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THEMA 5: DAS GESETZ DES GEISTES - für ein Leben in Christus
Meditationen, Gebete und Fragen zu den apostolischen Ermahnungen in den Briefen des Neuen Testaments
IV. Unsre neue Lebensordnung
Zweiter Teil: Pflichten von Christen und Muslimen den Menschen gegenüber (al- Mu’amalat)

Angriffe auf die Stellung der Frau und der Familie


Im Zeitalter der Computer, Röntgenbilder und chemischen Untersuchungen können Fachleute meistens feststellen, ob die Embryos im Mutterleib männlich oder weiblich sind. Dies hat in Indien, in China und in anderen Ländern zu einem entsetzlichen Massenmord geführt.

Wie bereits berichtet, behauptete eine indische Zeitschrift, dass im Lauf der Jahre mehr als vierzig Millionen weibliche Embryos in Indien abgetrieben worden seien! Da in Indien im Gegensatz zum Brautgeld der Muslime die Familie der Braut eine hohe „Dauri“ bezahlen muss, wurden zahlreiche einfache Familien in den Bankrott oder zur Aufnahme drückender Schulden mit hohen Zinszahlungen getrieben. Aus diesem Grund werden ständig weibliche Embryos abgetrieben, bevor eine Sippe an den Rand der Verzweiflung getrieben wird. Welch ein Massenmord!

Wie erwähnt muss die Familie der Braut bei der Hochzeit nur einen Teil der gegenseitig festgelegten Aussteuer bezahlen. Falls sie aber zu lange mit der Restzahlung zögert, kann damit gerechnet werden, dass die die junge Frau gedrängt wird, sich „freiwillig“ zu verbrennen. Nachrichten über solche Selbstver-brennungen können beinahe täglich in Tageszeitungen gelesen werden.

In China führt eine andere Ursache zur massenhaften Abtreibung weiblicher Embryos. Der größte Staat der Welt mit seinen mehr als 1,3 Milliarden Menschen muss den Bevölkerungszuwachs bremsen oder stoppen. Deshalb wurde ein Gesetz verabschiedet, dass jede Familie nur ein einziges Kind zur Welt bringen und aufziehen darf. Da die meisten Eheleute aber einen Jungen bekommen wollen, der später genügend Geld in einer guten Anstellung verdient, werden weibliche Embryos am laufenden Band abgetrieben. Kein Mensch weiß, wie viel Unrecht hier täglich geschieht. Der Mangel an Mädchen in China ist in der Zwischenzeit in einigen Gebieten so stark geworden, dass die Regierung solchen Eltern eine Belohnung zahlt, bei denen ein Mädchen geboren wurde.

In Indien und in China gibt es heute einige Millionen mehr junge Männer als Mädchen. Deshalb wird plötzlich das Wort der Offenbarung denkbar, dass ein zwei Millionenheer gegen den Nahen Osten vorprescht, und über den ausgetrockneten Euphrat strömt, um Israel zu vernichten und in den Besitz der Ölquellen im Persischen Golf und der Arabischen Halbinsel zu kommen (Offenbarung 9,13-19). China plant einen eigenen Ölhafen in Karatschi aufzubauen, und beabsichtigt sich an eine geplante Ölleitung vom Iran durch Pakistan nach Indien anzuschließen. Die Zukunft hat längst begonnen.

In Europa dagegen träumt man noch von den Parolen der Französischen Revolution: „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit!“ Zur Verwirklichung dieser Leitsätze, die der Sozialismus besonders übernommen hat, wird heute eine Gleichstellung von Mann und Frau in allen Lebensgebieten angestrebt. Frauen sollen in der Politik, in Firmen, beim Militär, im Sport, an den Universitäten und selbst in der Kirche dieselben führenden Stellungen einnehmen wie die Männer. Diese Parolen haben bereits eine erstaunliche Verwirklichung gefunden: Direktorinnen, weibliche Bischöfe, Kanzlerinnen, Parteivorsitzende, Professorinnen, Geschäftsführerinnen und Pfarrerinnen gehören in mehreren Ländern Europas schon zum Alltag. Das Fernsehen zeigt, wie führende Politiker und Politikerinnen sich gegenseitig küssen, auch wenn sie dabei saure Gesichter ziehen. Den örtlichen Gemeinden werden aber Kindergärten als Pflichtaufgabe zugeschoben, damit berufstätige Frauen ihre Kleinen abgeben können, um genügend Geld zu verdienen.

Vielleicht ereignet sich diese rasante Veränderung der Stellung der Frau auch deshalb, weil die meisten Männer keine Hauspriester mehr sind, und ihrer Familie nicht mehr sagen können was war, was ist und was kommt. Wissenschaftlich und technisch geschulte Persönlichkeiten versinken angesichts des radioaktiven Atommülls, der Umweltverschmutzung, der Bevölkerungsexplosion und des Klimawandels in einen hoffnungslosen Pessimismus, und wollen der Frau eine Chance geben, es besser als die Männer zu machen. Manche Frauen sind dabei schlau, wie etliche ihrer Kollegen, und spielen fähige Männer in ihrer Umgebung gegeneinander aus, so dass sie unangefochten die Führungsrolle besitzen. Einige Fernsehkanäle zeigen sogar wie Frauen Männern Ohrfeigen geben, um ihre gehobene Stellung im Unterbewusstsein der Massen zu festigen.

Diese Entwicklung ist unbiblisch. Gott hat der Frau eine Stel-lung zugedacht, die kein Mann erreichen kann. Die Medizin weiß, dass das Gehirn einer Frau anders erschaffen ist wie das eines Mannes. Der Körper einer Frau ist vor allem zum Empfang und Tragen von Embryos geschaffen worden, was ihnen kein Mann nachmachen kann. Einer der höchsten und edelsten Stellungen in allen Völkern nimmt „die Mutter“ ein. Ihre Liebe und ihr Opfersinn, ihre Geduld und ihre intuitive Schau wird von keiner Professorin oder Pfarrerin erreicht. Wenn jetzt aber viele Frauen an ihrem Arbeitsplatz Geld verdienen sollen, werden sie zu Arbeitssklavinnen degradiert. Diese unvernünftige Entwicklung stiehlt der Frau die Ehre, eine fürsorgende Mutter zu sein, die für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich ist. Jedes Kind, das in sich nicht das Bild einer barmherzigen Mutter trägt, ist arm.

In der Endzeit wird der letzte Antichrist versuchen, seine grausamen Verfolgungen zu verhüllen. Dazu erlaubt er der schicken und schlauen Hure Babylon ihn zu dirigieren. Sie wird mit ihrem erotischen Geschick Könige und Präsidenten verführen. Diese werden ihr reiche Geschenke darbringen. Ohne sie wird in Politik, Kirche und im öffentlichen Leben nichts mehr laufen. Aber die Herrscher aus den Reichen des Fernen Ostens werden sie an einem einzigen Tag lynchen und ihr weltweites Spinnennetz zerreißen (Offenbarung 17,1 bis 19,8). Vielleicht ist die gegenwärtige Frauenemanzipation ein Zeichen der Endzeit?

In unseren Tagen begegnet man öfters jungen Frauen, die als Alleinerzieherinnen ihr Kind betreuen. Wahrscheinlich haben sie sich eigensinnig von ihren Männern geschieden, oder wollten voreheliche Schwangerschaften nicht mit einem Abtreibungsmord zusätzlich belasten. Warum werden heute mehr als 40 Prozent der Ehen geschieden? Manche moderne Pädagogen versuchen in Schulen, Jugendliche zu keinem bedingungslosen Gehorsam zu erziehen, damit sie sich nicht wie frühere Generationen kollektiv einem Führer wie Hitler ausliefern. Deshalb wird „Selbständigkeit“ in sie hinein inspiriert, und die Autorität der Eltern, Lehrer, Pfarrer und Politiker untergraben. In einigen Konfirmandenschulungen werden sie zur Formung ihres eigenen Glaubens ermutigt, um nicht alte Dogmen nachzusprechen. Mädchen werden angehalten, sich nicht bedingungslos ihren zukünftigen Männern auszuliefern. Die Unterordnung einer Frau in der Ehe wird als semitischer Unsinn verworfen. Manchmal sollen Jungs die unterwürfige Rolle einer Frau übernehmen. Partnerschaftliches Zusammenleben ohne eheliche Bindung und Unterordnung wird als moderne Lebensform gepriesen. So wird keine feste Beziehung mehr angestrebt, sondern Partnertausch groß geschrieben. Das Ergebnis dieser unnatürlichen Erziehungswelle sind unzählige geschiedene Ehen. Dies führt zu einer Vereinsamung vieler Kinder, weil ihre Mütter arbeiten müssen, um überleben zu können. Wohl dem jungen Menschen, der in einer heilen Familie aufwachsen kann, die die wachsenden Anfechtungen in seinem Entwicklungsalter mitträgt.

Es hört sich unglaublich an, aber wer im Nahen Osten längere Zeit lebt, kann Sätze hören wie: Allah möge die Ehen der Christen erschüttern und trennen, damit ihre mächtigen Industriestaaten von innen her geschwächt werden, und sie auf Grund ihres Geburtenmangels untergehen. Wer denkt, es gäbe keine okkulten Kräfte und Pläne mehr, der schläft noch im Wolkenkuckucksheim! Wer aber in Christus gegründet ist, wird vor solchen Anfechtungen bewahrt. Er lernt von seinem Herrn Sanftmut, Demut und Unterordnung, wie unser Herr selber sich stets seinem Vater untergeordnet hat (Matthäus 11,28.29; Johannes 4,34; 5,30; 14,10; 17,11.17.21). Nur „in Christus“ gibt es eine gesegnete und friedevolle Ehe.

Gebet: Vater im Himmel, wir danken dir, dass dein SohnJesus Christus allezeit sanftmütig und demütig war. Vergib uns, wenn wir uns nirgends unterordnen wollen und viele Ehen wegen des Hochmuts der Menschen zerbrechen. Hilf, dass immer mehr gesegnete Ehen entstehen, in denen der Herr Jesus der Mittelpunkt bleibt. Amen.

Fragen:

  1. Welche Angriffe auf die Ehe und Stellung der Frau kennst du aus deiner Umgebung?
  2. Wie können wir solche Anfechtungen überwinden?

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