Waters of Life

Biblical Studies in Multiple Languages

Search in "German":

Home -- German -- The Law of the Spirit -- 041 (You will be my witnesses)

This page in: -- English? -- GERMAN -- Russian?

Previous Lesson -- Next Lesson

THEMA 5: DAS GESETZ DES GEISTES - für ein Leben in Christus
Meditationen, Gebete und Fragen zu den apostolischen Ermahnungen in den Briefen des Neuen Testaments

II. Das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus
Die Weltmission im Gesetz des Geistes des Lebens

Ihr werdet meine Zeugen sein!


Eine weitere Besonderheit in der letzten Verheißung Jesu Christi auf Erden ist der kleine Satz:

Ihr werdet meine Zeugen sein!

Inwiefern waren die Jünger Jesu Augenzeugen seiner Person und seines Tuns? Sie sahen seine Liebe zu den Elenden, Kranken und Besessenen und staunten, wie er jeden heilte, der zu ihm kam, allein durch die Kraft in seinen Worten. Sie sahen, dass er alle seine Dienste umsonst leistete, ohne Rechnungen auszustellen. Er empfing die Versorgung seiner selbst und seiner Jünger durch die Fürsorge seines Vaters im Himmel. Er betete jeden Morgen und besaß die Kraft, fünf Brote und zwei Fische für Tausende seiner Zuhörer zu vermehren, Sturmböen und gefährliche Wellen des Sees durch sein Wort zu stillen, und auf der Wasseroberfläche zu gehen, ohne einzusinken. Er weckte drei Tote auf durch seine Befehle!

Seine Jünger sahen das Leben Jesu und begriffen, dass er heilig und vollkommen war. Petrus bekannte: „Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ (Matthäus 16.16).

Matthäus, zusammen mit anderen Aposteln, sammelte die Worte Jesu (Lukas 1,2) und fasste sie in thematischen Reden zusammen, so dass die Vollmacht der Verkündigung ihres Herrn erhalten blieb.

Die Jünger erkannten, dass Jesus die herodianischen Könige, die Hohepriestersippe und den Gouverneur der römischen Besatzungsmacht nie besuchte, da sie nicht Buße taten noch an ihn glaubten. Er rüstete seine Nachfolger zu keinem terroristischen Einsatz auf, sondern empfahl ihnen, demütig und sanftmütig zu werden, wie er selbst war. Er war der wahre Friedensfürst, und rief seine Nachfolger zu keiner Revolution auf. Er verlangte von ihnen, alle Feinde zu lieben und ihren Widersachern zu vergeben. Er beantwortete die listigen Fragen der Torajuristen und der gesetzesgebundenen Fanatiker mit göttlicher Weisheit, und bot sich auch ihnen als den „Weg, die Wahrheit und das Leben“ an. Sie aber glaubten, durch das Einhalten des Gesetzes gerecht zu werden, und wollten keine Buße tun. Die Vaterschaft Gottes blieb ihnen deshalb trotz ihres Schriftstudiums verborgen.

Seine religiösen Feinde verurteilten Jesus, weil er seine Gottessohnschaft nicht leugnete und ihnen bezeugte, dass er der von vielen erwartete Messias war (Matthäus 26,63.64). Sie überredeten und drängten Pilatus, ihn zu kreuzigen, da er das Gottesreich aufrichten wolle. Die Jünger Jesu aber waren in der Nacht seiner Gefangennahme geflohen, und konnten deshalb seine Gebete und Worte am Kreuz nicht hören. Sie bezeugten seinen Tod und sein Begräbnis später, entsprechend der Berichte der Frauen, die unter dem Kreuz Jesu bis zu seinem Ende stehen blieben.

Auch die Auferstehung Jesu erlebten seine Jünger nicht als Augenzeugen. Zuerst glaubten sie nicht an die Worte der Frauen von einem leeren Grab mit geordneten Leintüchern, die vorher um seinen Leichnam gewickelt waren. Erst als der Auferstandene in ihrer Mitte stand, erkannten sie ihn wieder, und waren entsetzt. Er aber redete und aß mit ihnen vierzig Tage lang, bis er gen Himmel in einer Wolke auffuhr.

Die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die betenden Jünger und auf Maria, die Mutter Christi, bevollmächtigte seine Apostel und machte sie zu seinen Gesandten. Der Geist Christi lehrte, leitete und bewahrte sie zu einem kraftvollen Zeugnis. Wir glauben an Christus, auf Grund ihrer Worte, und empfangen durch sie die Kraft des auferstandenen Heilandes.

Ihr Zeugnis begann in Jerusalem mit dem Empfang der Kraft Gottes. Das Evangelium verbreitete sich schnell im Bergland Judäa und erreichte nach einer Christenverfolgung auch Samarien, Galiläa und Syrien.

Als Jesus in seiner Herrlichkeit dem fanatischen Torajuristen Saulus den Weg nach Damaskus versperrte, verbreitete sich die Botschaft vom auferstandenen Gekreuzigten über Anatolien nach Griechenland und Rom.

Das Christentum ist eine dynamische Religion, die nach der Rechtfertigung und Heiligung ihrer Gläubigen, die Kraft des ewigen Lebens an alle weitergibt, die die Wahrheit suchen.

GEBET: Herr Jesus Christus, wir danken dir, dass du deine zwölf Jünger berufen hast, mit dir von Ort zu Ort zu wandern und zu dienen. Wir danken dir, dass sie Augenzeugen deiner Person und deiner Wunder sind, und uns in den Evangelien die Wahrheit über dich und deine Reden weitergegeben haben. Hilf uns, dass wir deine Worte und Taten verstehen, an dich glauben und dich wie deine Jünger in unserer Umgebung bekannt machen. Amen.

FRAGEN:

  1. Was ist dir am Eindrücklichsten von den Berichten der Augenzeugen in den Evangelien?
  2. Wie können wir die Nachricht über Jesus am besten weitersagen?

www.Waters-of-Life.net

Page last modified on March 29, 2012, at 11:40 AM | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)