewiges Leben empfängst.

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